Lernmotivation steigern ☀ 3 merk-würdige Ninja-Lerntricks für Studium, Klausuren & Schule

Den Anfangsschwung finden – Prokrastination überwinden senken:

Wie kann ich mich zum Lernen motivieren?

Dies ist wohl die häufigste Frage die sich Studierende und Schüler vor Klausuren, Prüfungen und selbst bei Hausaufgaben stellen.

Hier sind einige Durchstarter-Tipps aus dem Buch „Bestnote: Lernerfolg verdoppeln, Prüfungsangst halbieren“.

Ich schicke dir gern ein komplettes Kapitel kostenlos aus dem Buch zu, darin lernst du was der größte und dümmste Lernfehler überhaupt ist und kannst einen Selbsttest zu deinen Lernstärken und Lernschwächen machen. Zudem kommen nützliche Wochen- und Lernplan-Vorlagen und Lernchecklisten direkt zu dir. Klicke auf die Box, um das Buchkapitel und die Downloads gratis runterzuladen:

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Übersicht über den Artikel:

 

 

 

Lernmotivation – Tipp Nr. 1

1. Anfangen: Schalte in den Lernmodus

Aller Anfang ist schwer. Das trifft auch und besonders auf das Thema Lernmotivation zu. Damit wir nicht in Stress geraten, müssen wir die größten Hindernisse gleich überspringen: Anfangshemmung, Ablenkungen, Zeitnot und Null-Bock-Stimmung.

„Wie kann ich mich zum Lernen motivieren?“

Viele Denken sie hätten keine Motvation.

Doch das stimmt nicht: Du WILLST ja lernen! Du versuchst es ja … (sonst hättest du auch nicht diesen Artikel gefunden).

… aber Facebook, der Abwasch oder der Plausch mit deinen Freunden ist sooo viel stärker.

Warum?

Weil du Druck verspürst. Bewusst oder unbewusst.

Wenn du anfangen willst, musst du daher den Druck senken.

Der Trick:

Mache einen Deal mit deinem Innerem Schweinehund.

Sage ihm:Der Innere Schweinehund - Keine Lust, keine Energie, keine Zeit, kein Mut

„Ich setze mich nur mal 10 Minuten an den Lernstoff, ok?“

Das senkt den Erfolgsdruck und die Hemmschwelle.

Beginne mit einem Einstiegshappen. Mit einer Aufgabe die dir Spass macht – wie einfaches Durchblättern deiner Notizen oder Bücher, oder indem du dir einen Lernplan oder ein Konzept für deine Hausarbeit machst.

Was passiert nach den 10 Minuten?

Du wirst gar nicht merken wie die Zeit verfliegt. In den meisten Fällen bleibst du beim Lernen hängen.

Falls nicht, ist das ein Zeichen, das du zu müde bist oder dein Biorhytmus dir eine andere Lernzeit nahelegt.

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Lernmotivation hat viel mit Lernzeit zu tun

2. Wann soll ich anfangen mit dem Lernen?

Zu früh anfangen ist ineffizient, weil man vieles wieder vergisst. Zu spät beginnen ist auch blöd, weil man dann wegen mangelndem Grundverständnis vieles vom Stoff nicht richtig einordnen kann. Was also tun? Wie können wir mit wenig Aufwand schneller starten?

Zum Semesterstart:
  • Überblick über das Thema verschaffen, z. B. indem du eine Themenübersicht aus dem Skript oder Buch herausschreibst (Dauer: 30 Min.)
  • alte Klausuren besorgen, Aufgabentypen und Themengewichtung analysieren (Dauer: 2 Std.)
  • jede Vorlesung kurz vor- und nachbereiten (Dauer: jeweils 10–20 Min.)
  • Du musst nicht jedes Detail sofort verstehen. Aber du brauchst das Global Picture im Hinterkopf und solltest jederzeit neue Themen ins Verhältnis zur letzten Vorlesung bzw. Unterrichtsstunde setzen können.
Semestermitte (nach 4–6 Wochen):
  • Progress-o-Meter (Lernplan) aufstellenLeute für Lerngruppe finden, einen Termin (2–3 Std. / Woche) fest im Wochenplan verankern, um dann je ein Thema durchzusprechen
  • pro Woche einen Themenblock erarbeiten, je eine Strukturkarte dazu zeichnen bzw. 1–3 Seiten Zusammenfassung
  • Spätestens nach der Hälfte des Semesters sollte ein erster Lernplan stehen und wöchentliche Treffen mit deiner Lerngruppe starten! Dann bist du zum Semesterende so fit, dass du richtig von den Endvorlesungen profitierst und gezielte, prüfungstaktische Fragen stellen kannst.
Semesterende (je nach Fach 1–4 Wochen vor der Prüfung)
  • weitere Zusammenfassung und Reduktion des Thema
  • Inhalte visuell kodieren und Lernbilder malen
  • Survival-Zusammenfassung erstellen

