SMARTe Ziele formulieren ♜ Ziele erreichen: Die SMART Ziele-Formel und alles, was du über Ziele und Pläne wissen musst

Ziele geben dir Motivation, Kraft, Ausdauer und Richtung. Oder um es etwas hochtrabender zu formulieren:

Wenn das Leben keine Vision hat, nach der man strebt, nach der man sich sehnt, die man verwirklichen möchte – dann gibt es auch kein Motiv sich anzustrengen. (Erich Fromm)

Es liegt nahe, dass es anspornende Ziele sind, die hinter einer starken Moti­vation stehen: je konkreter und detaillierter diese sind, desto besser werden sie dein Handeln leiten.

Es gilt das „Gesetz der Klar­heit“:

Je klarer die Ziele sind, desto effizienter und effektiver kann man auf sie hinarbeiten! Brian Tracy sagt dazu: „Erfolg und Glück verdanken wir wahrscheinlich zu 80 Prozent der Klarheit im Denken.“ Je öfter du deine Ziele aufschreibst, umschreibst, je mehr du darüber nachdenkst, desto deutlicher werden sie dir vor Augen treten!

 

Bild mit der Wirkung von SMARTEN Zielen

Smart Ziele erreichen – je konkreter und spezifischer Ziele sind – desto wahrscheinlicher ist die Zielerreichung

 


SMARTe Ziele erreichen und formulieren: Wie geht das?

SMART Ziele setzen und erreichen:
Alles was du wissen musst

Dieser Artikel ist ein exklusiver Auszug aus meinem Buch „Golden Rules“. Ich werde dir hier zeigen, wie du durch smarte Ziele mehr Motivation und Struktur in deine To-Dos, Ideen und Aufgaben bekommst, ich gebe dir einige Beispiele für SMARTE Ziele und beschreibe weiter unten im Artikel 10 Dinge, die du über Ziele und Pläne neben der SMART Formel noch beachten solltest …

Smarte Ziele setzen und erreichen – So gehts!

Ziele sollten klar formuliert, nach der sogenannten SMART-Faustrgel (s.u.) formuliert sein:

Starten wir ohne konkreten Plan, ist Ablenkung vorprogrammiert: Hier ein interessantes Angebot, da eine spannende Nachrichtensendung. Den Magazinartikel „musst“ du auch noch lesen… und Stunden später bist du zu k.o., um die wichtigen Aufgaben anzupacken und zu durchdringen.

Deswegen: Beginne deine Arbeit nie ohne Ziele!

Konkret formulierte Ziele haben eine große Kraft, denn sie lenken unsere Energie. Denn der größte Zeitmanagementfehler ist, Dinge zu tun, die gar nicht getan werden müssten.

 



Ziele smart und konkret formulieren

Klare Ziele schaffen Klarheit im Kopf

Es gilt das Gesetz der Klarheit: Je konkreter und detaillierter Ziele sind, desto besser! Je öfter du deine Ziele aufschreibst, umschreibst, je mehr du darüber nachdenkst, desto deutlicher treten sie dir vor Augen. Aufschreiben wirkt dem Vergessen entgegen und hat eine wichtige Erinnerungsfunktion. Du brauchst diese Zielscheibe! Nur so kannst du den Weg zum Ziel auch vor Augen behalten.

Schreibe daher deine Ziele groß mit Filzstift auf Zettel, die du in Sichtweite befestigst: An deinem Bildschirm, am Fenster vorm Schreibtisch, über der Spüle, unter der Schreibtischunterlage, im Kalender und natürlich überm Bett. Sehr hilfreich, um den inneren Schweinehund zu schikanieren.

Nur zur Info: Dieser Beitrag stammt aus meinem Zeitmanagement-Besteller „Golden Rules“ ein motivierendes Buch das die 50 besten Zeitmanagement-, Konzentrations- und Motivationsmethoden prägnant und sehr anwendungsnah auf den Punkt bringt.

Ein schönes Zitat zum Ziele setzen:

Der Mensch ist ein
zielstrebiges Wesen
– doch meistens strebt es
zu viel und zielt zu wenig!


