Die 10 besten Lernmethoden fĂŒr Klausuren und Hausaufgaben 🧠

 

Lerntricks vom Lernexperten –
Diese Tipps-Sammlung beantwortet die Frage:bestnote - lernerfolg - verdoppeln - prĂŒfungsangst - halbieren - hilfreich - angst - prĂŒfung - erfolg - dr - martin - krengel

Wie kann ich schnell und gut fĂŒr die Schule und Uni lernen?

Die Klausuren stehen an? Die Lernzeit ist lang? Du hast PrĂŒfungsstress oder Motivationsprobleme?

Die Lernmethoden hier werden dir helfen, frustfrei zu lernen und deine PrĂŒfungsangst zu senken.

Die Lern-Tricks stammen aus dem Lern-Bestseller Bestnote! Lernerfolg verdoppeln, PrĂŒfungsangst halbieren.

 

 

In 10 Schritten zur perfekten Klausur:

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Lernmethode Nr. 1: Anfangen will gelernt sein

Schritt 1:
Den Inneren Schweinehund ĂŒberwinden

„Lernmotivation ist mein grĂ¶ĂŸtes Problem. Gibt es einen guten Trick um schnell mit dem Lernen anzufangen?“ – Tom

Ja Tom, den gibt es tatsÀchlich:

Die Kunst besteht darin, dir den Druck von deinen Schultern zu nehmen.

Viele Denken sie hÀtten keine Motvation.

Doch das stimmt nicht!

Du WILLST ja lernen! Du versuchst es ja … (sonst hĂ€ttest du auch nicht diesen Artikel gefunden).

… aber Facebook, der Abwasch oder der Plausch mit deinen Freunden ist sooo viel stĂ€rker.

Warum?

Weil du Druck verspĂŒrst. Bewusst oder unbewusst.

Wenn du anfangen willst, musst du daher den Druck senken. Sonst geht deine vorhande Motivation einfach in die falsche Richtung. Du machst Scheinaufgaben und Kleinkram, statt die wirklich wichtigen Lernthemen und kniffligen Aufgaben anzupacken.

Dennoch: Du musst zum Start nicht alles verstehen oder schaffen. Es genĂŒgt dir erstmal einen guten Überblick zu verschaffen.

Der Trick:

Mache einen Deal mit deinem Innerem Schweinehund.

Sage ihm:Der Innere Schweinehund - Keine Lust, keine Energie, keine Zeit, kein Mut

„Ich setze mich nur mal 10 Minuten an den Lernstoff, ok?“

Das senkt den Erfolgsdruck und die Hemmschwelle.

Beginne mit einem Einstiegshappen. Mit einer Aufgabe die dir Spass macht – wie einfaches DurchblĂ€ttern deiner Notizen oder BĂŒcher, oder indem du dir einen Lernplan oder ein Konzept fĂŒr deine Hausarbeit machst.

Was passiert nach den 10 Minuten?

Du wirst gar nicht merken wie die Zeit verfliegt. In den meisten FÀllen bleibst du beim Lernen hÀngen.

Falls nicht, ist das ein Zeichen, das du zu mĂŒde bist oder dein Biorhytmus dir eine andere Lernzeit nahelegt.

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Dieser Fernsehbeitrag von RTL zeigt ganz gut, das Druck beim Lernen alles andere als gut ist:

 

 

 

 

 

Lernmethode 2: Wissen, wann es gut ist!

Schritt 2. Lernzeit bestimmten

„Wie lange kann man sich konzetrieren? – Lisa

Lernmethoden - Wie lerne ich am besten - richtig lernenLisa, ich weiß du bist sehr ehrgeizig, aber lass dir sagen:

5 oder 6 Stunden Lernen (netto) sind schon viel!

Merke: QualitÀt geht vor QuantitÀt. Viel bringt nicht viel!

Du solltest eher dir Zeit nehmen, deine Lernmethoden zu verbessern, dass du doppelt soviel Stoff in der selben Zeit schaffst ( was leicht möglich ist ) – als dass du dich, deine Energie und Laune total abrockst!

