Aufwachen! Morgens früher aufstehen durch Routine und Rituale ☀︎

Aufwachen!

Früh aufstehen leichter gemacht!

Kikeriki! Heute Morgen nach dem Aufwachen war ich mächtig unmotiviert.

Der Wille war da, doch das Liege- und Sitzfleisch schwach.

Ich suchte nach etwas anderem als Kaffee. Etwas Besonderem, Motivierendem … mal was anderes eben.

Was ich fand:

Das ist Steve Ballmer, Chef von Microsoft. Seine Art, sich für sein Unternehmen zu begeistern, ist einmalig und steckt definitiv an! Ersetze einfach seine letzen 4 Worte durch „I love this Hausarbeit“…

(Ich glaube, ich mach das als meine Startseite) – 🙂

Wie dir das Aufwachen am Morgen dauerhaft leichter fällt und du früh frisch erholt und voller Energie bist liest du in den folgenden Absätzen …

 


Früher aufwachen durch Morgenroutine

So wirst du zum Frühaufsteher

Hast du dir fest vorgenommen, zum Frühaufsteher zu werden, es klappt aber einfach nicht so richtig? Dann helfen dir Rituale. Es mag langweilig klingen, aber wenn du dir eine bestimmte Routine am Morgen angewöhnst, kannst du insgesamt mehr erreichen. Hast du dich erst einmal an diese bestimmte Morgenroutine gewöhnt, benötigst du keine zusätzliche Energie mehr, um dich zu motivieren und kannst diese anderweitig nutzen.

 


Motiviert in den Tag durch Rituale

1. Warum Routine sinnvoll ist

Unser Kurzzeitgedächtnis ist begrenzt. Wir können auf nur circa fünf Dinge gleichzeitig achten. Denke einmal an deine Einkaufsliste: Eine Handvoll Sachen behältst du im Kopf, stehen aber mehr als sieben Punkte auf der Liste, vergisst vermutlich auch du leicht das eine oder andere. Ebenso verpuffen gute Vorsätze schnell im Alltagsgefecht, weil der Mensch nicht genügend Kapazitäten hat, um an alles zu denken.

Diesen Flaschenhals der Aufmerksamkeit kann man umgehen, indem man sich Gewohnheiten antrainiert: Routine und ein regelmäßiges Ritual wirken Wunder. Wenn du etwas regelmäßig am Morgen machst, hast du ganz plötzlich kein Problem mehr, dich morgens zum frühen aufstehen zu überwinden. Die Tätigkeit ist fest eingeplant und wird nicht infrage gestellt.

  • Einmal Routine, hast du wieder Ressourcen frei.
  • Wird ein Ritual zur Gewohnheit, dann ist Motivation nicht mehr nötig!
  • Einmal angeschoben, läuft die Sache von ganz allein!

 


Morgens motiviert aufstehen:

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Zeitmanagement / Motivation / Aufwachen / morgens früher aufstehen / Dr Martin Krengel


Routine: Vorbild Benjamin Franklin

3. Die Benjamin Franklin-Methode

Um seine persönlichen Schwachstellen anzugehen, nahm sich Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der USA, alle vier Wochen eine neue Sache vor und konzentrierte sich für einen Monat voll und ganz auf nur diese eine Schwachstelle. Er testete verschiedene Methoden und Tricks so lange, bis sie zur Gewohnheit wurden.

Dieses Prinzip lässt sich leicht ins Heute übertragen. Du ärgerst dich zum Beispiel regelmäßig darüber, dass du eine bestimmte Sache vernachlässigst? Dann mache sie jetzt zu deiner Priorität. Ich zum Beispiel habe es nie geschafft, regelmäßig – wenn überhaupt – schwimmen zu gehen. Stattdessen saß ich mit Rücken- und Nackenschmerzen bis spät nachts am Schreibtisch. Ich wusste zwar, dass das ineffizient ist, aber ich war es eben so gewöhnt und verdrängte die guten Vorsätze mit fadenscheinigen Ausreden. Die einzige Möglichkeit war, es dennoch zu tun.

Also ging ich – wenn auch zunächst widerwillig – drei Wochen jeden Montag schwimmen. Mein Körper registrierte schnell, wie gut mir das Schwimmen tat, und da ich es zwischen zwei Tätigkeiten quasi als Pause andachte, brauchte es noch nicht einmal viel Zeit. Im Gegenteil, hinterher hatte ich einen viel klareren Kopf und neue Energie!

Mache dir dieses Prinzip zum Vorbild und wende dies an, um dir eine Morgenroutine anzugewöhnen.

 


Routine: Probier’s aus

4. Neue Routine etablieren

Nimm dir jede Woche eine neue Verhaltensweise vor, bis du zehn neue Routinen etabliert hast, mit denen du früh aufstehen und besser in den Tag starten kannst! Ein paar Ideen?

