Lernen mit Spaß ✑ 6 Wege, leichter und motivierter in Schule und Uni selbst schwere Fächer wie Mathe und Statistik oder Horror-Hausaufgaben leichter und lockerer zu machen

Pauken, Büffeln, Eintrichtern: All das sind nicht gerade schöne Assoziationen von Schülern und Studierenden, wenn es darum geht, für Schule, Abi oder das Examen zu lernen.

 

Das fleißige Bienchen, dass zu viel für die Schule lernt, wird schnell an seine Grenzen kommen, auf Dauer keinen Spaß beim Lernen haben und nicht nachhaltig lernen.

Das fleißige Bienchen, dass zu viel für die Schule lernt, wird schnell an seine Grenzen kommen, auf Dauer keinen Spaß beim Lernen haben und nicht nachhaltig lernen.

 

 

Lernen mit Spaß in Schule und beim Abitur: Wie können wir leichter lernen lernen?

Leichter Lernen in der Schule: Was sind die besten Tipps zum richtigen Lernen?

Wenn Studierende, Schüler und Abiturienten merken, wie sie leichter und besser Sprachen, Mathe, Englisch, Biologie, Chemie, Physik und andere „Problemfächer“ lernen können, macht das Lernen wieder Spaß. Wetten?

 

Inhalt (Lesezeit: 3-5 Minuten)

1. Im ersten Teil des Artikels habe ich einige Tipps und Methoden für Eltern, Schüler und Lehrer zusammengestellt, die ihnen helfen sollen, das Lernen für Kinder und Abiturienten in der Schule leichter zu machen und ihnen die Freude am Lernen zu zeigen. Siehe auch hier: Tipps zum leichten Lernen

2. Im zweiten Teil geht es dann um die harten Nüsse. Hier zeige ich dir, wie du dich selbst für schwierige Fächer wie Mathe, Physik, Statistik, BWL oder Jura motivierst – das sind die Fächer, die dir schnell im Studium Prüfungsangst machen und  das Genick brechen können, wenn du keine passenen Lernstrategien kennst.

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Lernen mit Spaß: Besseres lernen beginnt mit der Motivation

Interesse und Neugier schafft Motivation

Positive Einstellung, Neugier und Motivation sind die halbe Miete für erfolgreiches Lernen. Wer Lust auf das Lernen hat, Interesse an einem Thema verspürt oder eine konkrete Frage lösen möchte, der empfindet lernen nicht als unangenehm. Lernen ist ein einfacher, natürlicher Vorgang, der uns als menschliche Spezis zu dem gemacht hat, was wir sind. Leider haben einige dieser Spezies das Lernen so weit verkompliziert, institutionalisiert und verbürokratisiert, dass es Kindern oft „madig“ gemacht wird.

  • Wer immer nur unter Leistungs- und Notendruck lernt, verbindet es mit Pflicht. Das ist aber das kleinere Problem.
  • Das größere ist: All die Fakten, Namen, Daten und Zahlen, die gelehrt werden, vernebeln den Blick für das „große Ganze“, verschleiern die spannenden Geschichten, elementaren Fragen des Lebens und Aha-Effekte. Wer diesen Zusammenhang nicht sieht, für den sind Fakten und Zahlen nur Schall und Rauch.

 

Lernen mit Spaß in der Schule und beim Abitur, statt gestresst und verzweifelt sein

Statt gestresst und verzweifelt zu sein, können Schüler auch viel Spaß beim Lernen haben und mit den richtigen TIpps motiviert und konzentriert lernen.

 

Eltern sollten mit gutem Beispiel vorangehen und ein echtes Interesse zeigen. Und zwar für die Inhalte, nicht vordergründig für die Leistungen. Vermeide geschlossene Fragen. Wenn ich meine Kinder frage: „Wie war es heute in der Schule?“, verleitet das zu einsilbigen „gut / nicht gut“-Antworten.

Frage ich hingegen: „Was habt ihr heute Spannendes gelernt?“, vermittle ich Interesse am Stoff und kann mit weiteren W-Fragen anschließen:

  • Wozu braucht man das?
  • Wie funktioniert es?
  • Wer ist beteiligt?
  • Wann war es?
Lerntipp-Buch-Besser lernen mit der Bestnote

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Schwupps, schon puzzelt das Kind das Global Picture zusammen und kann den Stoff wiederholen und festigen.

