Die 10 besten Lernmethoden für Klausuren und Hausaufgaben 🧠

Wie sind die besten Lernmethoden, um meine nächste Prüfung und Klausuren mit Bestnoten zu bestehen?

Du suchst nach perfekten Lernmethoden und Lerntechniken, um deine nächste Prüfung mit Bravour zu bestehen? Perfekt – hier bist du goldrichtig: Buchautor und Lernexperte Dr. Martin Krengel macht dich schnell und Prüfungssicher – mit seinen 10 merk-würdigsten Lernmethoden:

Lernziele erreichen mit dem Lern-BestsellerDie wenigsten Schüler und Studenten denken über ihre Lernziele und Lernstrategie nach, sondern lernen einfach drauf los. Das ist ein großer Lernfehler. Wenn nicht der fatalste Lernfehler überhaupt. Warum? Das liest du hier in diesem Artikel - der ein Auszug aus dem Buch „Bestnote. Lernerfolg verdoppeln, Prüfungsangst halbieren“ ist.

Diese Lernposter kannst du dir hier zusammen mit weiteren Lern-Checklisten und Lernplan-Vorlagen herunterladen.

 

Die 10 besten Lernmethoden

 

Überblick:

bestnote - lernerfolg - verdoppeln - prüfungsangst - halbieren - hilfreich - angst - prüfung - erfolg - dr - martin - krengelDie Lernmethoden hier werden dir helfen, frustfrei zu lernen und deine Prüfungsangst zu senken.

Die Techniken und Tricks stammen aus dem Buch Bestnote: Lernerfolg verdoppeln, Prüfungsangst halbieren. Dieser Lernratgeber hat bereits über 60.000 Studierende und Schüler zu Bestnoten verholfen.

 

 

Lernmethode Nr. 1: Anfangen will gelernt sein

Schritt 1:
Den Inneren Schweinehund überwinden

„Wie kann ich mich zum Lernen motivieren?“

Viele Denken sie hätten keine Motvation.

Doch das stimmt nicht: Du WILLST ja lernen! Du versuchst es ja … (sonst hättest du auch nicht diesen Artikel gefunden).

… aber Facebook, der Abwasch oder der Plausch mit deinen Freunden ist sooo viel stärker.

Warum?

Weil du Druck verspürst. Bewusst oder unbewusst.

Wenn du anfangen willst, musst du daher den Druck senken.

Der Trick:

Mache einen Deal mit deinem Innerem Schweinehund.

Sage ihm:Der Innere Schweinehund - Keine Lust, keine Energie, keine Zeit, kein Mut

„Ich setze mich nur mal 10 Minuten an den Lernstoff, ok?“

Das senkt den Erfolgsdruck und die Hemmschwelle.

Beginne mit einem Einstiegshappen. Mit einer Aufgabe die dir Spass macht – wie einfaches Durchblättern deiner Notizen oder Bücher, oder indem du dir einen Lernplan oder ein Konzept für deine Hausarbeit machst.

Was passiert nach den 10 Minuten?

Du wirst gar nicht merken wie die Zeit verfliegt. In den meisten Fällen bleibst du beim Lernen hängen.

Falls nicht, ist das ein Zeichen, das du zu müde bist oder dein Biorhytmus dir eine andere Lernzeit nahelegt.

Psst, Spickzettel: ⏰📚🦊 Hole dir meine besten Tipps und Tricks hier >> (Klick!)

 

Dieser Fernsehbeitrag von RTL zeigt, warum Druck beim Lernen schadet:

 

 

 

 

 

Lernmethode 2: Wissen, wann es gut ist!

Schritt 2. Lernzeit bestimmten

„Wie lange kann man sich konzentrieren?

Lernmethoden - Wie lerne ich am besten - richtig lernen

5 oder 6 Stunden Lernen (netto) sind schon viel!

Merke: Qualität geht vor Quantität. Viel bringt nicht viel!

