Klausuren schreiben ✔ | Bessere Noten durch geziele Prüfungsvorbereitung

Nach der Prüfung ist vor der Prüfung

Die Prüfung liegt hinter dir, aber es ist noch nicht so gelaufen, wie du es dir vorgestellt hast?

Ein guter Coach leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Deswegen will ich dir in diesem Artikel zeigen, wie du deinen Lernprozess weiterentwickeln und individuell anpassen kannst.

Denn es gilt: Nach der Prüfung ist vor der Prüfung!

 

Klausuren verbessern und Fehlerursachen im Examen oder Klassenarbeiten finden

Durch Reflektion kommst zu zur Perfektion

Die Prüfung ist vorüber, die Arbeit abgegeben. Nimm dir nun noch ein paar Minuten Zeit, um deinen Lernprozess auszuwerten und deinen Arbeitsstil zu optimieren. Dafür genügen drei einfache Fragen:

 

1. Was war gut? (Beispiel einer Abschlussarbeit)
  • Suchen von Benchmarks (mit 1,0 bewertete Arbeiten) zur Orientierung
  • regelmäßige Gespräche zur Gedankenklärung mit Philipp, Nils und Claudia
  • Arbeit mit Strukturkarten zur Gedankenfindung
  • Besuch eines Praxisseminars zu meinem Thema
  • zeitiges externes Korrekturlesen à gutes Feedback
  • Literaturbeschaffungsliste war hilfreich

 

2. Was war überflüssig?
  • zu spät mit Schreiben angefangen
  • oft keine Seitenangaben bei Texten kopiert à hinterher zeitaufwendig
  • Zusammenfassung knapp und bündig à am besten in Stichsätzen
  • Schreiben: oft am Erstentwurf festgehangen à gleich neu schreiben
  • zu viel Text produziert, besonders grässlich: Kapitel „Mentale Modelle“
  • zu viel für Anhang produziert, den ich letztlich nicht abgegeben habe
  • zu viele Formatierungen zu Beginn des Schreibens

 

3. Welche konkreten Schritte werde ich ändern?
  • 1,5-zeilig beginnen mit Schriftgröße 14, um nicht zu viel zu schreiben
  • früher anfangen mit schreiben, nicht zu lange mit Recherche aufhalten
  • mit Kernaussagen beginnen
  • mehr Pausen, dafür konzentrierter formulieren
  • aktiv schreiben, keine Füllw.rter
  • direkt im Text redigieren, nicht so oft ausdrucken (dauert zu lange)
  • neuer Drucker bzw. größerer Bildschirm
  • Füllw.rter radikal durch „Auto-Ersetzen“-Funktion entfernen
  • keine Angst vor der kreativen Textzerstörung à lieber neu schreiben!
  • konsequenter Fokus auf Fragestellung, Kernaussagen und roten Faden
  • nicht zu viele Grafiken (zeitaufwendig)

Führe ein kleines Lerntagebuch, in dem du Beobachtungen über dich und die Erfolgsfaktoren dokumentierst. So kannst du unterbewusste Handlungsmuster erkennen und brechen.

 

 

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Ergebnisse analysieren und in der nächsten Prüfung besser abschneiden

Die Siegerehrung

Die Ergebnisse sind da! Eine Note ist ein wichtiges Feedback. Vergleiche die Note mit deinem Lernprozess: Spiegelt sie deine Erwartungen wieder? Bist du erleichtert, zufrieden, enttäuscht?

Durch Einsicht zur Durchsicht

Nutze immer die Möglichkeit, die Klausur einzusehen! Wo hast du die Situation gut eingeschätzt, welche Fragen hast du super beantwortet, wo bestehen Lücken? Sprich mit dem Prüfer: Wo sieht er Stärken? Was kannst du verbessern? Suche das Gespräch auch, wenn du mit deiner Note zufrieden bist – du willst deinen Erfolg doch wiederholen, oder?