Ich empfehle dir, in Blöcken zu arbeiten:

Versuche, eine fĂŒr dich gute Mischung zwischen Lernen und Abwechslung / Entspannung zu finden. Hier sind zwei Beispiels-TagesplĂ€ne, wie ich sie in der „Bestnote“ beschreibe:

 

Tageplan Beispiel von Dr. Martin Krengel aus der „Bestnote“

 

Weitere Lernplan-Beispiele und konkrete Schritt-fĂŒr-Schritt  Checklisten habe ich hier fĂŒr dich erarbeitet. Ich habe es mit diesen Methoden geschafft, sowohl mein Abi als auch zwei verschiedene StudiengĂ€nge „mit Auszeichnung“ abzuschließen. > Über Dr. Martin Krengel.

 

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Lernmethoden sind nur die Technik, die Strategie entscheidet!

Schritt 3: Beginne mit dem Ende (deinem Lernziel)

Es gibt viele fleißige Bienchen, die lernen tag- ein und tagaus – und sind dennoch total unsicher. In meinen ĂŒber 200 Lernseminaren als Lerntrainer habe ich beobachtet:

Viele geben gern Vollgas – rennen aber vollkommen in die falsche Richtung!

… so ist es kein Wunder, das sich viele stĂ€ndig gestresst, unsicher und unzufrieden fĂŒhlten.

Lass mich erklÀren, woher das kommt:

Es gibt einen Unterschied zwischen Effizienz vs. EffektivitÀt.

Beide Wörter klingen Ă€hnlich, beide sind wichtig. Doch nur eins davon macht dich wirklich glĂŒcklich und erfolgreich …

  • Effizienz: Es gibt viele Lernmethoden und Techniken, die dich effizienter machen können. Doch „effizient sein“ heißt nur, dass du viel mit wenig Einsatz erreichst. Ein Manager kann super effizient sein – und dennoch totunglĂŒcklich, weil er tief im Herzen eigentlich was ganz anderes fĂŒr sein Leben ertrĂ€umt hatte.
  • EffektivitĂ€t: Was du willst sind Ergebnisse (=EffektivitĂ€t). DafĂŒr musst du wissen, WAS genau die eigentlich erreichen willst. Was höchstwahrscheinlich drankommen wird in deiner PrĂŒfung. Ich habe dazu einen Workshop, wie du genau das herausfindest und deine Lernstrategie bestimmst.

Beides ist wichtig: Du braucht die richtige Richtung, und dann die passenden Lernmethoden, um deinen Weg dann effizient zu gehen.

Aber das Ziel muss zuerst kommen. Sonst verlÀufst du dich!

 

 

 

Schneller lesen - mehr verstehen mit Speed Reading und Schnelllesetechniken - wichtiger ist aber filtern von Texten - Lernexperte Dr Martin KrengelWer schreibt hier? Lerntipps vom Lernexperten

Dr. Martin Krengel absolvierte zwei StudiengĂ€nge (Psychologie + Wirtschaft) „mit Auszeichnung“ wĂ€hrenddessen er Wettkampf-Kunstturner war und musste so ĂŒber 500 ganz unterschiedliche PrĂŒfungen in seinem Leben absolvieren. Er lernte dabei auch, dass die richtige Balance und ein gutes Zeitmanagement mit die besten NervositĂ€ts- und Unsicherheits-Killer sind. >> komplette Vita

 

 

 

 

 

 

Lernmethode Nr. 4:

Schritt 4: Erkunde das Thema mit Mindmaps

Mindmaps sind ein wahrer Klassiker unter den Lernmethoden – und dennoch werden sie viel zu selten genutzt!