Du solltest eher dir Zeit nehmen, deine Lernmethoden zu verbessern, dass du doppelt soviel Stoff in der selben Zeit schaffst – als dass du dich, deine Energie und Laune total abrockst!

Ich empfehle dir, in Blöcken zu arbeiten:

Versuche, eine für dich gute Mischung zwischen Lernen und Abwechslung / Entspannung zu finden. Hier sind zwei Beispiels-Tagespläne, wie ich sie in der „Bestnote“ beschreibe:

 

Tageplan Beispiel von Dr. Martin Krengel aus der „Bestnote“

 

Weitere Lernplan-Beispiele und konkrete Schritt-für-Schritt Checklisten habe ich hier für dich erarbeitet. Ich habe es mit diesen Methoden geschafft, sowohl mein Abi als auch zwei verschiedene Studiengänge „mit Auszeichnung“ abzuschließen. Gern zeige ich dir mit meinen Lern-Checklisten und Lernmethoden-Newsletter Schritt-für-Schritt wie auch du leichter und erfolgreicher lernen kannst: (Klicke aufs Bild.)

Lernen richtig zu lernen - wie lerne ich am besten - Hol dir mein Lern-Pruefungs-Kit von Dr Martin Krengel

 

 

 

 

Lernmethoden sind nur die Technik, die Strategie entscheidet!

Schritt 3: Beginne mit dem Ende (deinem Lernziel)

Es gibt viele fleißige Bienchen, die lernen tag- ein und tagaus – und sind dennoch total unsicher. In meinen über 200 Lernseminaren als Lerntrainer habe ich beobachtet:

Viele geben gern Vollgas – rennen aber vollkommen in die falsche Richtung!

… so ist es kein Wunder, das sich viele ständig gestresst, unsicher und unzufrieden fühlten.

Lass mich erklären, woher das kommt:

Es gibt einen Unterschied zwischen Effizienz vs. Effektivität.

Beide Wörter klingen ähnlich, beide sind wichtig. Doch nur eins davon macht dich wirklich glücklich und erfolgreich …

  • Effizienz: Es gibt viele Lernmethoden und Techniken, die dich effizienter machen können. Doch „effizient sein“ heißt nur, dass du viel mit wenig Einsatz erreichst. Ein Manager kann super effizient sein – und dennoch totunglücklich, weil er tief im Herzen eigentlich was ganz anderes für sein Leben erträumt hatte.
  • Effektivität: Was du willst sind Ergebnisse (=Effektivität). Dafür musst du wissen, WAS genau die eigentlich erreichen willst. Was höchstwahrscheinlich drankommen wird in deiner Prüfung. Ich habe dazu einen Workshop, wie du genau das herausfindest und deine Lernstrategie bestimmst.

Beides ist wichtig: Du braucht die richtige Richtung, und dann die passenden Lernmethoden, um deinen Weg dann effizient zu gehen.

Aber das Ziel muss zuerst kommen. Sonst verläufst du dich!

Wichtig: Der Unterschied zwischen Lernstrategien und Lernmethoden
 

Merke dir bitte diesen rieisigen Unterschied:

  • Lernstrategie: Eine Strategie dreht sich um Effektivität. Du willst EFFEKTE, also konkrete Resultate haben. Also entweder wenig Aufwand oder super Noten schreiben. Strategien zeigen dir das „Was“.
  • Lernmethode: Methoden zeigen dir das „Wie“: Das Wort stammt aus dem griechischen und deutet auf „Wege zum Ziel“ hin. Bevor du dich also mit Lernmethoden beschäftigst, solltest du deine Lernstrategie bestimmen. Klicke hier, um den Schwester-Artikel über perfekte Lernstrategien zu lesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Lernmethode Nr. 4:

Schritt 4: Erkunde das Thema mit Mindmaps

Mindmaps sind ein wahrer Klassiker unter den Lernmethoden – und dennoch werden sie viel zu selten genutzt!

