Lernkarten: Leichter Lernen mit Struktur und Bildern | Die Karteikarten-Technik

 

Das Spiel mit Lernkarten

 

Super! Du hast ihn gefunden: Einen sehr hilfreichen Artikel über Lernkarten. Der Inhalt:

 

 

 

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Leichter lernen mit Lernkarten:

 So funktionieren Lernkarten:

 

Wo ist dein Trumpf?

Schreibe einen Sachverhalt, ein Prüfschema oder eine Strukturskizze auf eine Karteikarte und auf die Rückseite ein Stichwort oder eine Frage. Als Box eignen sich selbstgebastelte oder gekaufte Pappschachteln. Unterteile den Karton von 20-30 cm Länge in drei bis fünf verschieden große Teile. Das Spiel funktioniert so:

  • Alle neuen Karten kommen in das erste, engste Fach. Hier haben nur 20 bis 40 Karten Platz.
  • Frage sie bei der nächsten Gelegenheit ab. Gekonnte Karten rücken ein Fach weiter, der Rest kommt zurück.
  • Nach ein paar Tagen ist es Zeit, das zweite Fach zu wiederholen. Nicht Gekonntes wandert zurück ins erste Fach, sichere Karten gehen eins weiter.
  • Sicherer Stoff rückt so vor bis zum Ende, dort können die Karten verweilen. Diese nochmals nach 6–12 Monaten zu wiederholen ist eine gute Idee, um Wissen frisch zu halten.

 

Lernkarteien haben 4 Vorteile:
 

Effizientes Timing. Du kannst in kleinen Happen regelmäßig wiederholen. Dadurch, dass die Box in Zeit-Abteile eingeteilt ist, fällt die richtige Wiederholungsfrequenz leicht. Zudem werden schwere Inhalte öfter wiederholt.

Flexibel. Diese Methode eignet sich super für eine schnelle Wiederholung zwischendurch. Egal, wie viel Zeit wir gerade haben, eine Lernkarte passt immer dazwischen!

Kein Reihenfolgeneffekt. Wiederholt man immer in einer starren Abfolge, kommt man leicht durcheinander, wenn sich diese in der Prüfung ändert. Die Sicherheit beim Abrufen erhöht sich, wenn der Stoff gemischt wiederholt wird. Man kann die Lernkarten gern mal auf den Boden werfen und neu ordnen. Oder man schneidet Vorlesungsfolien aus, mischt einmal durch und gruppiert neu. Diese spielerische Wiederholung ist super, wenn man etwas k.o. ist oder eine Auflockerung braucht.

Universell. Die Karteikarten sind für alle Lernbereiche anwendbar, auch im Büro. Ein Berater nutzt diese Methode, um sich neue Fachbegriffe, Namen und Abkürzungen der stetig wechselnden Kunden und Projekte schnell einzuprägen.

 

Lernkarten sollten Zusammenhänge zeigen

Vorsicht: Gemäß einigen Büchern soll man auf die Karten nur einzelne Wörter schreiben. Das macht unheimlich viel Arbeit und führt zu unverbundenem Detailwissen.

„Ich lernte für eine Abiprüfung über 150 Karteikarten auswendig, habe aber die großen Zusammenhänge vollkommen vernachlässigt und bin nur knapp einer Nachprüfung entkommen.“ – Jan

Lernkarteien eignen sich eher zum Lernen von Fakten und Details, wenn diese unvermeidbar sind, z. B. bei Multiple-Choice-Prüfungen oder für Vokabeltests. Doch selbst dann hilft es, parallel zu den Lernkärtchen eine Strukturkarte als Übersicht über die verschiedenen Arten der Infos auf den Karteikarten anzufertigen.

Jede einzelne Karte sollte mit Bildern, Geschichten oder Diagrammen verknüpft werden. Bei Vokabeln schreibt man besser gleich ganze, sinnvolle Beispielsätze. Richtig clever ist, verschiedene neue Vokabeln in einem Satz zu verknüpfen. Damit reduzierst du die Anzahl der Karten und lernst mehrere Begriffe gleichzeitig in einem Zusammenhang. Selbst wenn du fertige Karteikarten kaufst, kannst du sie nachträglich mit Farben, Symbolen und Skizzen „pimpen“.