  1. Eine Fitness- oder Yoga-Übung am Morgen
  2. Mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur Arbeit fahren
  3. Meditation zum Wachwerden oder zur Beruhigung vor dem schlafen gehen
  4. Morgens 10 Minuten den Tag planen
  5. Eine Stunde früher schlafen gehen und dafür eine früher aufstehen (um das Tageslicht zu nutzen)
  6. Treppen steigen statt Fahrstuhl oder Rolltreppe fahren, das hält dich fit
  7. Für einzelne S-Bahn-Stationen lieber Geld sparen, laufen und die Stadt genießen
  8. Täglich frisches Obst essenmorgens frueher aufstehen
  9. Sich täglich mit etwas Angenehmen verwöhnen
  10. Nach Tagesabschluss den Schreibtisch aufräumen
Denke daran: Kleine Dinge können eine sehr große Wirkung haben. So manches Leben wird durch falsche Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten um Jahre verkürzt!

 


Das tägliche Ritual

5. Besonders effektiv: Einstiegsrituale.

Der Psychologe Iwan Pawlow konditionierte seinen Hund dazu, beim Hören eines Gongs zu sabbern. Auch das menschliche Gehirn ist ein „Gewohnheitstier“, dem man bestimmte Impulse antrainieren kann. Es kann lernen, in den Lernmodus umzuschalten, sobald du dich an den Schreibtisch setzt. Du brauchst dafür keinen Gong – hilfreicher sind feste Termine und nette Rituale wie der Cappuccino, der Spaziergang oder die Entspannungsübung, mit der du dich auf eine Arbeitseinheit einstimmst.

Ich habe einen schönen Beitrag gefunden, wie du durch Routinen zum Frühaufsteher wirst. Und auch von mir findest du einen Artikel zum Thema Vorsätze und Gewohnheiten. Schau mal rein.

Du bist eigentlich ein Nachtschwärmer und musst trotzdem früh raus? Sollte es dir generell schwer fallen, morgens aus den Federn zu kommen, gewöhne dir an, zeitiger ins Bett zu gehen und denke an deine Lebensbatterien. Dein Körper braucht genügend Schlaf, um sich ausreichend erholen zu können.

 


Aufwachen mit ungewöhnlichen Methoden

6. Früh aufstehen mit besonderen Weckern

Sehr hübsch sind Wecker, die weglaufen, damit man morgens früher aus dem Bett kommt. Witzig finde ich auch die Idee eines Kaffee-Weckers, der momentan allerdings noch nicht regulär erhältlich ist. Die Frage ist nur, ob man damit wirklich leichter aus dem Bett kommt. Oder doch lieber den Kaffee gemütlich eingemummelt in den Federn genießt?

Prima finde ich in jedem Fall Wecker mit einer Tageslicht-Funktion und sanfter Sound-Kulisse wie Vogelgezwitscher. Damit wirst du nicht abrupt aus dem Schlaf gerissen und wachst entspannter auf.

Beobachte in jedem Fall deinen Biorhythmus, um festzustellen, wann du deine Leistungstiefs hast und zu welchen Zeiten du besonders viel Energie und Elan hast. Diese Zeiten kannst du dann optimal für deine Aufgaben nutzen.

 


 

7. Schau dir bitte das Video an: Mein bester Motivationstrick, der in 95 von 100 Fällen funktioniert. Wetten?


Aufwachen!

Tipps & Tricks für einen besseren Start in den Tag

Finde mehr Motivation am Morgen mit Hilfe der Golden Rules von Martin Krengel

In diesem Buch (und in deinem Kopf) gibt es noch viele weitere Tipps & Tricks für mögliche Rituale, die dem Wohlbefinden förderlich sein können und dir helfen, morgens leichter aus den Federn zu kommen. Hier findest du einige gute und kreative Ideen, um früh aufzustehen und einfacher in den Tag zu starten – wichtig ist jedoch, dass du eine für dich funktionierende Methode findest.

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Zeitmanagement / Motivation / Aufwachen / morgens früher aufstehen / Dr Martin Krengel








2 Kommentare für "Aufwachen! Morgens früher aufstehen: 7 Tipps für die muffeligsten Morgenmuffel"

  1. Anja Knöpfli sagt:

    Aufräumen am Abend ist hilfreich, aber ich mache bewusst schon am Abend, alles parat, womit ich am nächsten Tag zu allererst studieren möchte. Auf meinem Pult liegt es dann schon aufgeschlagen da. Ich muss nicht noch alles zusammen suchen und ich müsste es wegräumen, um etwas anderes zu machen. Das hilft, auch den bittersten Frosch zu erst zu essen.

    1. Martin sagt:

      Super, Anja! Sehr vorbildlich. So kannst du gleich starten.

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