Ghostwriting

Die Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit steht an – und damit eine Mammutaufgabe!

Stress und Panik stehen auf deiner Stirn.

Die Zeit? Rennt!

Da kommt ein Ghostwriter gelegen, der – ohne dass du etwas mitkriegst – die lästige Arbeit für dich schreibt.

Doch es kommen viele Fragen auf: Was bringt Ghostwriting? Ist es legal? Was kostet ein guter Ghostwriter?

Und Vorsicht!

Die möglichen Konsequenzen können jedoch weniger erfreulich sein …

 

Ghostwriting im Studium

Was ist Ghostwriting eigentlich?

Unter Ghostwriting versteht man, wenn eine Person für eine andere Person einen Text, eine Studienarbeit, ein Buch etc. schreibt. Veröffentlicht wird die Arbeit im Namen der Person, die den Auftrag erteilt hat.

Ghostwriting ist an sich nichts Verwerfliches, wenn es beispielsweise dazu dient, Expertenwissen weiterzugeben. Nicht alle haben das Talent zu schreiben und benötigen daher jemanden, der ihr Wissen im Kopf verschriftlicht.

Im Fall einer Arbeit an der Uni, täuschst du damit allerdings bewusst deine Hochschule und begehst Urkundenfälschung.

 

Ghostwriting für Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit

Was bringt Ghostwriting?

Im Studienumfeld versprechen sich Studenten oft Prestige, zukünftig mehr Geld – z.B. durch einen Doktortitel – und natürlich vor allem die Vermeidung von Stress und Überforderung. Denn Klausuren, Seminararbeiten oder Nebenjobs erfordern ja weiterhin Zeit und Konzentration.

 

Ghostwriting kostet viel Geld

Was kostet Ghostwriting?

Eine Seite, von einem Ghostwriter geschrieben, kostet circa 40-50 Euro. Und jetzt rechne mal, wenn du 80 Seiten schreibst. Dann bist du am Ende bei 4.000 Euro. Für eine Masterarbeit werden rund 8.000 Euro verlangt.

Das ist ein Haufen Geld! Ist es dir das wirklich wert?

Ich sage NEIN, tu das nicht! Das Geld kannst du viel besser investieren – in dich.

 

 

10 Gründe, warum du keinen Ghostwriter engagieren solltest

 

  1. Ghostwriting ist illegal
  2. Ghostwriting macht dich erpressbar – dein Leben lang
  3. Du lernst zu schreiben und das ist sehr, sehr wichtig!
  4. Wahres Expertenwissen eignest du dir nur an, wenn du dich intensiv mit dem Thema auseinandersetzt
  5. Du lernst dich besser selbst zu organisieren
  6. Durchbeißen und Quälen bereitet dich auf die Zukunft vor
  7. Es ist viel zu teuer, das Geld kannst du lieber in Seminare investieren
  8. Du belügst dich selbst
  9. Ghostwriting ist keine Garantie für eine super Note
  10. Ghostwriting schützt nicht vor Plagiaten

 

 

Ghostwriting ist illegal

Ghostwriting ist keine Lösung

Die Angst vor Überforderung ist völlig verständlich. So eine Arbeit ist ein ganz schöner Batzen Arbeit, der erfordert, dass du dich tief in ein Thema einliest und dich intensiv damit beschäftigst.

Da wäre es schön, diese einfach abzugeben und nach ein paar Wochen fertig in den Händen halten zu können. Das ist mehr als verständlich.

Dennoch: Ghostwriting kann zur Exmatrikulation, Geld- und im schlimmsten Fall sogar zu einer Freiheitsstrafe führen! Bei der Abgabe der Arbeit versicherst du nämlich in der Eigenständigkeitserklärung und manchmal zusätzlich in der eidesstattliche Versicherung, dass du sie selbst geschrieben hast.

Da es sich um einen illegalen Vertrag handelt, ist dieser zudem bei Nichterfüllung nicht gültig. Der Ghostwriter kann dich also ganz schön im Regen stehen lassen. Vor allem unseriöse, überraschend günstige Anbieter nutzen diese Tatsache manchmal nach Jahren, um Geld zu erpressen.

Außerdem bleibt am Ende immer noch die mündliche Prüfung, in der du überzeugen musst. Kannst du das, wenn du die Arbeit gar nicht geschrieben hast? Wohl eher nicht.

 

Alternativen zu Ghostwriting

Es geht auch ohne Ghostwriting

Die gute Nachricht: Du kannst Schreiben lernen. Und das ist wichtig, dass du das tust. Es ist eine der Kernkompetenzen in Job und Studium.

Erlaubt ist es auch, dir bei der Abschlussarbeit helfen zu lassen. Zum einen auf die Ergebnisse zu kommen und zum anderen Fehler zu beseitigen. Du kannst dir auch einen Ghostwriter suchen, seine Arbeit aber nur zur Inspiration verwenden.

Viele Hochschulen helfen Studenten, die eine große Arbeit schreiben müssen, in sogenannten Schreibzentren. Aber auch ein Schreibcoaching kann helfen, wenn du einfach nicht vorankommst. Des weiteren gibt es viele gute Bücher und Blogs zum Thema „wissenschaftliches Arbeiten“. Ein guter Lektor kann am Ende auch nochmal die Qualität der Arbeit anheben.

Also, deinen Uni-Abschluss bzw. deine berufliche Karriere aufs Spiel setzen ist ein bisschen Zähne zusammenbeißen doch nicht Wert, oder?

 

Hinweis: Falls du dir Unterstützung beim Schreiben von Bewerbungen oder Motivationsschreiben holst, ist das völlig ok. Du fälschst damit keine Urkunde oder eidesstattliche Versicherung. Die Informationen für diese Unterlagen kommen nämlich in dem Fall von dir selbst.

 









Diese Website benutzt Cookies. Wenn Du weiter auf unserer Seite surfst, stimmst Du der Nutzung von Cookies zu. Mehr Infos (Datenschutzerklärung). ok!