 

 

 

 

3. 20 Minuten Vorbereitung spart eine Stunde Lernzeit danach!

Quälst du dich, wenn du deinen Ordner am Semesterende aufbereitest und wichtige Einsichten verloren gegangen sind? Wer immer dem Stoff hinterherhechelt, macht es sich unnötig schwer.

 

Was deine Lernmotivation mit der Vorbereitung zu tun hat

 

Eine Vorbereitung spart Zeit und Stress, denn:
  1. Die Aufmerksamkeit fällt leichter. Ohne Vorwissen lassen sich neue Infos nicht einordnen. Das ist wie ein Kleiderschrank ohne Fächer: Wenn du ihn mit neuen Dingen füllst, gibt es Chaos. Schubladen helfen! Das Gehirn muss Neues einsortieren können. Die Vorbereitung schafft solche Schubladen: Du weißt, welche Themen kommen, kannst Fremdwörter vorher klären. Allein die Beschäftigung mit einem Thema generiert Interesse, Fragen kommen auf. Suche gern im Internet nach interessanten Videos und Informationen zum Stoff. Dein Gehirn möchte Bilder, Emotionen, Fragen. Dann wirst du viel gespannter in die Veranstaltung gehen!
  2. Die Nachbereitung ist kürzer. Typisch: Man fängt erst in der Prüfungsphase mit dem Lernen an und stolpert über unverständliche Folien. Nun grübelt man über einen Satz im Skript, der eigentlich total banal ist. Ziel der Vorbereitung ist es, solche Stolperstellen vorher zu kennzeichnen und in der Vorlesung zu entschärfen. Gerade wenn es Skripte, Bücher, Folien, Begleitmaterial gibt, unbedingt kurz überfliegen! Markiere Passagen, die zentral bzw. unklar erscheinen. Das sind Aufmerksamkeitsanker: Nun weißt du, wann du deinen Bleistift im Vortrag spitzen musst!
  3. Du bist erfolgreicher. Wer sich vorbereitet, muss sich Gedanken über seine Ziele machen und setzt seine Aufmerksamkeit effektiver ein. Ein Kollege kam zu Seminaren schon mit einem Entwurf seiner Hausarbeit, die er dort mit dem Dozenten besprach. Dann arbeitete er die frischen Eindrücke sofort ein und eine Woche später war die Arbeit im Kasten. So hatte er Zeit für die nächste Aufgabe. Wow! Kein Wunder, dass er das Studium um ein Jahr verkürzte.

 

 

 

4. Lerntricks, um am Ball zu bleiben und länger zu fokussiert zu lernen:

Immer am Ball zu bleiben und die Lernmotivation aufrecht zu erhalten ist eine Herausforderung: Wir müssen so viele Dinge koordinieren und unsere Zeit ist knapp. Oft scheitert es an unseren (zu) großen Erwartungen: Weil wir denken, wir müssten die Dinge immer „richtig“ (= intensiv, = lange) machen, finden wir nie ausreichend Zeit für diesen Anspruch.

Je höher die eigenen Erwartungen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass diese nicht erfüllt werden. Vorschlag: Gib dir jeweils 45 Minuten zur Vor- und Nachbereitung. Damit sparst du dir in der Lernzeit viel Wiederholungsarbeit. Ein Kompromiss für Faulpelze:

Zehn Minuten Vor- oder Nachbereitung sind Pflicht, notfalls zwischendurch im Bus!