Eine Fehlerstatistik offenbart Schwachstellen. Diese kann man gezielt aufarbeiten, statt nur an der Oberfläche zu doktern. Fehler aber bitte nicht unterstreichen oder markieren. Das prägt sich sonst ein – wir wollen uns aber das richtige Wort merken, nicht das falsche! Streich also lieber die Fehler mit schwarzem Filzstift durch und schreibe in Rot mit einem Textmarker hervorgehoben das RICHTIGE Wort darüber.

Früher hasste ich Diktat-Korrekturen. Im Abi machte ich sie dann freiwillig – sonst macht man immer dieselben Fehler. Ich habe alte Klausuren kopiert und konnte direkt vor einer Prüfung meine Schwachstellen noch mal sehen. Nur durch die Suche nach typischen Fehlerquellen und gezieltes Training war es mir möglich, mich Schritt für Schritt von einer 4- in meiner ersten Englisch-Leistungskurs-Klausur auf eine 1+ in der endgültigen Abiprüfung hochzuarbeiten. An solchen kleinen Verbesserungen habe ich gemerkt: Erfolg ist kein Zufall. Detailliertes Aufarbeiten, die Suche nach Erfolgsfaktoren und gezieltes Training sind wichtiger als Talent oder Glück!

Apropos: www.mikeseymour.com/deutsch/tips.asp erläutert 300 typische Fehler, die Ausländer im Englischen machen.


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Prüfe und (ver)handle

Manchmal ist man mit seiner Note gar nicht zufrieden. Hier lohnt sich eine Rücksprache. Auch Prüfer machen Fehler und leider leidet manchmal das gründliche und individuelle Urteil unter dem zeitlichen Druck des Massenbetriebs. Die Erfindung, „blind“ eine Arbeit ohne ein Zwischenfeedback abzugeben, finde ich ohnehin nicht optimal. Ein Trainer würde seinem Team auch nicht tatenlos beim Training zusehen und erst nach dem Wettkampf kritisieren.

Man darf es nicht übertreiben, aber nachfragen lohnt sich bei Unklarheiten und in Fällen, in denen du mehr erwartest hättest. Zumindest hilft es, den Prüfer in Zukunft besser einzuschätzen.

Das objektive Urteil existiert nicht. Selbst bei Mathearbeiten ist Spielraum für Gnadenpunkte, wenn man zeigen kann, dass man auf dem richtigen Lösungsweg war und sich nur vertippt hat. Suche nach Interpretationsspielräumen. Manchmal wird der Prüfer etwas nachbessern, wenn er zugeben muss, dass die Bewertung nicht ohne Zweifel ist. Du solltest deutlich machen, wie wichtig diese Note für deinen Numerus Clausus, für das Stipendium oder den späteren Job ist. Er wird wenigstens beim nächsten Mal etwas vorsichtiger mit seinem Urteil sein. Kein Prüfer möchte für dein Schicksal verantwortlich sein.