Formuliere deine Ziele smart – für eine sichere Zielerreichung

Definition und Beispeile für SMARTE Ziele.

Ziele sollten “SMART” sein. Das steht für:

  • Spezifisch: mit „ich will abnehmen“ kann niemand was anfangen – wo und wie?
  • Messbar: zur Umsetzung brauchen wir eine Kontrollmöglichkeit – wie viel?
  • Anspruchsvoll, damit wir auch Spaß an der Sache haben
  • aber gleichzeitig Realistisch: damit wir nicht von vornherein demotiviert sind
  • und Terminierbar: irgendwann wollen wir schließlich das Ziel erfüllt haben.

Ein konkret formuliertes Ziel könnte also lauten: „Ich will in 3 Monaten (terminierbar) 3kg abnehmen (messbar, anspruchsvoll, dennoch realistisch) – indem ich 3x in der Woche 45 Minuten jogge und auf alle Süßigkeiten konsequent verzichte (sehr spezifisch).“

Nur dann ist es ein machbares Ziel: Wenn wir nicht irgendwann etwas dafür tun können, sondern hier und jetzt! Zeitmanagement SMART nutzen 😉

Ein Beispiel für ein smartes Ziel gefällig?

Es gab mal eine groß beworbene Karrieremesse in Berlin. Soll ich da hingehen? Es hängt natürlich davon ab… Wovon? Meinen Zielen natürlich. Aber was sind meine Ziele? Ich war auf der Suche nach einem Job in Berlin. Die Betonung liegt auf „in Berlin“ und „im Marketing“. Weil meine Ziele so konkret waren, konnte ich auf der Webseite prüfen, welche der 200 Firmen diesen beiden Kriterien entsprach. Keine einzige! Damit hatte ich 30 Euro Eintritt und einen Tag fehlinvestierte Zeit gespart.


Extra Tipp: Hol dir ergänzend meine kleine Zeitmanagement-Download-Box bestehend aus vielen nützlichen Inhalten aus dem Buch:

Smart Ziele formulieren / Ziele setzen / Zeitmanagement / Dr. Martin Krengel

 


SMART Ziele setzen – weitere Beispiele:

„Fokus 55“ als Zeitmanagement-Methode, die dich für 2,5 Tage mega konzentriert und motiviert arbeiten lässt

 

SMART-Ziele sind sehr motivierend und fördern die Konzentration

SMART-Ziele sind sehr motivierend und fördern die Konzentration

 

Bei einer Konferenz in Rio de Janiero haben wir die SMART-Ziele Technik mit weiteren Zeitmanagement-Techniken zu der „Fokus 55 – Methode“ verknüpft.

  • So wird ein unkonkretes Ziel konkret: Kean wollte in den 55 Stunden „Javaskript lernen“ und Dave wollte sich „Google Anayltics beibringen“ (eine Webstatistik-Software). Beide Ziele sind sehr unpräzise formuliert. Sie sollten greifbar und messbar sein. Nach der Diskussion welche Ziele sie mit dem Lernen verfolgten konkretisierten wir die Ziele so: „Dave wird am Ende der Zeit Zwei A4 Seiten Zusammenfassung seiner wichtigsten AHA-Effekte vorlegen und uns in einer 5 bis 10 Minuten langen Präsentation seine fünf wichtigsten Lerneffekte vorstellen, die auch für uns interessant sein könnten“. Kean indess wird ein komplettes Buch durchgearbeitet haben und ein kleine Javaskript-Anwendung programmiert haben und uns in fünf Minuten erklären, was die Vor- und Nachteile der Programmiersprache sind.
  • Siehst und spürst du, wie durch das detailiieren und durch die Zahlen die Ziele viel griffiger und vorstellbarer werden?
  • Aufgabe: Schreibe unten in einem Kommentar ein Ziel rein, und versuche es ähnlich zu detaillieren und zu spezifizieren. Andere Nutzer können dir so Feedback geben oder inspiriert werden.