Gehe unbedingt deine Notizen der letzten Woche noch mal durch. Oft fragt der Dozent nach Unklarheiten, aber keiner hat etwas auf Lager, weil in dem Moment für alle unklar ist, was eigentlich unklar geblieben ist. Spätestens in der Pause solltest du deine Chance nutzen, Fragen loszuwerden! Deine Prüfungszeit wird um einiges entspannter werden. Noch zwei Tricks, um Zeit und Konzentration für die Vor- und Nachbereitung zu finden:

  • Verlängere deine Vorlesungen, indem du gedanklich 30 Minuten vorher bzw. danach mit verplanst. Viele spätere Detailfragen erledigen sich, wenn du direkt im Anschluss an einen Vortrag Infos ergänzt oder Zusammenhänge mit eigenen Worten formulierst. In deinem Wochenplan steht dann nicht „Mathe 11.00 – 12.30 Uhr“, sondern 10.30 – 13.00 Uhr. Damit erledigst du alles in einem Block und brauchst nur einmal in der Woche Aufmerksamkeit dafür. Die Eindrücke sind noch frisch und es geht nichts verloren. Oder plane direkt nach der Schule eine Stunde zur Wiederholung der Fächer des Tages ein.
  • Die „Stapelattacke“ ist die Methode deiner Wahl für Vorlesungen, die so eng getaktet sind, dass keine Zeit für eine unmittelbare Vorbereitung bleibt. Reserviere einen Vor- oder Nachmittag, ca. 3–4 Stunden, um alle Vorlesungen am Stück abzuarbeiten.
  • Lege alle Skripte, Mitschriften und Bücher auf einen Stapel und widme jeder Vorlesung maximal 45 Minuten: Verschaffe dir einen Überblick über die Gliederung des Buches, lies ein paar Seiten und markiere die Kernaussagen im Skript. Ergänze dann deine Mitschriften, male eine Mindmap, mit der du Kernaussagen und Aha-Effekte optisch protokollierst.
  • Durch die Zeitbegrenzung fällt es leichter anzufangen. Der Fächerwechsel innerhalb des Lernblocks bringt Abwechslung. Die Bündelung zu einem Arbeitsblock zwingt zur Effizienz. Sicher musst du einige Themen noch einmal in Extra-Lerneinheiten vertiefen, doch dieser Block ist ideal, um am Ball zu bleiben.

 

 

 

 

 

 

5. Moderne Lernmethoden für Homeoffice und Fernstudien

Wenn ich die Frage nach den größten Zeitdieben in meinem Seminar stelle, kommt zu 97 Prozent die Antwort: das Internet (die restlichen 3 Prozent würden dasselbe sagen, haben aber gerade nicht zugehört, weil sie mit dem Handy im Internet gesurft haben)! Gerade für das Lernen ist das fatal, weil wir die volle Power und Konzentration brauchen.

Man sieht immer mehr Studenten mit Laptop in der Vorlesung. Das sieht unheimlich motiviert aus. Schaut man den Kollegen dann über die Schulter, sind sie doch nur in Facebook & Co. vertieft.

Während der Vorlesung im Internet zu surfen ist nur in einem Szenario legitim: Man hat versucht, dem Dozenten zu folgen, aber es funktioniert nicht. Ist der Stoff zu abstrakt oder das Referat zu trocken? Wenn du das Internet nicht zur Ablenkung, sondern zur Recherche von Fachbegriffen sowie zur Anreicherung, Ergänzung und Visualisierung der Vorlesung nutzt, ist das nicht zu verurteilen. So kann man sonst verlorene Zeit nutzen und bekommt mit einem Ohr zumindest einige Zusatzinfos mit.

Generell wäre ich mit dem Computereinsatz beim Lernen aber vorsichtig. Ob Mindmaps, Notizen oder Kalender: Oft reichen die Papier- und Bleistift-Versionen vollkommen. Sie sind zugänglicher und praktischer. Konzepte oder Mindmaps am Rechner zu machen, ist ein Kreativitätskiller.

