Innerer Schweinehund Ꙭ ► Mit diesen 7 Motivations-Tricks Energietiefs überwinden und dich zum Anfangen motivieren

Den inneren Schweinehund überwinden - Dr Martin Krengel

Wenn du dich auf Seiten mit Lerntipps durchklickst, gehe ich mal davon aus, dass du auch schon die eine oder andere Begegnung mit deinem inneren Schweinehund gemacht hast.

Vielleicht sieht er ja so ähnlich aus wie der kleine Geselle hier. Eigentlich ganz niedlich oder? Allerdings hält er uns davon ab, unsere Ziele zu erreichen. In diesem Artikel geht es also darum, wie wir unseren inneren Schweinehund in die Flucht schlagen können.

Lesezeit: 3 Minuten

 

Lass den inneren Schweinehund nicht gewinnen!

1. Schalte sofort in den Denkmodus!

Kannst du dir vorstellen, dass ein Sportler so trainiert?

  • 5 Minuten trödeln
  • 10 Minuten umziehen
  • 15 Minuten Plausch mit Trainer
  • Ein paar Runden laufen
  • Ausruhen, vor sich hin dösen
  • Etwas dehnen
  • Tee kochen, auf Toilette gehen
  • 5–6 Weitsprünge, jeweils 2 Minuten Pause, kurzer Smalltalk mit Trainingskollegen
  • 10 Minuten telefonieren
  • Trainingsende nach hinten verschieben, weil man noch nichts geschafft hat
  • Beim Gewichtheben die großen Gewichte kurz anheben, aber wieder fallen lassen, weil sie zu schwer sind. Sich den kleinen Gewichten zuwenden
  • Weil man gerade etwas k.o. ist, schnell die E-Mails checken
  • Im Internet hängen bleiben
  • Nach einer Stunde wieder aufwachen, erschrocken sein
  • Schnell noch Krafttraining machen, nach 10 Liegestützen aufgeben, weil es nun „eh viel zu spät“ geworden ist

 

Den inneren Schweinehund überwinden - Dr Martin Krengel

So etwas ist uns früher beim Turnen tatsächlich passiert: Unser Trainer hat heimlich mit der Stoppuhr gemessen, wie lange wir von zwei Stunden Trainingszeit tatsächlich in Bewegung waren. Das erschreckende Resultat: nur ca. 15 Minuten! Wir verzetteln uns nur zu gern. Ablenkungen sind immer willkommen. Und der innere Schweinehund lacht sich ins Fäustchen, weil er wieder eine Ausrede gefunden hat. Deswegen müssen wir ihm mit den folgenden Maßnahmen jedes Schlupfloch verbauen.

 

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So besiegst du den inneren Schweinehund

2. Der perfekte Augenblick zum Anfangen …

… existiert leider nicht! Man muss sich ihn schaffen. Motivation kommt durch die Tätigkeit an sich, selten durch die Eingebung. Selbst wenn du nach totaler Ruhe plötzlich einen Geistesblitz hattest – er ist immer das Resultat der Beschäftigung mit dem Thema.

Es gibt immer Dinge, die man schnell noch tun könnte: Zeitung lesen, Rechnung begleichen, Mails checken, den Abwasch, nur noch schnell … STOPP! Hier wirst du von deinem inneren Schweinehund sabotiert. Diese Tätigkeiten darfst du gern tun – nachdem du dich eingehend mit deinem Thema beschäftigt hast!

 

Einstiegs-Zuckerl

Am besten fängt man mit Dingen an, die nicht wehtun:

    • Notiere zentrale Fragen, um deine Gedanken zu bündeln.
    • Mache eine To-do-Liste, sortiere Dateien. Kontrolliere deine Unterlagen auf Lücken.
    • Lies ein paar Seiten quer und blättere ein wenig im Skript. Grenze Themen ein.
    • Kurbele deine Gedanken so schnell wie möglich an. Überleg dir: Was ist von den gestrigen Inhalten hängen geblieben? Was sind die drei großen Themen, die ich heute wissen will? Wie will ich es anpacken?
    • Besorge Bücher, Skripte, fehlende Unterlagen, alte Klausuren.
    • Entwirf einen Lernplan.
    • Finde einen interessanten Einstieg: Manche werden durch Statistiken und Sachbücher aufmerksam, andere durch Videofilme.