 

Tony Buzan - Erfinder des Mindmaps

Die Mind-Map Methode geht auf den bereits verstorbenen Autor Tony Buzan zurĂŒck

 

Die Idee beim Mindmap ist es, linke und rechte GehirnhĂ€lft zu vernetzen. FrĂŒher dachte man, dass die linke GehirnhĂ€lft eher fĂŒr das rationale Denken, Logik und Sprachstrukturen zustĂ€ndig sein, und die rechte GehirnhĂ€lfte eher der kreative Kopf sei – die Farbe, Rhytmus und bildliches Denken bevorzugt. Diese GehirnhĂ€lften-Theorie ist heute etwas ĂŒberholt, aber dennoch gilt nach wie vor, das das Gehirn am Besten lernt, wenn Visuelles und Strukturelles miteinander vereint wird.

Mindmaps sind super um ZusammenhĂ€nge zu erkennen und zu wiederholen und eignen sich besonders fĂŒr den Start – und fĂŒrs Ende eines Lernprozesses. Details dazu erklĂ€re ich dir in einem kompletten, hilfreichen Artikel ĂŒber die Mind-Mapping-Lernmethode, den ich fĂŒr dich geschrieben habe.

 

 

 

 

 

Lernmethode Nr. 5:

Schritt 5: Vermeide die „Holzhammer-Methode“ beim Lernen

95 Prozent aller SchĂŒler und Studenten lernen viel zu oberflĂ€chlich. Warum?

Die Details erklÀre ich dir in diesen Videos:

 

 

Diese Videos sind AuszĂŒge aus dem „Bestnoten-Kurs„. Das ist ein gut durchdachter Videokurs, mit dem du deine Lernleistung leicht verdoppeln und PrĂŒfungsangst halbieren kannst.

 

 

 

 

Lernmethode Nr. 6:

Schritt 6:
Mnemotechniken und EselsbrĂŒcken lassen dich super schnell selbst schwerste Dinge auswendig lernen!

 

Auswendig lernen solltest du vergessen!

Sich Dinge einfach nur vorzulesen oder selbst lautes Vorlesen bringt nicht viel!

Craik und Lockhart (1972) haben nachgewiesen, dass das Speichern von Lernstoff je effektiver ist, desto vielseitiger und intensiver du den Lernstoff verarbeitest.

Ich nenne diesen Lernprozess bewusst „kodieren“ damit dir immer im Kopf gespeichert bleibt, das sturren bĂŒffeln und pauken einfach nichts bringt! (siehe Viedeos unter Punkt 5 hier oben):

Zeitaufwand für Lesen und Kodieren

Genau dafĂŒr sind eben Lernmethoden wie das MindMapping (Lernmethode 3) so wichtig, weil sie dir helfen Lernstoff wirklich zu verstehen und ZusammenhĂ€nge und Unterschiede zwischen den Themen zu verstehen.

Ich kann dir nur wirklich empfehlen mit einem Lernmethoden Lexikon wie der „Bestnote“ zu arbeiten, um fĂŒr dein Lernfach und deine PrĂŒfungsform die passende Lernmethode parat zu haben (dieser Artikel kann dir leider nur einen schnellen Überblick und die Vielfalt der Lerntechniken geben).

besser-zuhoeren-konzentriert-bleiben-meeting-vortraegen-vorlesungen - dr - martin - krengel

 

 

Wie strukturierst du Inhalte gut?

Indem du deinen Lernstoff komplett neu sortierst. DafĂŒr gibt es verschiedene Varianten, z.B.:

 

pruefungsvorbereitung-mit-strukturtabellen

oder hier ein Beispiel zum Statistik lernen:

strukturtabellen für vergleiche

Diese Übersichten stammen ebenfalls aus der Bestnote, da beschreibe ich in voller LĂ€nge alle HintergrĂŒnde. Wie gesagt, das hier ist nur eine Erinnerung an die Lernmethoden bzw. ein schneller Überblick.

GemĂ€ĂŸ dieser Strukturiertungs-AnsĂ€tze solltest du den nĂ€chsten Schritt wagen – eine Survival-Zusammenfassung …

 

 

 

 

 

 

 

Die beste Lernmethode gegen PrĂŒfungsangst:

Schritt 7: Erstelle eine Survival-Zusammenfassung

Survival-Zusammenfassung symbolischer InteraktionismusAls unmittelbare PrĂŒfungsvorbereitung ist es total nĂŒtzlich sich jedes Lernthema auf nur eine Seite zu schreiben. Du kannst es als Mind-Map (siehe oben) gestalten, doch gemĂ€ĂŸ meines Lernsystems und meiner Nach-Forschungen dazu ist es besser, es linear-strukturiert vorzubereiten, so dass du es in der Klausur einfacher aus dem GedĂ€chtnis runterschreiben kannst.