Auch an der Uni gibt es Spielräume:
  • Für eine Klausur in den USA über Wirtschaftsrecht hatte ich gut gelernt und hoffte auf ein entsprechendes Ergebnis. Als es da war, war ich schockiert: Nur ein „C“ (in etwa eine 3,0)? Wie konnte das sein? Ich ging mit dem Prof die einzelnen Aufgaben nochmals durch. Tatsächlich bestand ein kleines kulturelles Missverständnis mit großen Folgen: Die Klausur enthielt Zahlen, Paragrafen und Berechnungen. Im Amerikanischen wird eine „1“ als „I“ geschrieben, eine „7“ ist dafür wie unsere „1“. Zudem ist der Punkt bei Zahlen ein Komma und andersherum. „3,00 Euro“ würde man z. B. in den USA als „300“ Euro, nicht als 3 Euro lesen. Der Assistent, der die Klausur korrigiert hatte, hatte mir also alle Zahlen falsch gewertet, weil ich die europäische Schreibweise verwendete! Letztlich kam ich auf „B+“ (2,0)!
  • Manchmal lässt sich eine Note nachträglich aufbessern, z. B. bei Projekt- und Hausarbeiten: Einmal hatten wir für eine aufwendige Projektarbeit „nur“ eine 1,3 bekommen. Ich war zufrieden, aber mein Kollege wollte mehr: Er fragte den Prüfer, was wir noch tun können, um auf die Bestnote zu kommen. Im Endeffekt mussten wir ein paar Interviews mehr auswerten. Ein faires Angebot.
  • Auch Unsicherheit lässt sich senken: Ein Diplomand bastelte lange an seiner Abschlussarbeit, denn sie sollte perfekt werden. Da „perfekt“ in diesem Fall eine subjektive Einschätzung ist, schickte er seinem Betreuer die Arbeit, bat ihn um Feedback und fragte, welche Dinge er noch tun und verbessern müsste, um die Bestnote zu bekommen. Die Antwort kam eine Woche später „Wenn Sie die Arbeit so abgeben, wie Sie sie mir geschickt haben, bekommen Sie Ihre 1,0!“. Ahhh! Aufregung. Fünf Tage später lag das Baby gewickelt und gebunden im Prüfungsamt. Ohne diese kecke Mail hätte er wohl weitere vier Wochen daran rumgedoktert und die Arbeit wohl nur „verschlimmbessert“.

 

Die häufigsten Fehlerursachen in Klausuren, im Staatsexamen, in der Klassenarbeit oder in mündlichen Prüfungen:

Wichtige Liste!
Die Top-Fehlerursachen in Prüfungen

 

 

Prüfungsstress analysieren und vorbeugen

Was sind die häufigsten Fehler in Prüfungen?

Prüfungserfolg hängt nicht nur vom Wissen, sondern auch von seiner Verpackung ab. Lass uns noch mal typische Stolperfallen betrachten. Es ist besser, sich dieser Fehler vorher bewusst zu werden. Meine Seminarteilnehmer sehen ihre Fehler in Prüfungen vor allem darin:

Ein Fach perfekt lernen, für die anderen keine Zeit mehr haben | nicht die Fragen beantworten | keine Querbezüge herstellen | zu wenig Quellen einbeziehen | keine Beispiele und Veranschaulichungen bringen | nur Basics hinschreiben, nicht weiterdenken | die Theorien nicht hinterfragen | keinen Standpunkt beziehen | zu viele irrelevante Fakten abladen | schlechte Struktur

Irgendwie haben wir das alles schon mal gehört, oder? Aber trotzdem passiert es immer wieder! Das spiegelt auch die Statistik des Career Office der London School of Economics wieder, die die häufigsten Mängel in Essays auflistet:

Die Frage wird nicht beantwortet | es werden nur wenige Quellen zu Rate gezogen | keine Verlinkung zu anderen Teilgebieten der Kurse | keine Beispiele, Illustrationen | Text geht nicht über die Grundlagen hinaus | Argumentation ist nicht kritisch genug | zu viel Irrelevantes abgeladen

Auch Juristen tappen in dieselben Fallen. Hier eine Auswertung von Prüferberichten aus der ersten juristischen Staatsprüfung in Bayern: Demnach gab es in den getesteten 221 Prüfungen …

111 Mängel an der juristischen Arbeitsweise | 74-mal „Abspulen“ von Wissen, teilweise ohne Bezug zur Frage oder unter Biegung des Sachverhalts | 55-mal unzureichende Begründungen | 42 Fehler bei der Erfassung eines Falles | 50 % fehlende Grundkenntnisse | 10 % sprachliche Defizite bei der Stellungnahme

Viele Dinge können relativ leicht abgestellt oder reduziert werden. Eine Checkliste mit den Anforderungen zu machen und diese in der Prüfung gedanklich abzuhaken, ist eine gute Idee.