 

 

Der innere Schweinehund: Tipps zur Motivation

3. Ab heute herrscht Internet-Verbot: Erledige das Wichtigste immer zuerst!

Denken verbraucht viel Energie: Unser Gehirn macht nur circa 2 Prozent unseres Körpergewichts aus, verbraucht aber 20 Prozent der gesamten Energie! Es ist also nur verständlich, wenn das Gehirn gerne Aufwand vermeidet und eher kleine Dinge erledigen möchte, die schnell gemacht sind oder nicht denkintensiv sind. Einmal in diesem „Kleinigkeiten-Modus“, ist es nur schwer, wieder rauszukommen: Es scheint nun sooo viel leichter, nach dem Einkauf noch schnell die Küche zu putzen oder noch ein paar Überweisungen zu tätigen, als umzuschalten und intensiv über ein Projekt nachzudenken. Um dies zu verhindern, schalte morgens sofort in den „Denkmodus“! Damit signalisierst du deinem inneren Schweinhund: „Heute ist intensives Arbeiten angesagt!“. Und er wird den Schwanz einziehen und keinen Ärger mehr machen.

 

Der innere Schweinehund: Tipps zur Motivation

4. Plane deinen Tag clever

Selbst wenn wir nach einer Stunde Denktätigkeit unterbrochen werden oder unsere Mails abrufen, fällt uns die Rückkehr zu den wichtigen Aufgaben ungleich leichter. Einmal angeregt, arbeitet das Gehirn in den Pausen weiter. Es braucht ohnehin eine gewisse Zeit, bis neue Informationen verarbeitet sind. Nach der Unterbrechung kommen wir schneller wieder rein oder sehen die Sache aus einem neuen Blickwinkel. Es ist also nur schlau, den Kopf morgens mit Informationen, Fragen und Problemstellungen zu füttern. Dann geschieht es ganz automatisch, dass wir neue, relevante Informationen aus unserer Umwelt filtern oder nebenbei am Mittagstisch mit den Kollegen oder Kommilitonen über das Projekt diskutieren.

 

 

Der innere Schweinehund: Tipps zur Motivation

5. Starte von der Pole-Position

Mit der “Pole-Position” fällt die Umsetzung dieses “First-Things-First-Prinzips” leichter: Mach es dir zur Angewohnheit, vor Arbeitsschluss deinen Schreibtisch aufzuräumen und Klarheit über deine Prioritäten des nächsten Tages zu erlangen. Was ist die wichtigste, schwerste, längste oder denkintensivste Aufgabe des nächsten Tages? Lege diese auf den aufgeräumten Schreibtisch. Am nächsten Tag brauchst du weder überlegen noch deinen Rechner anzuschalten (um dich dann im Internet und mit Kleinkram abzulenken), sondern du fängst sofort mit der vorbereiteten Arbeit an.

Weitere Tipps und Tricks dazu ab Seite 53: Martin Krengel: Die Golden Rules. Erfolgreich Lernen und Arbeiten: Alles, was man braucht. Eazybookz, Berlin, 2010, Preis: 15,95 Euro

 

 

Der innere Schweinehund: Tipps zur Motivation

6. Belüge dich nicht selbst! – Habe Vorsicht vor falschen Ausreden …

Besiege den Inneren Schweinehund

 

 

7. Und des Beste zum Schluss: Der 10-Minuten-Trick

Warte nicht, bis du alle Infos zusammen hast, der Schreibtisch sauber, die Katze gefüttert und der Kaffee gekocht ist … Keine Ausreden – an die Front! Wenn dir gar nicht danach ist, erlaube dir, nur zehn Minuten zu arbeiten.

Wenn es in diesen zehn Minuten tatsächlich nicht besser wird, dann darfst du nun eine lange Pause machen, ins Kino gehen, die Katze Gassi führen oder zur Erfrischung baden gehen. Meist ist es aber so, dass die Aufgabe einen dann festhält, man sich schon irgendwie reinfindet. Und genau das ist gewollt bei diesem Trick.

 

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Ich wünsche Dir bei deiner Prüfung / Klausur / Referat viel Erfolg!

Dein Dr. Martin Krengel

 

 

 

 

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