Deine PrĂŒfungsangst wird wesentlich sinken, wenn du alles, was du zu einem Lernthema wissen musst, auf nur einer Seite kompakt siehst.

Rechts siehst du eine solche Survival-Zusammenfassung, die mir eine 1,0 in einer Klausur im Studium gebracht hat.

 

Zusammenfassungen statt Spickzettel

So behĂ€ltst du alles im Blick – Ein paar Richtlinien:

Lerntipp 1. Die PrĂŒfung bestimmt, wie du zusammenfassen musst. Eine faktenlastige PrĂŒfung verlangt mehr Details – fĂŒr mĂŒndliche PrĂŒfungen sind visuelle Zusammenfassungen wie Mindmaps tendentiell besser geeignet.

Lerntipp 2. Je umfangreicher deine Skripte, desto mehr musst du dich trauen loszulassen. Bei 1000 Seiten Ausgangsmaterial könntest du 2 oder 3 Zusammenfassungsebenen machen: Also eine Zusammenfassung ĂŒber die wichtigsten Themen, dann je eine Zusammenfassung pro Thema und dann eventluell noch Fokus-BlĂ€tter fĂŒr wichtige Prozesse / Spezial-Lernthemen.

Lerntipp 3. Bei naturwissenschaftlichen FÀche steht die Logik im Vordergrund. Die Zusammenfassungen hier sollten Rechenwege und ZusammenhÀnge besonders gut verdeutlichen.

Merke: Hast du das GefĂŒhl, zu viel Lernstoff und zu wenig Zeit zur Wiederholung zu haben, reduzierst du nicht genug! Nimm ein neues Blatt und versuche es nochmal auf den Punkt zu bringen. Dann male ein Gesamtbild zum Thema. Diskutiere es mit deinen Kommilitonen bzw. MitschĂŒlern!

 

Sofort-Download: „Checkliste fĂŒr gute Zusammenfassungen“

Checkliste fĂŒr eine Survival Zusammenfassung aus der „Bestnote“

 

 

 

 

 

 

 

 

Lernmethode 8:

Lerntechnik 8: Durch den PrĂŒfungsstoff hĂŒpfen

Dies ist eher ein Trick fĂŒr ZDF-Lernen (Zahlen, Daten, Fakten) und fĂŒr Vokabeln – und eine Lernmethode die sich eher fĂŒr Klausuren in der Schule / Hausaufgaben eignet.

An der Uni ist die Lernmethode meiner Meinung nach zu mechanisch und fundamentiert den Lernfehler Nr.1 – die „Hammer-Methode“ (Siehe Videos unter Punkt 5).

Hier habe ich einen umfangreichen Artikel fĂŒr dich, wenn du dennoch mit Karteikarten lernen willst.

 

das spiel mit lernkarten

 

 

 

 

 

Lernmethoden in Zeitem von Home Schooling, Corona und Co.:

Schritt 9: Moderne Lernmethoden fĂŒr Homeoffice und Fernstudien

Wenn ich die Frage nach den grĂ¶ĂŸten Zeitdieben in meinem Seminar stelle, kommt zu 97 Prozent die Antwort: das Internet (die restlichen 3 Prozent wĂŒrden dasselbe sagen, haben aber gerade nicht zugehört, weil sie mit dem Handy im Internet gesurft haben)! Gerade fĂŒr das Lernen ist das fatal, weil wir die volle Power und Konzentration brauchen.

Man sieht immer mehr Studenten mit Laptop in der Vorlesung. Das sieht unheimlich motiviert aus. Schaut man den Kollegen dann ĂŒber die Schulter, sind sie doch nur in Facebook & Co. vertieft.