 

 

Alternative: Kleine Spezialeinheiten
 

Karteikarten anzufertigen ist mühsam. Die meisten Infos befinden sich bereits auf Mitschriften, Skripten und Folien. Mit dem Schema zum Mitschreiben haben wir nun noch genug Platz für die Überarbeitung des Stoffes, ohne ihn vollkommen neu schreiben zu müssen.

Deswegen würde ich auf Mitschriften generell die Rückseite frei lassen und sie thematisch so zusammenheften, dass eine kleine, wendige Flotte an Lernskripts entsteht. Diese lassen sich eher mal zwischendurch wiederholen und genauso verwenden wie eine Lernkartei. Dafür kannst du verschiedene Stapel anfertigen oder du besorgst dir „Briefkörbe“ wie im Bild, um die einzelnen Themenblöcke einzusortieren und beschriftest sie mit Aufgaben:

  • „Noch zu bearbeiten“
  • „Heute wiederholen“
  • „Montag“, „Dienstag“
  • „Vor Prüfung wiederholen“

Diese flexible Form der Wiederholung hat dieselben Vorteile wie eine Lernkartei – aber ohne den Aufwand des Abschreibens und des Bastelns von Extra-Lernkarten.

 

 

 

 

 

So geht die Rechnung auf: Mathe & Co.
 

In vielen Fällen müssen wir Rechnungen schnell auf neue Situationen anwenden können. Statt blindlings in deinen Taschenrechner zu hämmern, versuche hier ebenfalls, wiederkehrende Problemstellungen und Muster zu erkennen. Fertige eine Übersicht über die verschiedenen Wege und Szenarien an, vielleicht in Form einer Tabelle:

Leichter Lernen mit Lernkarten

 

 

 

 

 

 

 

Wie wird man zum Rechenkünstler?

Rechnen und der Umgang mit Zahlen ist etwas, woran sich die meisten erst gewöhnen müssen. Das Interesse daran und eine positive Lerneinstellung sind hier besonders wichtig (S. 77) ! Was braucht man noch? Geduld. Viel Geduld! Denn die Sicherheit, mit Zahlen und eine gewisse Art zu denken zu lernen, kostet Zeit.

Integriere das Rechnen in deinen Alltag, übe es immer wieder zwischendurch: Rechne beim Einkaufen aufs Komma genau mit. Überschlage, wie viel Umsatz das Café, in dem du gerade sitzt, wohl macht. Berechne deine exakten Spritkosten für die Fahrt nach Hause oder wie viele Jahre es bei einem Einkommen von X dauert, dein Bafög zurückzuzahlen.

Zusätzlich lohnt sich ein Klick auf http://sikore.schiffner-tischer.de. Auch die Bücher „Rechnen mit dem Weltmeister – Mathematik und Gedächtnisstraining für den Alltag“ (Fischer), „Mathe-Magie: Verblüffende Tricks für blitzschnelles Kopfrechnen und ein phänomenales Zahlengedächtnis“ (Heyne) bzw. „Denksport Physik“ (dtv) sind eine gute Idee, um die Berührungsangst mit Logik und Zahlen zu überwinden. 

 

 

 

 

 


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Lernen ohne Aufwand - funktioniert das?
 

Lernkarten sind super, um Wartezeiten zu überbrücken: Wer wünscht sich nicht, lernen zu können ohne großen Aufwand? Zumindest beim Wiederholen muss das keine Fiktion bleiben …

Wartezeiten sind Lernzeiten. Ob Arzt, Bahn oder Stau: Im Schnitt verbringen wir täglich zwei Stunden mit warten. Eine perfekte Gelegenheit, Lernkarten, das Vokabelheft oder ein Lernskript aus der Tasche zu zaubern!

Nutze die Wohnung. Hänge eine Zusammenfassung über den Abwasch, eine Strukturkarte neben den Badspiegel oder ein Diagramm ans Fester vorm Schreibtisch. Damit wiederholst du nebenbei und teilweise sogar unterbewusst im „vorbeigehen“

Lernschranke. Schreibe schwierige Begriffe auf einen Zettel und klebe ihn an die Zimmertür: Jedes Mal, wenn du durch diese Tür willst, musst du den Zettel laut vorlesen. Wenn der Lerninhalt sitzt, darf der Zettel stolz zerrissen werden.