Verdeutliche auch immer wieder die Bedeutung des Lernstoffes und den praktischen Nutzen: Wer einmal zum Mond fliegen möchte, braucht einen sportlichen Körper.

Wer sich wie MacGyver durch handwerkliches Geschick aus brenzligen Situationen retten will, braucht chemische und physikalische Grundkenntnisse, und wer später als Tierärztin armen Wichten helfen möchte, ist mit Biologie vielleicht doch nicht so schlecht bedient …

 

 

Lernen mit Spaß in der Schule:Fähigkeiten fördern + Probleme erkennen = Besser lernen

Stärken und Potenziale des Kindes als Eltern und Lehrer fördern

1. Fördere die Stärken des Schülers / Kindes:

Wo zeigt es eine besondere Begabung und gesteigertes Interesse? Bei welchen Lernthemen ist es geduldiger und stellt mehr Fragen? Wo glänzen die Augen?

2. Probleme erkennen und besprechen

Nimm den Lernfrust und die Demotivation des Schülers / Kindes ernst. Lass es seine Sorgen aussprechen. Ist das Gewitter vorüber, könnt ihr gemeinsam überlegen, welche Aspekte des unliebsamen Faches dennoch nützlich sind und so den Fokus wieder auf positive Seiten richten.

3. Auf geht’s: Leichter Lernen mit Kreativität und Spaß. Überlegt, wie ihr das Lernen lustvoller gestalten könnt: Die meisten der in „Bestnote“ besprochenen Lerntechniken kommen der kindlichen Neugier entgegen: Strukturkarten zeichnen, Visual Codes erfinden, Wiederholungen spielerisch variieren. Sie sollen merken, dass Lernen und Spaß keine Gegensätze sind.

 

 

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Leseempfehlung: Stern „Schule: 20 Tipps fürs Lernen. Neurobiologen und Lernexperten geben Tipps für Schüler, Lehrer und Eltern.

 

 

 

Lernen mit Spaß: Tipps für Eltern, Lehrer, Schüler

Motivation + Struktur – Ablenkungen = Besseres Lernen

Achte darauf, dass dein Kind rechtzeitig beginnt, konzentriert arbeitet, regelmäßig Pausen macht. Reduziere potenzielle Ablenkungen – sei ein HIRTE! Ein Hirte sein heißt: Handy, Internet, Radio, TV und sonstiges Elektronisches Spielzeug (Nintendo, Computer & Co.) zu überwachen.

Es gibt deutliche Anzeichen dafür, dass das Mediennutzungsverhalten die Konzentration und Aufmerksamkeit nachhaltig beeinträchtigt. Das Internet ist der Zeitdieb Nr. 1, weil hier Unterhaltungs- und Nutzwert verschwimmen. Auch Radio + TV senken durch Interferenzen die Konzentration erheblich. Mache deinem Kind klar: Je effizienter es lernt, desto schneller kann es seine Freizeit genießen.

Schafft gemeinsam eine Lernoase – einen Arbeitsplatz, an dem sich das Kind wohlfühlt, der aber ablenkungsarm gestaltet ist. Der Schreibtisch sollte ein Schreibtisch bleiben, er ist keine Ablagefläche. Am besten bietet er zudem die Möglichkeit, an einer Pinnwand Lernübersichten, Mindmaps & Co. aufzuhängen.

 

 

Lernen mit Spaß

Mit der richtigen Hilfe fällt das Lernen leichter und macht wieder Spaß

Zum Abschluss noch ein Auszug aus meinem Lernbuch „Bestnote – Lernerfolg verdoppeln – Prüfungangst halbieren“:

 

 

Bild zeigt Ausschnitt aus dem Buch "Bestnote" und erklärt wie man Chemie in der Schule oder im Studium leichter lernen kann

Quelle: „Bestnote: Lernerfolg verdoppeln – Prüfungsangst halbieren“, S. 173

 

 

Willst du mehr?

Lernen mit Spaß - Was dein Gehirn damit zu tun hat

Wiilst du deinem Kind das Lernen erleichtern

… und damit seine Chancen in der Zukunft verbessern?

Ich schicke dir das komplette erste Kapitel und einige Checklisten aus meiner Bestnote gratis zu – klicke einfach auf die Bilder …

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Teil 2: Schwere Fächer leichter lernen

 

 

Teil 2: So bringst du in Hammer-Harte Fächer und eine Brise Leichtigkeit

 

Lernen mit Spaß? Ernsthaft? Warum denn nicht? In diesem Abschnitt zeige ich dir, wie du selbst dem langweiligsten Fach oder dem ödesten Seminar etwas Positives abgewinnen kannst und Lernen mit Spaß tatsächlich möglich wird!