WÀhrend der Vorlesung im Internet zu surfen ist nur in einem Szenario legitim: Man hat versucht, dem Dozenten zu folgen, aber es funktioniert nicht. Ist der Stoff zu abstrakt oder das Referat zu trocken? Wenn du das Internet nicht zur Ablenkung, sondern zur Recherche von Fachbegriffen sowie zur Anreicherung, ErgÀnzung und Visualisierung der Vorlesung nutzt, ist das nicht zu verurteilen. So kann man sonst verlorene Zeit nutzen und bekommt mit einem Ohr zumindest einige Zusatzinfos mit.

Generell wÀre ich mit dem Computereinsatz beim Lernen aber vorsichtig. Ob Mindmaps, Notizen oder Kalender: Oft reichen die Papier- und Bleistift-Versionen vollkommen. Sie sind zugÀnglicher und praktischer. Konzepte oder Mindmaps am Rechner zu machen, ist ein KreativitÀtskiller.

Überorganisation raubt Zeit und Nerven und stĂ€ndig online zu sein, funktioniert nur bei starker Selbstdisziplin. Bleib offline, damit dein Gehirn online bleibt! Was, wenn man was nachschlagen muss? Die Dinge auf einem Zettel zu sammeln und in der nĂ€chsten Pause gebĂŒndelt zu googeln ist die clevere Alternative.

  • Linktipp: Wenn man jedoch fĂŒr eine Arbeit ein Wörterbuch, Thesaurus oder Duden online verwenden muss, dann gibt es den „Leech Blocker“ – ein Firefox-Plugin: googeln, installieren und dann die Seiten eintragen, mit denen du dich gewöhnlich ablenkst. Zeiten festlegen und dann werden diese Seiten nicht mehr aufrufbar. (Seitdem ich das Tool installiert habe, spare ich tĂ€glich mindestens 30 Minuten Arbeitszeit!)

Das Internet ist definitiv der Konzentrationskiller Nummer 1 ! Richtig dosiert lĂ€sst es sich dennoch unterstĂŒtzend zum Lernen nutzen.

Tipps fĂŒr mehr Motivation:
 

Lernblogs. An US-Unis werden „Reading-Journals“ gefĂŒhrt, in denen Lernfortschritte festgehalten werden. Wenn du dich gern im Internet ablenkst, warum nicht damit? Status-Meldungen auf Facebook bzw. Twitter lassen sich als Motivator nutzen: Poste spannende Fakten, Erkenntnisse und Zusammenfassungen fĂŒr deine virtuelle Lerngruppe. Diese kann kommentieren, liken, Gedanken weiterentwickeln und richtigstellen. Dein Wissen muss knapp formuliert werden und bleibt besser hĂ€ngen. Du generierst zudem kleine Erfolgserlebnisse zwischendurch.

Facebook-Challenge. Selbstverpflichtungen sind wirkungsvoll: Wie wĂ€re es, morgens dein Tagesziel und am Abend das Resultat zu posten? Du möchtest dein Gesicht vor deinen Freunden nicht verlieren und legst dich ins Zeug! Tipp: Bei Facebook kann man Freunde in Gruppen einordnen (z. B. „Uni“, „Lernbuddys“) und beim Posten auswĂ€hlen.

Softwaretipp: Schreiben kostet viel Energie. Deswegen lenken wir uns dabei zu gern ab. Aber das Anti-Ausreden-Programm writeordie.com kennt keine Gnade: Die Anzahl der Wörter eingeben, Zeitziel bestimmen, die Bestrafungsart wĂ€hlen („Sanft, Kamikaze oder Elektroschockmodus“) und schreiben. Aber wehe, du machst zu lange Pause – dann 
 Ist online gratis, den Desktop-Download gibt es fĂŒr einen fairen Preis.