 

Tony Buzan - Erfinder des Mindmaps

Die Mind-Map Methode geht auf den bereits verstorbenen Autor Tony Buzan zurück

 

Die Idee beim Mindmap ist es, linke und rechte Gehirnhälft zu vernetzen. Früher dachte man, dass die linke Gehirnhälft eher für das rationale Denken, Logik und Sprachstrukturen zuständig sein, und die rechte Gehirnhälfte eher der kreative Kopf sei – die Farbe, Rhytmus und bildliches Denken bevorzugt. Diese Gehirnhälften-Theorie ist heute etwas überholt, aber dennoch gilt nach wie vor, das das Gehirn am Besten lernt, wenn Visuelles und Strukturelles miteinander vereint wird.

Mindmaps sind super um Zusammenhänge zu erkennen und zu wiederholen und eignen sich besonders für den Start – und fürs Ende eines Lernprozesses. Details dazu erkläre ich dir in einem kompletten, hilfreichen Artikel über die Mind-Mapping-Lernmethode, den ich für dich geschrieben habe.

 

 

 

 

 

Lernmethode Nr. 5:

Schritt 5: Vermeide die „Holzhammer-Methode“ beim Lernen

95 Prozent aller Schüler und Studenten lernen viel zu oberflächlich. Warum?

Die Details erkläre ich dir in diesen Videos:

 

 

Diese Videos sind Auszüge aus dem „Bestnoten-Kurs„. Das ist ein gut durchdachter Videokurs, mit dem du deine Lernleistung leicht verdoppeln und Prüfungsangst halbieren kannst.

 

 

 

 

Lernmethode Nr. 6:

Schritt 6:
Mnemotechniken und Eselsbrücken lassen dich super schnell selbst schwerste Dinge auswendig lernen!

 

Auswendig lernen solltest du vergessen!

Sich Dinge einfach nur vorzulesen oder selbst lautes Vorlesen bringt nicht viel!

Craik und Lockhart (1972) haben nachgewiesen, dass das Speichern von Lernstoff je effektiver ist, desto vielseitiger und intensiver du den Lernstoff verarbeitest.

Ich nenne diesen Lernprozess bewusst „kodieren“ damit dir immer im Kopf gespeichert bleibt, das sturren büffeln und pauken einfach nichts bringt! (siehe Viedeos unter Punkt 5 hier oben):

Zeitaufwand für Lesen und Kodieren

Genau dafür sind eben Lernmethoden wie das MindMapping (Lernmethode 3) so wichtig, weil sie dir helfen Lernstoff wirklich zu verstehen und Zusammenhänge und Unterschiede zwischen den Themen zu verstehen.

Ich kann dir nur wirklich empfehlen mit einem Lernmethoden Lexikon wie der „Bestnote“ zu arbeiten, um für dein Lernfach und deine Prüfungsform die passende Lernmethode parat zu haben (dieser Artikel kann dir leider nur einen schnellen Überblick und die Vielfalt der Lerntechniken geben).

besser-zuhoeren-konzentriert-bleiben-meeting-vortraegen-vorlesungen - dr - martin - krengel

 

 

Wie strukturierst du Inhalte gut?

Indem du deinen Lernstoff komplett neu sortierst. Dafür gibt es verschiedene Varianten, z.B.:

 

pruefungsvorbereitung-mit-strukturtabellen

oder hier ein Beispiel zum Statistik lernen:

strukturtabellen für vergleiche

Diese Übersichten stammen ebenfalls aus der Bestnote, da beschreibe ich in voller Länge alle Hintergründe. Wie gesagt, das hier ist nur eine Erinnerung an die Lernmethoden bzw. ein schneller Überblick.