 


Smarte Ziele formulieren mit eingebauter Fortschrittskontrolle

10 Dinge, die du über Ziele und Pläne wissen solltest:

 

1. Denke strategisch beim Setzen von smarten Zielen

Smart Denken und clever Ziele setzen hilft dir bei der geschickten Umsetzung deiner Ziele. Wir müssen wissen, was wir warum und wie wir etwas tun. Eine gute Strategie gibt dir Antworten auf diese Fragen. Sie ist eine Wegbeschreibung und die Kenntnis der besten Gangart. Sie ist daher auch die Lehre vom richtigen Einsatz der eigenen Kräfte und Mittel. Mit der richtigen Strategie konzentrieren wir uns auf:

  • Das, was man am besten kann und am meisten Spaß macht. Die Dinge, die man gut und gerne macht gehen leicht von der Hand und bescheren uns viele Erfolgserlebnisse. Du erlangst so „Flow“ und Motivation – Energie, die dich antreibt!
  • Das, was dich mit Blick auf deine Ziele am weitesten voran bringt. Du machst nicht einfach nur irgendetwas, sondern genau die Sachen, die dich im Hinblick auf deine Ziele Schritt für Schritt voranbringen.
  • Die Tätigkeiten mit dem höchsten Wirkungsgrad. Du erledigst immer zuerst die Sachen, die dir die größten Sprünge erlauben, ersuchst immer wieder den Blick auf das große Ganze (das „Global Picture“) und weißt, dass die letzten Kleinigkeiten manchmal mehr von deinen Zielen abhalten als voranbringen.

Studientugenden - Strategisches Denken - Buch - Zeitmanagement - Selbstmanagement - Motivation - Selbstmotivation - Konzentration - Studium - Lernen - Ratgeber Dr. Martin Krengel

Denke strategisch! Setze dir Ziele, behalte diese im Auge und finde geeignete Wege sie zu realisieren!

 


2. Konkrete Ziele: Das Gesetz der Klarheit

Ohne sich darüber im Klaren zu sein mit welchem Zweck wir handeln, können wir nicht effektiv sein. Es ist als würden wir mit einem Boot wild drauflos paddeln, ohne unser Ziel genau zu kennen. Bald ist man total k.o. und verzweifelt, weil man sich im Kreis bewegt. Es bedarf also der Zielbestimmung vor dem Betreten des Bootes. Unterwegs kannst du dich ruhig hin und wieder treiben lassen, wenn der Wind günstig steht. Behältst du dein allgemeines Tempo und den Kurs im Auge, sind kleine Abweichungen vom Kurs oder eine spontane Pause auf einer sonnigen Insel vollkommen okay.

Um ein Ziel festzulegen, bedarf es zunächst einer Standortbestimmung. Die Prüfung, was man erreichen möchte und was tatsächlich zu realisieren ist, ist enorm wichtig: Kann ich meine Wünsche mit den mir gegebenen Mitteln erreichen? Wenn nicht, was brauche ich? Oder muss ich meine Wünsche gegebenenfalls etwas niedriger ansetzen? Aus diesem Plausibilitätscheck leiten sich die Ziele ab.

Schreibe deine Ziele spezifisch auf damit diese konkret, eindeutig und präzise formuliert sind. Ziele sollten zudem Ansatzpunkte für eine positive Veränderung aufzeigen. Ein weiteres Kriterium: Ziele sollten motivierend und ehrgeizig, aber immer erreichbar sein. Anspruchsvolle und dich fordernde Tätigkeiten sind gut für dich. Erst wenn du dich ein wenig recken und strecken musst, kannst du an den Aufgaben wachsen. Zu guter Letzt muss das Ziel überprüfbar und zu einem konkreten Zeitpunkt umsetzbar sein.

 

Es hilft ungemein, sich seine Ziele immer wieder „vor Augen“ zu füh­ren, um an sie erinnert zu werden

So können wir uns leichter orientie­ren: In Florenz wohnte ich direkt neben dem Dom, dessen Kuppel die Stadt überragte. Hatte ich mich verlaufen (oder einen Chianti zu viel getrunken), fand ich trotzdem immer nach Hause. Sonst wäre ich hoffnungslos in der verwinkelten Altstadt verloren gewesen.