Zur GedankenklĂ€rung – E-Mail fĂŒr dich. Schreibe eine E-Mail an deinen Betreuer und schildere deinen Arbeitsfortschritt: Was hast du bisher getan? Wo stehst du jetzt? Welche Probleme sind aufgetreten? Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es? Was wĂ€ren die nĂ€chsten Schritte? So siehst du klarer – das Absenden wird ĂŒberflĂŒssig.

YouTube als Lernhilfe. US-Unis bieten Mitschnitte erstklassiger Vorlesungen (z. B. Psychologie von Yale oder Quantenphysik von Stanford). Viele VortrĂ€ge renommierter Forscher von Konferenzen (z. B. „TED“) werden 1 : 1 online gestellt. Salman Khan ist mit seinen Mathe-Videos ein Star im Internet, eine deutsche Variante kommt z. B. von Felix Donhöfner. Die Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung erklĂ€rt das Zustandekommen von Überhangmandaten, thespanishforum.com erklĂ€rt in kurzen Videolektionen spanische Grammatik und Unis wie Bielefeld bieten Vorlesungspodcasts.

Tipps fĂŒrs Lernen mit YouTube:

Die wichtigste Frage: Welche Absicht verfolgt der Anbieter?

  • Seriöse Autoren bleiben nicht anonym.
  • Thema, Inhalte und Lernziele werden zu Beginn genannt.
  • Je mehr BeitrĂ€ge und Besucher, desto vertrauenswĂŒrdiger.
  • Mit dem Firefox Add-On „DownloadHelper“ lassen sich Videos herunterladen und offline ansehen (z. B. beim Pendeln zur Uni).

 

 

Buch-Tipp:

Wie lerne ich richtig, wie sieht der perfekte Lernprozess aus und zu welcher Art Lerntypen gehöre ich? Alle Infos im Bestseller Bestnote

In der „Bestnote“ findest du die besten Lerntipps und Lernmethoden.

Endlich entspannter lernen, bessere Noten schreiben und mehr Zeit fĂŒr die Freunde haben.

Kurz:

Ein unentbehrlicher Arschretter fĂŒr Schule, Abitur und Studium!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gib deiner Lern-Methodik ein ganz neues Level:

Schritt 10: DIE Lernmethode, um besonders harte NĂŒsse zu knacken!

Mitschreiben und Notizen machen in der Uni und in der Schule ist ja schön und gut. Durch Mindmaps, Strukturkarten und das Aufbereiten unser Notizen haben wir die inneren ZusammenhĂ€nge eines Themas erarbeitet. Doch dieses Wissen nĂŒtzt leider nichts, wenn wir es nicht anwenden und kommunizieren können.

Die wahre Herausforderung liegt darin: das, was man gelernt hat, elegant und prĂ€zise zur Sprache zu bringen. (aus: „Bestnote“)

Kennst du das? Du hast beim Lesen das GefĂŒhl, alles gut zu verstehen, fliegst ĂŒber die Zeilen, kannst der Argumentationslinie folgen und denkst: „klingt alles logisch“.

SpÀter möchtest du es einer Freundin erklÀren und stockst plötzlich:

„Womit soll ich anfangen? Berichte ich chronologisch oder beginne ich mit den Beispielen?“

Auch beim Lernen paukst du Fakten und meinst, du hĂ€ttest sie verstanden. Doch dann ĂŒberkommt dich in der PrĂŒfung ein Anflug von Panik:

Wie formuliere ich die Gedanken?

Was muss ich zuerst erklÀren, was spÀter?

Du verlierst Zeit.

Andere wiederholen sich in PrĂŒfungen stĂ€ndig, ohne etwas Konkretes zu sagen.

Darin liegt ein großer Lernfehler. Viele lernen indem sie sich leise den PrĂŒfungsstoff vorlesen, aber eine gute PrĂŒfungsvorbereitung ĂŒbt vor allem eins: Eine PrĂŒfung zu schreiben oder eine mĂŒndliche PrĂŒfung argumentativ elegant zu bestehen.

Etwas zu verstehen und etwas erklÀren zu können ist nicht dasselbe.

Hintergrund aus der Lernpsychologie:

Unser Wissen ist in keiner fertigen Struktur im Kopf gespeichert.