Gemäß dieser Strukturiertungs-Ansätze solltest du den nächsten Schritt wagen – eine Survival-Zusammenfassung …

 

 

 

 

 

 

 

Die beste Lernmethode gegen Prüfungsangst:

Schritt 7: Erstelle eine Survival-Zusammenfassung

Survival-Zusammenfassung symbolischer InteraktionismusAls unmittelbare Prüfungsvorbereitung ist es total nützlich sich jedes Lernthema auf nur eine Seite zu schreiben. Du kannst es als Mind-Map (siehe oben) gestalten, doch gemäß meines Lernsystems und meiner Nach-Forschungen dazu ist es besser, es linear-strukturiert vorzubereiten, so dass du es in der Klausur einfacher aus dem Gedächtnis runterschreiben kannst.

Deine Prüfungsangst wird wesentlich sinken, wenn du alles, was du zu einem Lernthema wissen musst, auf nur einer Seite kompakt siehst.

Rechts siehst du eine solche Survival-Zusammenfassung, die mir eine 1,0 in einer Klausur im Studium gebracht hat.

 

Zusammenfassungen statt Spickzettel

So behältst du alles im Blick – Ein paar Richtlinien:

Lerntipp 1. Die Prüfung bestimmt, wie du zusammenfassen musst. Eine faktenlastige Prüfung verlangt mehr Details – für mündliche Prüfungen sind visuelle Zusammenfassungen wie Mindmaps tendentiell besser geeignet.

Lerntipp 2. Je umfangreicher deine Skripte, desto mehr musst du dich trauen loszulassen. Bei 1000 Seiten Ausgangsmaterial könntest du 2 oder 3 Zusammenfassungsebenen machen: Also eine Zusammenfassung über die wichtigsten Themen, dann je eine Zusammenfassung pro Thema und dann eventluell noch Fokus-Blätter für wichtige Prozesse / Spezial-Lernthemen.

Lerntipp 3. Bei naturwissenschaftlichen Fäche steht die Logik im Vordergrund. Die Zusammenfassungen hier sollten Rechenwege und Zusammenhänge besonders gut verdeutlichen.

Merke: Hast du das Gefühl, zu viel Lernstoff und zu wenig Zeit zur Wiederholung zu haben, reduzierst du nicht genug! Nimm ein neues Blatt und versuche es nochmal auf den Punkt zu bringen. Dann male ein Gesamtbild zum Thema. Diskutiere es mit deinen Kommilitonen bzw. Mitschülern!

 

Sofort-Download: „Checkliste für gute Zusammenfassungen“

Checkliste für eine Survival Zusammenfassung aus der „Bestnote“

 

 

 

 

 

 

 

 

Lernmethode 8:

Lerntechnik 8: Durch den Prüfungsstoff hüpfen

Dies ist eher ein Trick für ZDF-Lernen (Zahlen, Daten, Fakten) und für Vokabeln – und eine Lernmethode die sich eher für Klausuren in der Schule / Hausaufgaben eignet.

An der Uni ist die Lernmethode meiner Meinung nach zu mechanisch und fundamentiert den Lernfehler Nr.1 – die „Hammer-Methode“ (Siehe Videos unter Punkt 5).

Hier habe ich einen umfangreichen Artikel für dich, wenn du dennoch mit Karteikarten lernen willst.

 

das spiel mit lernkarten

 

 

 

 

 

Lernmethoden in Zeitem von Home Schooling, Corona und Co.:

Schritt 9: Moderne Lernmethoden für Homeoffice und Fernstudien

Wenn ich die Frage nach den größten Zeitdieben in meinem Seminar stelle, kommt zu 97 Prozent die Antwort: das Internet (die restlichen 3 Prozent würden dasselbe sagen, haben aber gerade nicht zugehört, weil sie mit dem Handy im Internet gesurft haben)! Gerade für das Lernen ist das fatal, weil wir die volle Power und Konzentration brauchen.

Man sieht immer mehr Studenten mit Laptop in der Vorlesung. Das sieht unheimlich motiviert aus. Schaut man den Kollegen dann über die Schulter, sind sie doch nur in Facebook & Co. vertieft.