Führe Ziele vor dein geistiges Auge

Male dir positive Konsequenzen deines Verhaltens plastisch aus: Stelle dir vor, wie du nach der Prü­fungszeit als Belohnung durch das Pariser Künstlerviertel Montmartre spazierst und dich von den Formen, Farben und der Musik inspirieren lässt. Oder freue dich auf die kuschelige Zeit mit der Freundin/dem Freund, wenn du am Abend deine Aufgaben erledigt hast. Schließe die Augen, koste in Gedanken von diesem wohligen Zustand. Öffne die Augen, und los geht’s!

Was passiert, wenn du es nicht schaffst?

Wenn das Zuckerbrot nicht helfen sollte, dann vielleicht die Peitsche: Stelle dir vor, was passiert, wenn du das Projekt nicht abschließt oder du durch die Prüfung rasselst. Verdienst du dann als Taxifahrer dein Geld oder hilfst du Omas für ein wenig Trinkgeld beim Tütenschleppen? Oder lege dich auf die Parkbank, entspanne ein wenig und teste, wie sich dein zukünftiges Bett anfühlt – wenn du dich jetzt nicht zusammenreißt und die Sache schaukelst… Zugegeben, diese Technik ist nichts für schwache Nerven. Doch diese Gedankentechnik ist perfekt, um den inneren Schweinehund ein wenig wachzutreten. Die Methode lebt vom Augen­ zwinkern – wie bei einem Fußballtrainer, der seinen Spielern nach der ersten Halbzeit in der Umkleidekabine drohte: „Wenn wir verlieren, werden sofort Karten für die gesamte Mannschaft für die klassische Philharmonie geordert.“ Und? Das entscheidende Tor el!

Aufschreiben, aufhängen, ansehen!

So lautet die einfachste und gleich­sam wirkungsvollste Visualisierungsmethode: Schreibe deine Ziele groß mit Filzstift auf Zettel, die du dir überall in Sichtweite befestigst: an deinem Bildschirm, genau am Fenster vorm Schreibtisch, über der Spüle, gegenüber der Toilette, im Kalender, an der Pinnwand oder überm Bett. Mach eine tägliche Outlook ­Erinnerung mit deinen Zielen, trage sie dir in verschiedenen Wochen in deinen Kalender ein. Derart umgeben von deinen Vorsätzen wirst du nicht nur daran erinnert, son­dern von deinem vorausblickenden „Ich“ dazu genötigt, immer wieder an die Erfüllung deiner Ziele zu denken. Sehr hilfreich, um den inneren Schweinhund zu schikanieren.

* Klinsmann hat als Bundestrainer die Spieler sechs Eigenschaften auf­schreiben lassen, wofür sie stehen wollen. Aggressiv, intensiv, selbst­bewusst, schnell, attraktiv und erfolgreich. Das wurde auf eine Folie geschrieben und diese an die Kabinentür gehängt.

Motivationstapete

Tapezier deine Pinnwand mit der Werbung fürs neue MacBook, dem Urlaubsprospekt der Malediven, dem Partner dei­ner Träume, den du durch deine Leistung beeindrucken willst. Wenn deine Motivation schon nicht von innen entflammt, dann wenigstens durch diese Anreize! Oft ist Motivation ein Gemisch aus solchen extrin­sischen und den inneren, intrinsischen Motiven. Jede Art von Transpa­renz, die du in diese Gefüge bringst, kann dir helfen, entschlossener an die Sache heranzugehen.

Stimmungsvideo

Einige Amerikaner empfehlen, sich ein Motivations­video aus anspornenden Bildern mit stimmungsaufhellender Musik zu schneiden. Dieses Video schaut man sich morgens an und startet voller Kraft und Ehrgeiz in den Tag. Nicht schlecht die Idee, aber nichts für Leute mit geringer technischer Affinität. Eine Bildcollage und die Lieb­lings-­CD mit motivierenden Liedern sind gute Alternativen. Also: Ein Poster umdrehen und mit allem bekleben, was fröhlich und ehrgeizig macht.

Je öfter du deine Ziele aufschreibst, durchliest, veränderst und verbesserst – kurz: je öfter du darüber bewusst nachdenkst, desto klarer und stärker werden sie!