Überorganisation raubt Zeit und Nerven und ständig online zu sein, funktioniert nur bei starker Selbstdisziplin. Bleib offline, damit dein Gehirn online bleibt! Was, wenn man was nachschlagen muss? Die Dinge auf einem Zettel zu sammeln und in der nächsten Pause gebündelt zu googeln ist die clevere Alternative.

  • Linktipp: Wenn man jedoch für eine Arbeit ein Wörterbuch, Thesaurus oder Duden online verwenden muss, dann gibt es den „Leech Blocker“ – ein Firefox-Plugin: googeln, installieren und dann die Seiten eintragen, mit denen du dich gewöhnlich ablenkst. Zeiten festlegen und dann werden diese Seiten nicht mehr aufrufbar. (Seitdem ich das Tool installiert habe, spare ich täglich mindestens 30 Minuten Arbeitszeit!)

Das Internet ist definitiv der Konzentrationskiller Nummer 1 ! Richtig dosiert lässt es sich dennoch unterstützend zum Lernen nutzen.

Tipps für mehr Motivation:
 

Lernblogs. An US-Unis werden „Reading-Journals“ geführt, in denen Lernfortschritte festgehalten werden. Wenn du dich gern im Internet ablenkst, warum nicht damit? Status-Meldungen auf Facebook bzw. Twitter lassen sich als Motivator nutzen: Poste spannende Fakten, Erkenntnisse und Zusammenfassungen für deine virtuelle Lerngruppe. Diese kann kommentieren, liken, Gedanken weiterentwickeln und richtigstellen. Dein Wissen muss knapp formuliert werden und bleibt besser hängen. Du generierst zudem kleine Erfolgserlebnisse zwischendurch.

Facebook-Challenge. Selbstverpflichtungen sind wirkungsvoll: Wie wäre es, morgens dein Tagesziel und am Abend das Resultat zu posten? Du möchtest dein Gesicht vor deinen Freunden nicht verlieren und legst dich ins Zeug! Tipp: Bei Facebook kann man Freunde in Gruppen einordnen (z. B. „Uni“, „Lernbuddys“) und beim Posten auswählen.

Softwaretipp: Schreiben kostet viel Energie. Deswegen lenken wir uns dabei zu gern ab. Aber das Anti-Ausreden-Programm writeordie.com kennt keine Gnade: Die Anzahl der Wörter eingeben, Zeitziel bestimmen, die Bestrafungsart wählen („Sanft, Kamikaze oder Elektroschockmodus“) und schreiben. Aber wehe, du machst zu lange Pause – dann … Ist online gratis, den Desktop-Download gibt es für einen fairen Preis.

Zur Gedankenklärung – E-Mail für dich. Schreibe eine E-Mail an deinen Betreuer und schildere deinen Arbeitsfortschritt: Was hast du bisher getan? Wo stehst du jetzt? Welche Probleme sind aufgetreten? Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es? Was wären die nächsten Schritte? So siehst du klarer – das Absenden wird überflüssig.

YouTube als Lernhilfe. US-Unis bieten Mitschnitte erstklassiger Vorlesungen (z. B. Psychologie von Yale oder Quantenphysik von Stanford). Viele Vorträge renommierter Forscher von Konferenzen (z. B. „TED“) werden 1 : 1 online gestellt. Salman Khan ist mit seinen Mathe-Videos ein Star im Internet, eine deutsche Variante kommt z. B. von Felix Donhöfner. Die Bundeszentrale für politische Bildung erklärt das Zustandekommen von Überhangmandaten, thespanishforum.com erklärt in kurzen Videolektionen spanische Grammatik und Unis wie Bielefeld bieten Vorlesungspodcasts.

Tipps fürs Lernen mit YouTube:

Die wichtigste Frage: Welche Absicht verfolgt der Anbieter?

  • Seriöse Autoren bleiben nicht anonym.
  • Thema, Inhalte und Lernziele werden zu Beginn genannt.
  • Je mehr Beiträge und Besucher, desto vertrauenswürdiger.
  • Mit dem Firefox Add-On „DownloadHelper“ lassen sich Videos herunterladen und offline ansehen (z. B. beim Pendeln zur Uni).

 


 

 

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Martin Krengel

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