Während der Vorlesung im Internet zu surfen ist nur in einem Szenario legitim: Man hat versucht, dem Dozenten zu folgen, aber es funktioniert nicht. Ist der Stoff zu abstrakt oder das Referat zu trocken? Wenn du das Internet nicht zur Ablenkung, sondern zur Recherche von Fachbegriffen sowie zur Anreicherung, Ergänzung und Visualisierung der Vorlesung nutzt, ist das nicht zu verurteilen. So kann man sonst verlorene Zeit nutzen und bekommt mit einem Ohr zumindest einige Zusatzinfos mit.

Generell wäre ich mit dem Computereinsatz beim Lernen aber vorsichtig. Ob Mindmaps, Notizen oder Kalender: Oft reichen die Papier- und Bleistift-Versionen vollkommen. Sie sind zugänglicher und praktischer. Konzepte oder Mindmaps am Rechner zu machen, ist ein Kreativitätskiller.

Überorganisation raubt Zeit und Nerven und ständig online zu sein, funktioniert nur bei starker Selbstdisziplin. Bleib offline, damit dein Gehirn online bleibt! Was, wenn man was nachschlagen muss? Die Dinge auf einem Zettel zu sammeln und in der nächsten Pause gebündelt zu googeln ist die clevere Alternative.

  • Linktipp: Wenn man jedoch für eine Arbeit ein Wörterbuch, Thesaurus oder Duden online verwenden muss, dann gibt es den „Leech Blocker“ – ein Firefox-Plugin: googeln, installieren und dann die Seiten eintragen, mit denen du dich gewöhnlich ablenkst. Zeiten festlegen und dann werden diese Seiten nicht mehr aufrufbar. (Seitdem ich das Tool installiert habe, spare ich täglich mindestens 30 Minuten Arbeitszeit!)

Das Internet ist definitiv der Konzentrationskiller Nummer 1 ! Richtig dosiert lässt es sich dennoch unterstützend zum Lernen nutzen.

Tipps für mehr Motivation:
 

Lernblogs. An US-Unis werden „Reading-Journals“ geführt, in denen Lernfortschritte festgehalten werden. Wenn du dich gern im Internet ablenkst, warum nicht damit? Status-Meldungen auf Facebook bzw. Twitter lassen sich als Motivator nutzen: Poste spannende Fakten, Erkenntnisse und Zusammenfassungen für deine virtuelle Lerngruppe. Diese kann kommentieren, liken, Gedanken weiterentwickeln und richtigstellen. Dein Wissen muss knapp formuliert werden und bleibt besser hängen. Du generierst zudem kleine Erfolgserlebnisse zwischendurch.

Facebook-Challenge. Selbstverpflichtungen sind wirkungsvoll: Wie wäre es, morgens dein Tagesziel und am Abend das Resultat zu posten? Du möchtest dein Gesicht vor deinen Freunden nicht verlieren und legst dich ins Zeug! Tipp: Bei Facebook kann man Freunde in Gruppen einordnen (z. B. „Uni“, „Lernbuddys“) und beim Posten auswählen.

Softwaretipp: Schreiben kostet viel Energie. Deswegen lenken wir uns dabei zu gern ab. Aber das Anti-Ausreden-Programm writeordie.com kennt keine Gnade: Die Anzahl der Wörter eingeben, Zeitziel bestimmen, die Bestrafungsart wählen („Sanft, Kamikaze oder Elektroschockmodus“) und schreiben. Aber wehe, du machst zu lange Pause – dann … Ist online gratis, den Desktop-Download gibt es für einen fairen Preis.

Zur Gedankenklärung – E-Mail für dich. Schreibe eine E-Mail an deinen Betreuer und schildere deinen Arbeitsfortschritt: Was hast du bisher getan? Wo stehst du jetzt? Welche Probleme sind aufgetreten? Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es? Was wären die nächsten Schritte? So siehst du klarer – das Absenden wird überflüssig.