Es ist assoziativ, vernetzt, multidimensional. Unser Gehirn gleicht einem dreidimensionalen Spinnennetz, in dem Gedanken durch elektrische Impulse entstehen.

Das Wissen ist in keiner festen Form im Kopf. Die Informationen sind in verschiedenen Teilen des Gehirns abgelegt, die erst durch den Prozess des Denkens immer wieder neu produziert werden.

Man kann sich das wie ein WollknÀuel vorstellen, bei dem viele FÀden verwickelt sind. Wenn wir das Wissen jemandem erklÀren sollen, dann kann der mit dem Wirrwarr nicht viel anfangen. Das WollknÀuel muss erst auseinandergefrickelt werden.

Von innerem Wissen zu externem Wissen

 

Und so muss man, wenn man etwas verbalisiert, die Dinge ordnen, priorisieren und aus der Sicht des anderen darstellen. Wissen wird durch das Sprechen reorganisiert und gleichsam gefestigt.

Zudem ist unsere Gedankenwelt bunt gemischt:

Es gibt TrĂ€ume, innere Bilder, Bewegungsvorstellungen, Töne, vorbewusste Gedanken. All das kann man nur schwer in Worte fassen. Warum gibt es Kunst und Musik? Weil wir Dinge wie Emotionen, Liebe, Trauer nicht so recht in Worte fassen können. Manchmal liegt uns etwas „auf der Zunge“, aber wir kommen einfach nicht drauf. Genau das ist der Zustand des Vor-Wissens. Solange es nicht rauskommt, ist es nicht abrufbar.

Wenn wir sprechen oder schreiben, mĂŒssen wir all diese Gedankenformen in Wörter und SĂ€tze ĂŒbertragen.

Dieser Übersetzungsprozess ist oft langsam und schwerfĂ€llig.

Zu langsam, um es im Zeitdruck der PrĂŒfung sofort prĂ€zise zu schaffen. Deswegen bekommt dein innerer Dolmetscher einen weiteren Job: deine Gedanken in eine klare, vermittelbare Sprache zu kleiden.

 

Der Konkretisierungs-Effekt beim Sprechen
  • Die IntensitĂ€t des Denkens nimmt zu. Beim Durchsprechen mĂŒssen wir Gedanken ordnen und mit konkreten Begriffen versehen. Damit werden Sie griffiger – die lose Form des Wissens wird in eine festere ĂŒberfĂŒhrt.
  • Wir erhalten Input und Feedback.
  • Durch das Sprechen werden Inhalte in eine Reihenfolge So werden GedĂ€chtnisinhalte sortiert und strukturiert. LĂŒcken in der Gedankenkette treten zutage.
  • Den Aha-Effekt kennt jeder: Man lernt und lernt und plötzlich fĂ€llt es einem beim Reden wie Schuppen von den Augen: So ist das also! Darum funktioniert es! Da wurden plötzlich zwei einzelne Konzepte im Kopf durch den GesprĂ€chsfaden verbunden.
  • Weil wir beim Durchsprechen mehr Energie und Konzentration aufbringen, brennt sich das Gesagte intensiver ins Gehirn ein. Du wirst sicherer, flexibler, kritikresistenter und trittst in PrĂŒfungen souverĂ€ner auf.

 

KlÀre deine Gedanken, berichte spannende Erkenntnisse, halte ProbevortrÀge vor Eltern, Geschwistern, Freunden.

Wer viel mit anderen spricht, dem fĂ€llt das Formulieren eigener Gedanken auch im Unterricht oder in der PrĂŒfung leichter. Zudem sinkt die Hemmschwelle, ĂŒberhaupt etwas zu sagen.

Traue dich, das, was du denkst, laut mitzuteilen! SchĂŒchternheit ist beim Lernen fehl am Platz. Die wenigsten Fragen sind unpassend, nur keiner traut sich. Hab Mut, es lohnt sich. Stelle RĂŒckfragen, bitte um die KlĂ€rung von Details:

  • „Habe ich richtig verstanden, dass X aus Y folgt?“
  • „Was bedeutet Theorie A in Anwendung auf B?“
  • „Können Sie die beiden Epochen noch einmal voneinander abgrenzen?“

Ein netter Nebeneffekt fĂŒr SchĂŒler: Das zĂ€hlt mit in die mĂŒndliche Note!