 

 

Mit diesen drei Erfolgsfaktoren kann trotz Prüfungsstress nichts schief gehen

Damit punktest du immer: Die magischen 3

So wie es wiederkehrende Fehlermuster gibt, verschaffen dir folgende drei Erfolgsfaktoren einen gelungenen Gesamteindruck unabhängig vom Inhalt: 1) eine klare Struktur, 2) die Vernetzung zwischen Lerninhalten und 3) eine eloquente Ausdrucksweise.

Struktur

Wähle einen packenden Einstieg. Ein kurioser Fakt, ein scheinbarer Widerspruch, Statistiken, ein nettes Zitat, ein Bild. Alles, was spannend ist, Aufmerksamkeit erregt und deine Kernthesen stützt, ist ein Start von der Pole Position.

Gliedere anhand zentraler Oberpunkte. Ich habe mir für Klausuren, Referate und Mündliche als Orientierungsanker „Dreiklänge“ überlegt. Das waren je drei Oberpunkte, an denen ich mein Essay strukturiert und abgearbeitet habe, z. B.:

Mit diesen drei magischen Erfolgsfaktoren punktest du auch trotz Prüfungsstress

Ziehe ein Fazit. Zum Schluss solltest du das Wichtigste zusammenfassen. Dann erfolgt ein Ausblick mit offenen Fragen sowie nächsten Schritten für zukünftige Analysen.

Vernetztes Denken

 Kannst du schnell vom Global Picture zu interessanten Details umstellen? Querverbindungen und Zusammenhänge geschickt in deine Argumentation einbinden und mit eigenen Beispielen würzen? Nein? Dann wird es höchste Zeit, dir Muster und Abhängigkeiten durch eine Strukturkarte zu verdeutlichen!

Eleganter Ausdruck

Man kann mit wenigen Worten viel sagen. Diese Fähigkeit fällt nicht vom Himmel, sondern muss trainiert werden. Suche nach Satzkonstruktionen, die deine Gedanken klarer machen:

Dazu sind drei Dinge zu sagen: Erstens … Zweitens … Drittens …

Obwohl alle drei Aspekte für sich wichtig sind, möchte ich im Folgenden vor allem deren Zusammenspiel beleuchten.

Auf der einen Seite bietet Theorie A viele Vorteile. Auf der anderen Seite sollte man nicht vergessen, dass …

Autor A sagt X, während Autor B die Meinung vertritt, dass …

Das berühmte Zitat von Förster „Wie kann ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage“ bringt die Essenz von Chafes konstruktivistischem Ansatz des Lernens auf den Punkt. Chafe beschreibt, wie …

Darin liegt das Paradox: Wie können wir X tun, ohne … ?

Informationsüberlastung hat drei negative Effekte: Sie kann lähmen, sie kann Entscheidungen verschlechtern und sie kann die Zufriedenheit schmälern. Betrachten wir diese drei Effekte erst im Detail, dann im Zusammenspiel. … 1. Lähmung: bla, bla, bla.

Dieses Konzept 1 : 1 zu übernehmen mag ein Problem lösen, aber ein viel größeres schaffen: Dass XY passiert, …

Das sind super Korsette, in die du deinen Inhalt einweben kannst. So lässt es sich schneller denken und schreiben. Verinnerliche einige dieser „Powersätze“. Versuche auch im Seminar und Alltag solche Konstruktionen zu üben.

Wie findet man tolle Sätze? Nebenbei! Achte einfach beim Lesen auf besonders kräftige, schöne, argumentationsstarke Sätze und Überleitungen. Erstelle daraus eine „Vokabelliste“ wie oben. Ich mache das heute noch genauso: An meiner Magnetwand hängen schöne Formulierungen, die ich nach und nach in meine Texte einarbeite.