YouTube als Lernhilfe. US-Unis bieten Mitschnitte erstklassiger Vorlesungen (z. B. Psychologie von Yale oder Quantenphysik von Stanford). Viele Vorträge renommierter Forscher von Konferenzen (z. B. „TED“) werden 1 : 1 online gestellt. Salman Khan ist mit seinen Mathe-Videos ein Star im Internet, eine deutsche Variante kommt z. B. von Felix Donhöfner. Die Bundeszentrale für politische Bildung erklärt das Zustandekommen von Überhangmandaten, thespanishforum.com erklärt in kurzen Videolektionen spanische Grammatik und Unis wie Bielefeld bieten Vorlesungspodcasts.

Tipps fürs Lernen mit YouTube:

Die wichtigste Frage: Welche Absicht verfolgt der Anbieter?

  • Seriöse Autoren bleiben nicht anonym.
  • Thema, Inhalte und Lernziele werden zu Beginn genannt.
  • Je mehr Beiträge und Besucher, desto vertrauenswürdiger.
  • Mit dem Firefox Add-On „DownloadHelper“ lassen sich Videos herunterladen und offline ansehen (z. B. beim Pendeln zur Uni).

 

 

Buch-Tipp:

Wie lerne ich richtig, wie sieht der perfekte Lernprozess aus und zu welcher Art Lerntypen gehöre ich? Alle Infos im Bestseller Bestnote

In der „Bestnote“ findest du die besten Lerntipps und Lernmethoden.

Endlich entspannter lernen, bessere Noten schreiben und mehr Zeit für die Freunde haben.

Kurz:

Ein unentbehrlicher Arschretter für Schule, Abitur und Studium!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gib deiner Lern-Methodik ein ganz neues Level:

Schritt 10: DIE Lernmethode, um besonders harte Nüsse zu knacken!

Mitschreiben und Notizen machen in der Uni und in der Schule ist ja schön und gut. Durch Mindmaps, Strukturkarten und das Aufbereiten unser Notizen haben wir die inneren Zusammenhänge eines Themas erarbeitet. Doch dieses Wissen nützt leider nichts, wenn wir es nicht anwenden und kommunizieren können.

Die wahre Herausforderung liegt darin: das, was man gelernt hat, elegant und präzise zur Sprache zu bringen. (aus: „Bestnote“)

Kennst du das? Du hast beim Lesen das Gefühl, alles gut zu verstehen, fliegst über die Zeilen, kannst der Argumentationslinie folgen und denkst: „klingt alles logisch“.

Später möchtest du es einer Freundin erklären und stockst plötzlich:

„Womit soll ich anfangen? Berichte ich chronologisch oder beginne ich mit den Beispielen?“

Auch beim Lernen paukst du Fakten und meinst, du hättest sie verstanden. Doch dann überkommt dich in der Prüfung ein Anflug von Panik:

Wie formuliere ich die Gedanken?

Was muss ich zuerst erklären, was später?

Du verlierst Zeit.

Andere wiederholen sich in Prüfungen ständig, ohne etwas Konkretes zu sagen.

Darin liegt ein großer Lernfehler. Viele lernen indem sie sich leise den Prüfungsstoff vorlesen, aber eine gute Prüfungsvorbereitung übt vor allem eins: Eine Prüfung zu schreiben oder eine mündliche Prüfung argumentativ elegant zu bestehen.

Etwas zu verstehen und etwas erklären zu können ist nicht dasselbe.

Hintergrund aus der Lernpsychologie:

Unser Wissen ist in keiner fertigen Struktur im Kopf gespeichert.

Es ist assoziativ, vernetzt, multidimensional. Unser Gehirn gleicht einem dreidimensionalen Spinnennetz, in dem Gedanken durch elektrische Impulse entstehen.

Das Wissen ist in keiner festen Form im Kopf. Die Informationen sind in verschiedenen Teilen des Gehirns abgelegt, die erst durch den Prozess des Denkens immer wieder neu produziert werden.