 

So nutzt du das Schreiben zum Lernen
 

Selbstreflexion. Beobachte deinen Schreibprozess und ob das Schreiben dir beim Denken hilft: Welche spontanen Einsichten kommen dir? Nutzt du die Chance, den fertigen Text noch einmal umzuschreiben, oder dokterst du nur an der OberflÀche herum?

Gedankenbuch. Schreib ein Lern-Tagebuch und halte darin die wesentlichen Erkenntnisse einer Vorlesung, eines Tages oder eines Faches fest. Wenige Minuten reichen. Schreib so lange, bis nichts Neues mehr hinzukommt. Überarbeite spĂ€ter diesen Versuch und markiere Kernaussagen.

Brainwriting. Nimm dir 15 oder 30 Minuten, um schreibend zu denken: Halte alles fest, was dir zu einem bestimmten Thema einfÀllt. Das können EinfÀlle, Gedankenfetzen, Erinnerungen sein.

Eine Frage klĂ€ren. Durch konkrete Fragen, z. B. „Wie kann man den Begriff XY erklĂ€ren?“ | „Was ist der Unterschied zwischen X und Y?“ | „Wie funktioniert Z?“ bekommt das Schreiben eine Richtung. Zeichne eine kleine Strukturskizze oder schreib einfach drauf los. Vergiss nicht, hinterher ein Fazit zu ziehen und die Frage zu beantworten. Ich nutzte diese Methode oft, wenn ich in meiner Promotion nicht weiterkam. So habe ich freiwillig Hausarbeiten zu spezifischen Fragen („Was heißt KomplexitĂ€t in der Werbung?“ | „Wie kann man Sortimente strukturieren?“) geschrieben.

Back to the roots. Damit meine ich nicht, dass du zu Steinplatte, Hammer und Meißel greifen sollst, aber Stift und Papier sind einfach besser zum Denken als der Computer! Auf dem Papier kann man Gedanken visuell anordnen oder zeichnen. Dieser Effekt wird durch die mechanischen Bewegungen beim Schreiben verstĂ€rkt: Handschriftliches wird besser als das Tippen auf der Tastatur erinnert, weil dort jeder Buchstabe mit einer einzigartigen Handbewegung kodiert wird.

Gedanken-Überfall. Die besten EinfĂ€lle kommen in den ungewöhnlichsten Situationen: im Park, auf dem RĂŒckweg vom Sport oder beim Drink mit Freunden. Leider vergisst man hĂ€ufig gute Gedanken genauso plötzlich, wie sie gekommen sind. Sei deswegen immer mit einem kleinen Notizbuch und Stift bewaffnet!

 

Das Gedanken erkundende Schreiben hat zwei nette Nebeneffekte:
    • Kurzfristig: Oftmals gelingen in diesen Schreibsessions richtig gute Formulierungen und es kommen kreative Ideen, die man direkt in die Hausarbeit oder Klausur einfließen lassen kann.
    • Langfristig: Du ĂŒbst Schreiben. Im Studium schreiben wir viel zu wenig und trainieren diese Fertigkeit zu wenig! Da du nur fĂŒr dich schreibst, kannst du den Perfektionismus ausblenden und deine Gedanken in einfachen Worten ausdrĂŒcken. Du wirst geschulter im Umgang mit dem geschriebenen Wort. So haben Leute, die regelmĂ€ĂŸig Tagebuch schreiben, weniger Hemmungen beim Schreiben.

 

 

 

Zusammenfassung:

In 10 Schritten zur perfekten Klausur:

 

 

 

 

 

 

 

NĂŒtzlich:

    Achtung: Dies hier kann nur ein Überblick einiger Lernmethoden sein.

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    Martin Krengel

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