3. Definition der SMART-Methode zum Setzen von Zielen:

SMART ist ein Akronym und steht für Spezifische, Messbare, Anspruchsvolle, Realistische und Terminerbare Ziele. Im Wesentlichen dient die Methode dazu ein großes, unkonkretes Ziel messbar und greifbar zu machen, so dass die Erreichung des Ziels einfacher, schneller und wahrscheinlicher wird. Ich selbst wende die SMART Methode bereits unbewusst in allen Lebensbereichen an.

Merke: Nur wenn du deinen Zielen mindestens ein Zahl zuordnen kannst, ist es ein gutes Ziel.

 


4. Halte deine Ziele nicht nur smart, sondern auch flexibel!

Zielraum - Studientugenden - Hinterfragen - Buch - Zeitmanagement - Selbstmanagement - Motivation - Selbstmotivation - Konzentration - Studium - Lernen - Ratgeber Dr. Martin Krengel

Trotz konkreter Planungen und Ziele solltest du offen gegenüber neuen Chancen und Rückmeldungen sein, die dich deine Ziele eventuell überdenken lassen. Es gibt zu viele unbekannte Determinanten, sodass du immer wieder deine Ziele auf die neue Situation anpassen musst. Dadurch ergibt sich keine starre Zielscheibe, wie z.B. beim Dart, sondern ein relativ offener Zielraum.

 


5. Viele Wege führen dazu, dass du deine smarten Ziele erreichen kannst

Welchen Weg wählst du? Studientugenden - Hinterfragen - Buch - Zeitmanagement - Selbstmanagement - Motivation - Selbstmotivation - Konzentration - Studium - Lernen - Ratgeber Dr. Martin Krengel

So, wie viele Wege nach Rom führen, gibt es immer auch mehrere Wege, dein Ziel zu erreichen. Diese sind vom Ziel, vom Startpunkt, deinen Möglichkeiten (Zeit, Geld), weiteren Ressourcen und Fähigkeiten abhängig. Auch kommt es nicht immer nur auf das Ziel an, sondern auch auf die Art zu reisen: Willst du viel von der Landschaft sehen und Leute kennen lernen? Dann ist eine Pauschalreise mit dem Flieger nach Rom vielleicht die einfachste, aber nicht ideale Lösung.

Gerade im Studium ist der Weg oft das Ziel: Du willst dir ja Kompetenzen aneignen, nicht nur von einer Prüfung zur nächsten hecheln!

Eine Strategie, die mit dem geringsten Aufwand den größten Effekt erzielt, sollte deine Vorgehensweise bestimmen. Es ist daher sehr wichtig, deine Stärken und Schwächen zu kennen. Denn diese definieren den Wirkungsgrad bestimmter Vorgehensweisen erheblich. Strategisch klug ist es jedenfalls, deine Stärken zu nutzen und deine Schwächen zu meiden. Dann ist die Erfolgschance am größten.

 


6. Schaue bei der Umsetzung deiner smarten Ziele immer nach vorn

Nachdem du deine Strategie definiert hast, musst du dementsprechend handeln und entscheiden. Jede Strategie ist nur so gut wie ihre Umsetzung! Rückschläge und Vergangenes sind in Bezug auf deine Ziele irrelevant. Das, was du schon getan hast, zählt weniger als das, was du noch tun musst, um deine Ziele zu erreichen. Es geht um die Ergebnisse, nicht um die Menge der Arbeit, die du dafür investieren musst:

  • Stell dir vor, du bist Professor und musst die Arbeit eines Studenten bewerten. Welche Arbeit bekommt die bessere Note: Die ohne einen inhaltlichen Fokus oder die mit einem kreativen Ansatz, der den gelernten Stoff sehr gut analytisch und strukturiert aufbereitet? Du wirst dich sicher für das bessere Ergebnis entscheiden, denn du weißt ja nicht, wie viel Zeit für beide Arbeiten investiert wurde. So kann es sein, dass der erste Student vier Wochen daran gesessen hat, sich aber verzettelt hat, der zweite hingegen innerhalb von fünf Tagen zu dem Ergebnis gekommen ist.