Man kann sich das wie ein Wollknäuel vorstellen, bei dem viele Fäden verwickelt sind. Wenn wir das Wissen jemandem erklären sollen, dann kann der mit dem Wirrwarr nicht viel anfangen. Das Wollknäuel muss erst auseinandergefrickelt werden.

Von innerem Wissen zu externem Wissen

 

Und so muss man, wenn man etwas verbalisiert, die Dinge ordnen, priorisieren und aus der Sicht des anderen darstellen. Wissen wird durch das Sprechen reorganisiert und gleichsam gefestigt.

Zudem ist unsere Gedankenwelt bunt gemischt:

Es gibt Träume, innere Bilder, Bewegungsvorstellungen, Töne, vorbewusste Gedanken. All das kann man nur schwer in Worte fassen. Warum gibt es Kunst und Musik? Weil wir Dinge wie Emotionen, Liebe, Trauer nicht so recht in Worte fassen können. Manchmal liegt uns etwas „auf der Zunge“, aber wir kommen einfach nicht drauf. Genau das ist der Zustand des Vor-Wissens. Solange es nicht rauskommt, ist es nicht abrufbar.

Wenn wir sprechen oder schreiben, müssen wir all diese Gedankenformen in Wörter und Sätze übertragen.

Dieser Übersetzungsprozess ist oft langsam und schwerfällig.

Zu langsam, um es im Zeitdruck der Prüfung sofort präzise zu schaffen. Deswegen bekommt dein innerer Dolmetscher einen weiteren Job: deine Gedanken in eine klare, vermittelbare Sprache zu kleiden.

 

Der Konkretisierungs-Effekt beim Sprechen
  • Die Intensität des Denkens nimmt zu. Beim Durchsprechen müssen wir Gedanken ordnen und mit konkreten Begriffen versehen. Damit werden Sie griffiger – die lose Form des Wissens wird in eine festere überführt.
  • Wir erhalten Input und Feedback.
  • Durch das Sprechen werden Inhalte in eine Reihenfolge So werden Gedächtnisinhalte sortiert und strukturiert. Lücken in der Gedankenkette treten zutage.
  • Den Aha-Effekt kennt jeder: Man lernt und lernt und plötzlich fällt es einem beim Reden wie Schuppen von den Augen: So ist das also! Darum funktioniert es! Da wurden plötzlich zwei einzelne Konzepte im Kopf durch den Gesprächsfaden verbunden.
  • Weil wir beim Durchsprechen mehr Energie und Konzentration aufbringen, brennt sich das Gesagte intensiver ins Gehirn ein. Du wirst sicherer, flexibler, kritikresistenter und trittst in Prüfungen souveräner auf.

 

Kläre deine Gedanken, berichte spannende Erkenntnisse, halte Probevorträge vor Eltern, Geschwistern, Freunden.

Wer viel mit anderen spricht, dem fällt das Formulieren eigener Gedanken auch im Unterricht oder in der Prüfung leichter. Zudem sinkt die Hemmschwelle, überhaupt etwas zu sagen.

Traue dich, das, was du denkst, laut mitzuteilen! Schüchternheit ist beim Lernen fehl am Platz. Die wenigsten Fragen sind unpassend, nur keiner traut sich. Hab Mut, es lohnt sich. Stelle Rückfragen, bitte um die Klärung von Details:

  • „Habe ich richtig verstanden, dass X aus Y folgt?“
  • „Was bedeutet Theorie A in Anwendung auf B?“
  • „Können Sie die beiden Epochen noch einmal voneinander abgrenzen?“

Ein netter Nebeneffekt für Schüler: Das zählt mit in die mündliche Note!

 

So nutzt du das Schreiben zum Lernen
 

Selbstreflexion. Beobachte deinen Schreibprozess und ob das Schreiben dir beim Denken hilft: Welche spontanen Einsichten kommen dir? Nutzt du die Chance, den fertigen Text noch einmal umzuschreiben, oder dokterst du nur an der Oberfläche herum?