 


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Prüfungsstress aktiv bekämpfen

Final Countdown: Steigere deine Tagesform

Auf die Plätze …

Die Prüfung naht: Verspürst du immer noch Prüfungsstress, denke daran: Eine Prüfung ist nur eine Prüfung von hunderten, die wir im Laufe unseres Lebens absolvieren. Stelle dir drei Fragen:

  • Was ist das Schlimmste, was passieren kann?
  • Wie schlimm wäre das im Rückblick in fünf Jahren betrachtet?
  • Was kann ich tun, um das Schlimmste zu verhindern?

Wer ein Nervengerüst aus Grashalmen hat, kann zudem zu Beruhigungstees (Johanniskraut1, Melisse etc.) und auf Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Meditation und Yoga zurückgreifen.

Am Vorabend: Mach dich startklar für den Morgen. Lege alle Unterlagen zurecht, verstecke Nebensächliches und Material, was nicht bearbeitet bzw. nur halb verstanden ist. Es macht nur nervös! Und dann ab zum Sport, in die Sauna, in den Park. Triff dich mit Leuten, die dir Ruhe geben – deine Oma, Eltern, der Freund. Gehe wahlweise vorm Schlafengehen deine Survival-Zusammenfassungen noch mal zur Absicherung durch und nimm das Gefühl, das Wichtigste auf wenigen Seiten untergebracht zu haben, mit in den Schlaf.

… fertig …

Am Morgen: Steh rechtzeitig auf. Wenn du ohnehin schon unter Prüfungsstress leidest, willst du jegliche Form zusätzlicher Aufregung und Hetze vermeiden. Gönn dir was Leckeres, frühstücke vor allem abwechslungsreich – das gibt lange Energie. Stopp – jetzt noch keinen Kaffee! Der lässt dein Herz noch schneller schlagen und keiner braucht ausgerechnet jetzt noch einen kleinen Klitschko in der Brust!

Geh gern ein letztes Mal deine Zusammenfassungen und Strukturtabellen durch, um dich zu vergewissern: Ja, es ist alles da. Und nun los. Erinnere dich daran, wie schön der Tag heute ist. Daran, dass du endlich das Gelernte anwenden und unter Beweis stellen kannst. Freue dich auf all das, was du dir danach Gutes tun wirst. Egal, wie die Prüfung wird: Es wird gefeiert!

Direkt vor der Prüfung: Gut, dass du mindestens eine halbe Stunde vor der Prüfung schon da bist! Nun darfst du dir einen Kaffee holen – und sozialschweinmäßig zurückgezogen im Sonnenschein schlürfen. Halte dich von den nervösen Bienchen fern, die jetzt überall herumschwirren.

Los !

Durch die Prüfung bringen dich Bananen, Früchte, Wasser, Ohrstöpsel und ein paar Stückchen Schokolade: Die liefert Glückshormone und einen kurzfristigen Energieschub. Ich liebe diese kleinen schokoüberzogenen Kaffeebohnen: Das kombiniert den Kick aus Kakao und Koffein. Lerntypen mit ausgeprägtem Tast- und Bewegungssinn können einen Kaugummi als Denkturbo einwerfen.

Neigt sich die Prüfung dem Ende entgegen, ist es Zeit für ein Stück Traubenzucker: Das geht direkt ins Blut und gibt einen Energieschub. Wer eine Mammut-Prüfung von mehr als zwei Stunden hat, sollte hingegen lieber einen Boxenstopp von drei bis fünf Minuten einlegen, die Augen schließen, durchatmen, was futtern, auf die Toilette gehen und kurz auf dem Gang ein paar Lockerungsübungen machen. Für lange Prüfungen empfiehlt sich eher Schwarz-, Grün- und Matetee (gibt länger Energie) als Kaffee, dessen Wirkung bereits nach 60–90 Minuten nachlässt.