Studientugenden - Buch - Zeitmanagement - Selbstmanagement - Motivation - Selbstmotivation - Konzentration - Studium - Lernen - Ratgeber Dr. Martin KrengelWenn du die Vergangenheit hinter dir lässt, ergeht es dir wie dem Ballonfahrer, der Ballast abwirft und dadurch höher steigt. Schaust du auf die zu gehenden nicht die gegangenen Schritte, stellst du automatisch die richtigen Fragen. Denn du schaust auf deine Ziele, nicht auf den Startpunkt.

  • Ich wollte unbedingt nach Kalifornien, um ein Auslandsstudium zu absolvieren. Ich hatte viel gelesen, dass die Kalifornier kein „Gestern“ kennen, sondern im Hier und Jetzt leben und daher einen so coolen Lebensstil haben. Bis zum Studium in L.A. orientierte ich mich stark an der Vergangenheit, schwelgte in Erinnerungen und trauerte verpassten Chancen nach. In meinem „California Dreaming“ erhoffte ich, diese Eigenschaft abzulegen und stärker zukunftsorientiert und optimistisch zu leben. Die intensive Beschäftigung damit und der spätere Aufenthalt haben mich in der Veränderung meines Charakters tatsächlich bestärkt.

7. Ziele erreichen: Erreiche deine smarten Ziele motivierter und konzentrierter mit (m)einen „Progress-o-Meter „Progress-o-Meter aus den Golden Rules S. 74 - Fortschritt dokumentieren

Zur besseren Übersicht nutze ich gern Progress-o-Meter: Der „Progress-O-Meter“ ist eine Methode zur Visualisierung und Kontrolle des Projektfortschritts. Zunächst gliederst du eine Aufgabe in konkrete und handhabbare Teilaufgaben. Hier ein Beispiel, wie ich den Fortschritt bei meiner Promotion visualisiert habe (aus den Golden Rules):

 

 

 

 


 

8. Behalte bei deinen Plänen, Wünschen, Zielen und Träumen immer das „Global Picture“ (das große Ganze) im Blick und habe Mut zur Lücke.

Für viele sind Prüfungsvorbereitungen eine Qual. Weil man einen hohen Anspruch an sich stellt, will man die Prüfungsvorbereitung möglichst perfekt machen und lernt und lernt und lernt. Jedes Detail wird eingehämmert, kein Satz im Buch ausgelassen. Die Gefahr der Verzettelung ist groß. Andere hingegen machen sich vor Klausuren keinen Kopf, es wird schon irgendwie gehen … Sie konzentrieren sich auf wenige Dinge und überstehen die Prüfung tatsächlich relativ unbeschadet.

  • Ich stand mal am Grand Canyon am oberen Rand und überblickte das ganze Tal und die Struktur des Canyons. Ich sah alle Hügelkuppen und konnte mich orientieren. Ich hatte den Überblick – im Gegensatz zu den Wanderern unten im Tal, die auf jeden Schritt Acht gaben. Ohne vorherige Orientierung und ohne Wanderkarte wären sie in diesem riesigen Gelände verloren gewesen.

Wenn wir uns auf eine weite Reise machen, bei der die Gefahr besteht, sich in zu vielen Details und Weggabelungen zu verzweigen, dann müssen wir es wie die Wanderer des Grand Canyon machen: Zuerst verschaffen wir uns einen Überblick über unseren Standpunkt, unser Reiseziel und wichtige Orientierungspunkte. Erst dann planen wir die Wegstrecke und können unsere Reise starten.

Auch im Alltag ist es unumgänglich, sich zuerst einen Überblick und eine Struktur zu erarbeiten. Ansonsten würden wir uns in Details verlieren. Das nennt man auch das „Global Picture“ suchen. Hierzu zählt ebenso der Mut zur Lücke: Alle Details beim Lernen zu berücksichtigen, erscheint keines­wegs sinnvoll. Wir brauchen einen fundierten Überblick, den wir nach und nach mit den wichtigsten Inhalten füllen.