Gedankenbuch. Schreib ein Lern-Tagebuch und halte darin die wesentlichen Erkenntnisse einer Vorlesung, eines Tages oder eines Faches fest. Wenige Minuten reichen. Schreib so lange, bis nichts Neues mehr hinzukommt. Überarbeite später diesen Versuch und markiere Kernaussagen.

Brainwriting. Nimm dir 15 oder 30 Minuten, um schreibend zu denken: Halte alles fest, was dir zu einem bestimmten Thema einfällt. Das können Einfälle, Gedankenfetzen, Erinnerungen sein.

Eine Frage klären. Durch konkrete Fragen, z. B. „Wie kann man den Begriff XY erklären?“ | „Was ist der Unterschied zwischen X und Y?“ | „Wie funktioniert Z?“ bekommt das Schreiben eine Richtung. Zeichne eine kleine Strukturskizze oder schreib einfach drauf los. Vergiss nicht, hinterher ein Fazit zu ziehen und die Frage zu beantworten. Ich nutzte diese Methode oft, wenn ich in meiner Promotion nicht weiterkam. So habe ich freiwillig Hausarbeiten zu spezifischen Fragen („Was heißt Komplexität in der Werbung?“ | „Wie kann man Sortimente strukturieren?“) geschrieben.

Back to the roots. Damit meine ich nicht, dass du zu Steinplatte, Hammer und Meißel greifen sollst, aber Stift und Papier sind einfach besser zum Denken als der Computer! Auf dem Papier kann man Gedanken visuell anordnen oder zeichnen. Dieser Effekt wird durch die mechanischen Bewegungen beim Schreiben verstärkt: Handschriftliches wird besser als das Tippen auf der Tastatur erinnert, weil dort jeder Buchstabe mit einer einzigartigen Handbewegung kodiert wird.

Gedanken-Überfall. Die besten Einfälle kommen in den ungewöhnlichsten Situationen: im Park, auf dem Rückweg vom Sport oder beim Drink mit Freunden. Leider vergisst man häufig gute Gedanken genauso plötzlich, wie sie gekommen sind. Sei deswegen immer mit einem kleinen Notizbuch und Stift bewaffnet!

 

Das Gedanken erkundende Schreiben hat zwei nette Nebeneffekte:
    • Kurzfristig: Oftmals gelingen in diesen Schreibsessions richtig gute Formulierungen und es kommen kreative Ideen, die man direkt in die Hausarbeit oder Klausur einfließen lassen kann.
    • Langfristig: Du übst Schreiben. Im Studium schreiben wir viel zu wenig und trainieren diese Fertigkeit zu wenig! Da du nur für dich schreibst, kannst du den Perfektionismus ausblenden und deine Gedanken in einfachen Worten ausdrücken. Du wirst geschulter im Umgang mit dem geschriebenen Wort. So haben Leute, die regelmäßig Tagebuch schreiben, weniger Hemmungen beim Schreiben.

 

 

 

Zusammenfassung:

In 10 Schritten zur perfekten Klausur:

 

 

Schneller lesen - mehr verstehen mit Speed Reading und Schnelllesetechniken - wichtiger ist aber filtern von Texten - Lernexperte Dr Martin KrengelWer schreibt hier? Lerntipps vom Lernexperten

Dr. Martin Krengel absolvierte zwei Studiengänge (Psychologie + Wirtschaft) „mit Auszeichnung“ währenddessen er Wettkampf-Kunstturner war und musste so über 500 ganz unterschiedliche Prüfungen in seinem Leben absolvieren. Er lernte dabei auch, dass die richtige Balance und ein gutes Zeitmanagement mit die besten Nervositäts- und Unsicherheits-Killer sind. >> komplette Vita

 

 

 

Nützlich:

    Achtung: Dies hier kann nur ein Überblick einiger Lernmethoden sein.

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