 

 

Der perfekte Lernprozess*

*Dies ist der 10-Schritt-Lernprozess wie in dem Lernratgeber-Bestellser „Bestnote“ veschrieben

In der Prüfungsvorbereitung gilt es, einige Dinge unter einen Hut zu bekommen und viele Teilaufgaben zu jonglieren …

 

In der nächsten Prüfung soll alles besser werden? Perfektioniere deinen Lernprozess

Der perfekte Lernprozess

Jeder Diamant ist ein Unikat. Auch dein Lerndiamant muss individuell geschliffen werden! Zu welchen Anteilen die verschiedenen Lernprozesse gewichtet werden müssen, hängt von der Art der Prüfung und deinen Stärken und Schwächen ab. Und so laufen die Teilprozesse nicht notwendigerweise in derselben Reihenfolge ab. Sie überschneiden sich, laufen parallel, beeinflussen sich, gehen mal schneller oder langsamer.

Perfektion erreicht man nur durch Übung und individuelle Anpassung. Kontrolliere bereits während des Lernens deinen Fortschritt, schreibe dein Lerntagebuch auch zwischendurch. Werte aktuelle Probleme, Fragen und Aha-Erlebnisse aus. Arbeite mit dem Progress-o-Meter, kontrolliere die Meilensteine und passe deinen Lernplan wenn nötig an. Damit erreichst du eine höhere Reflexionsebene und kannst deinen Lernprozess individuell optimieren. Und das ist eine ganz wichtige Fähigkeit, die dich sehr weit auf deinem Weg zur persönlichen Bestnote bringen wird!

Nach der Prüfung ist vor der Prüfung - so perfektionierst du deinen Lernprozess

 

 

 

Nach der Prüfung ist vor der Prüfung

Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein!

Fehler in Klausuren kannst du direkt nach einer Prüfung preventiv verringern indem du …

Wie geht es weiter? Das Feintuning

  1. Bleib dran

Alle Methoden kann man einfach nicht auf einmal anwenden und verinnerlichen. Lies zentrale Passagen wiederholt, arbeite mit diesem Buch, verbessere Schwachstellen, bis du mit deinen Ergebnissen zufrieden bist. Wenn du mir eine Mail an Martin@studienstrategie.de schickst, trage ich dich gern in mein „Brain Update“ ein und erinnere dich gelegentlich per Mail an nützliche Motivations- und Lerntricks.

  1. Tausch dich mit anderen aus

Diskutiere mit anderen Schülern, Studenten und Lernenden, z. B. auf den Facebook-Seiten „Martin Krengel“ oder „Bestnote“.

  1. Bring dein Zeitmanagement auf Vordermann

Golden Rules: Dieser Ratgeber ist das Einmaleins des effizienten Arbeitens. Es zeigt, wie du deine Motivation langfristig behältst, dein Zeitmanagement optimierst und dich noch besser konzentrieren kannst. Darin sind auch weiterführende Lerntipps und Beispiele für unseren Progress-o-Meter und spezifische Ordnungstipps enthalten. Die „Goldenen Regeln“ sind also die ideale Ergänzung zu unserem „Lerndiamanten“. Wichtig für alle, die einen engen Zeitplan haben oder noch viel im Leben erreichen möchten …

Lade dir mein ultimatives Trainingslager herunter, um die finale Checkliste für deine nächste Prüfung abzuhaken!

 


 

Zum Weiterlesen: Mein Lern-Starter-Kit für dich:

Ich schicke dir das komplette erste Kapitel und einige Checklisten aus meiner Bestnote gratis zu – klicke einfach auf die Bilder …

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Prüfung-1.0-Nach-der-Prüfung-ist-vor-der-Prüfung

Die beste Strategie für eine Bestnote in der nächsten Prüfung ist logischerweise eine smarte Vorbereitung.

Zahlreiche Lerntipps und Tricks dazu findest du in meinem Buch „Bestnote: Lernerfolg verdoppeln, Prüfungsangst halbieren“.

Ich wünsche Dir bei deiner nächsten Prüfung / Klausur / Referat viel Erfolg!

Dein Dr. Martin Krengel









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