Immer wieder nach dem „Großen und Ganzen“ Ausschau zu halten, ist wichtig für’s Gehirn, da es nach Strukturierung und Vernetzung strebt. Den Mut zur Lücke zu haben, ist insbesondere für die Nerven wichtig: Denn, hältst du dich an jedem kleinen und unwichtigen Detail auf, bringt dich das schnell in Verzug und du verzetteltest dich in Nebensächlichkeiten – klar, dass man in einem solchen Fall nervös und angespannt wird.

Das Global Picture und der Mut zur Lücke sind wie zwei Seiten einer Medaille, wie Yin und Yan. Sie gehören zusammen. Sie bewahren dich davor, dass du dich in Details verstrickst und verheddert untergehst.

 


9. Smarte Ziele erreichen: Übung

Übung 1: Nimm dir jetzt eine leere Seite aus deinem Notizbuch vor und definiere dir zwei Ziele nach der SMART-Formel. Es sollte ein berufliches Ziel dabei sein, aber auch ein Privates.

Hier ist die Smart-Ziele-Formel nochmal zur Erinnerung:

  • Spezifisch. Das heißt konkret benennbar.
  • Messbar. Ein Ergebnisfortschritt muss sich fassbar machen lassen.
  • Anspruchsvoll. Setze deine Ziele sportlich, dann schaffst du mehr.
  • Realistisch. Es darf dennoch nicht zu abgehoben sein.
  • Terminierbar. Bis wann soll das Ziel/die Zwischenschritte erreicht sein?

Übung 2: Baue / Zeichne dir dazu einen Progress-o-Meter wie in Punkt 7 beschrieben.

 


10. Nutze meine Farbpalette um auf neue Strategien für die Zielerreichung zu kommen

Hier kannst du dir eine beliebte Übung aus meinen Seminaren machen, die ich in den „Golden Rules“ näher beschreibe:

Mehr Selbstvertrauen mit der Farbpalette Übung Din A4 VorlageHinweis: Diese Farbpalette kannst du nach Anmeldung zu meinem Newsletter als PDF herunterladen. (Kommt automatisch nach einem Tag zugeschickt).

 

 


Studientugenden - Strategisches Denken - Buch - Zeitmanagement - Selbstmanagement - Motivation - Selbstmotivation - Konzentration - Studium - Lernen - Ratgeber Dr. Martin Krengel

Denke strategisch! Setze dir Ziele, behalte diese im Auge und finde geeignete Wege sie zu realisieren!

 

 

 

Zum Weiterlesen:

Geht es dir ähnlich, dass du deine Ziele bisher nicht erreichst und stattdessen prokrastinierst und dich ablenkst? Hier kommt Abhilfe:

1. Smart Ziele erreichen: Schau mein Video


 

2. Smart Ziele erreichen: Hol dir den Zeitmanagement Bestseller Nr.1:

Tipps wie du deine Ziele S M A R T  formulierst und erreichst findest du Cover Golden Rules Zeitmanagement und Produktivität Ratgeber von Martin Krengelin dem Zeitmanagement-Methoden-Buch „Golden Rules. Erfolgreich Lernen und Arbeiten: Alles, was man braucht. Mit den 50 cleveren Tipps und Methoden kannst du Schritt für Schritt dir über deine Ziele klar werden, erhältst praktische Beispiele, worauf es für deinen Erfolg in Projekten, für deine Karriere oder dein Studium ankommt und hast mit den 192 prägnanten Seiten ein einzigartiges Zeitmanagement-Lexikon in deiner Hand, das auch Motivations-Methoden und Konzentrationsübungen für dich parat hält.


3. Mach mein Zeitmanagement-Ziele-Coaching (Gratis!)

In meinem Newsletter coache ich dich Schritt-für-Schritt jede Woche kostenlos, damit du deine Ziele schnell, sicher und smart erreichen kannst. Klicke auf die Box und hole dir zusätzlich meine Gratis Downloads, Buchkapitel und Checklisten:

Smart Ziele formulieren / Ziele setzen / Zeitmanagement / Dr. Martin Krengel

 

4. Melde dich für meinen Youtube-Channel an und verpasse kein Motivations-Video mehr.

 









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