Schlafenszeit ist Lernzeit. Das Buch unterm Kopfkissen bringt leider nur Nackenschmerzen. Eine Wiederholung der Buchinhalte vorm Schlafengehen hingegen ist ideal. Studien zeigen, dass sich so die Erinnerungsleistung deutlich erhöht. Abends direkt vorm Schlafengehen ist daher die beste Zeit, Dinge zu wiederholen. Es muss nicht lange sein, 10–20 Minuten genügen.

Wiederhole morgens nochmals fünf Minuten. Weitere Studien zeigen übrigens, dass nach einer guten Portion Schlaf komplexe Probleme leichter lösbar sind, sofern man diese Probleme vorher durchdacht hat. Probier das doch mal aus: Formuliere eine konkrete Frage, denke zwei Lösungswege an und übergib diese Aufgabe dann dem Unterbewusstsein.

Ähnliches passiert in Pausen. Die besten Ideen kommen oft unter der Dusche, im Park oder auf Reisen. Newton ist das Gravitationsgesetz unterm Apfelbaum eingefallen, Archimedes hat sein „Heureka“ in der Badewanne gerufen. Es gilt also:

Effizientes Lernen = Bewusstes Verarbeiten + Schlaf + Pausenzeit.

 

 

 

 

 

Das Finale

Training unter Wettkampfbedingungen

Zum Schluss, gern auch zwischendurch, musst du unbedingt einen Probewettkampf machen! Das heißt:

  • Schirme dich für die Zeit der Prüfungen ab.
  • Kontrolliere dich: Definiere vorher wahrscheinliche Anforderungen und Bewertungskriterien (siehe Kapitel 1 der Bestnote) und vergib dir gemäß dieser Punkte für deine Probeklausur. Mündliche Prüfungen lassen sich durch ein das VoiceMemo des Telefons oder mit einem Lernbuddy simulieren.
  • Denke dir Aufgaben aus. Magst du Überraschungen? Formuliere 10 Fragen auf kleinen Zetteln, die du in der Generalprobe zufällig ziehst.
  • Ideal ist es, die Probe in der Uni oder in der Bibliothek zu machen. An einem Ort, der dem Prüfungsort ähnlich ist. Da hier alle mitgelernten Kontextreize weg sind, kannst du so am besten prüfen, wie robust dein Wissen ist.

Diese Simulation verleiht dir mehr Aufmerksamkeit, du gibst dir beim Reden und Schreiben mehr Mühe. Machst du das ein paar mal, reduzierst du deine Prüfungsangst und kannst an deinem Zeitmanagement und an Schwachstellen feilen.

 

 

 

P.S.: Was ist der größte Lernfehler in Studium, Schule und Weiterbildung?

Ich mag dein Video und will noch mehr

 

 

 

 

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Noch mehr hilfreiche Lerntipps und Tricks findest du in meinem Buch „Bestnote: Lernerfolg verdoppeln, Prüfungsangst halbieren“.

Ich wünsche Dir bei deiner Prüfung / Klausur / Referat viel Erfolg!

Dein Dr. Martin Krengel

 

 

 

 

 

Wer schreibt hier?
 

Schneller lesen - mehr verstehen mit Speed Reading und Schnelllesetechniken - wichtiger ist aber filtern von Texten - Lernexperte Dr Martin KrengelDr. Martin Krengel absolvierte er zwei Studiengänge (Psychologie + Wirtschaft) „mit Auszeichnung“ währenddessen er Wettkampf-Kunststurner war und musste so über 500 ganz unterschiedliche Prüfungen in seinem Leben absolvieren. Er lernte dabei auch, dass die richtige Balance und ein gutes Zeitmanagement mit die besten Nervositäts- und Unsicherheits-Killer sind.

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Martin Krengel

Hi, ich bin Martin,

Ich will dir helfen, deine Talente zu entfalten und deine PS endlich auf die Straße zu bringen!

Ich war mal ein Chaot - doch habe es geschafft, sowohl mein Abi als auch 2 ganz verschiedene Studiengänge "mit Auszeichnung" abzuschließen.

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