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Lernen mit Spaß – woran es häufig scheitert und wie du das ändern kannst

Mit Spaß zur Höchstleistung

Ich frage Seminarteilnehmer gern nach ihren schlimmsten Lernerfahrungen – hier Beispiele von Juristen:

Das Normenkontrollverfahren – viel zu abstrakt | Die Zwangsvollstreckung – ein Zwang, das zu wiederholen | Verwaltungsrecht – so langweilig wie der Name | Staatsrecht – da ist nichts hängen geblieben | römische Rechtsgeschichte – trocken | Latein – was soll man noch damit? | Zivilrecht – hatte kein System | Rechtsgeschichte – ich hatte keinen Bezug dazu

Was fällt auf? Es sind immer dieselben drei Dinge, die das Lernen erschweren: Der Stoff ist zu abstrakt, zu trocken vermittelt oder man hat keinen Bezug zu den Informationen. Unter diesen Umständen entsteht ein Teufelskreis: Wenn wir uns unsicher oder überwältigt fühlen, überkommen uns negative Gefühle. Diese behindern die Verarbeitung. Das Gefühl der Ohnmacht verstärkt sich. Damit distanzieren wir uns noch mehr vom Lernstoff.

 

 

Positive Einstellung, Offenheit und Ausgeglichenheit sind Voraussetzung für die Infoaufnahme! Sie steigern die Lernlust, Vorstellungskraft und Konzentration. Neue Studien zeigen sogar, dass wir bei guter Laune besser abstrahieren, flexibler denken und es uns leichter fällt, das große Ganze zu sehen. Woher kommt das?

Unser Gehirn besteht evolutionsgeschichtlich aus drei Teilen: Im ältesten Teil, dem Stammhirn, werden die grundsätzlichen Körperfunktionen wie der Herzschlag geregelt. Dieser Teil ist nicht willentlich beeinflussbar. Dann kommt das Mittelhirn mit dem limbischen System, das für die Emotionen verantwortlich ist. Die jüngste Schicht ist das Großhirn, das alle bewussten Vorgänge wie Denken, Lernen, Entscheiden, Kreativität steuert. Es gilt dabei: Emotion vor Kognition (Denken). Durch die schnelle Unterscheidung der grundlegenden Emotion „gut“ (das, was wir kennen und uns beim letzten Mal nicht umgebracht hat) und „böse“ (alles Unbekannte – die große Miezekatze mit den zwei spitzen Säbelzähnen) konnten wir überleben. War ein Umweltreiz „böse“, reagierten wir mit Abwehr und Flucht. Zeit für langes Nachdenken blieb nicht. Heute behindert uns dieser Schutzmechanismus: Wenn wir in Stress geraten oder negativ gestimmt sind, sinkt die Denkleistung.

Das limbische System ist eine Schaltzentrale: Ankommende Infos werden hier bewertet und erst dann, wenn der Weg frei ist, werden die Infos ans Großhirn zur Verarbeitung geschickt.

Lernen mit Spaß - Was dein Gehirn damit zu tun hat

Kinder sind perfekte Forscher. Unvoreingenommen beobachten sie neue Dinge, beäugen sie, wollen sie anfassen und ausprobieren. Sie imitieren alles und lernen extrem schnell. Jeden Tag strömen Hunderte neue Situationen und Eindrücke auf sie ein. Hast du mal ein Kind gesehen, das gestresst davon war? Leider schaffen nur wenige, ihre Neugier ins Erwachsenenleben hinüberzuretten. Sind das alles Kindsköpfe? Keineswegs! Der Motivationsforscher Csikszentmihalyi untersuchte Nobelpreisträger, Wissenschaftler und Musiker. Er fand zwei Gemeinsamkeiten bei diesen High-Performern: ausgesprochene Neugier und ausdauernde Leidenschaft. Wer sich selbst hinterfragen kann, für Vorschläge offen ist und Fehler zugeben kann, hat demnach gute Chancen auf eine großartige Karriere.

Wir lernen mit dem Kopf und dem Herzen. Die Frage ist nicht: „Kann lernen Spaß machen?“ Lernen muss Spaß machen!

Neugier ist der Treibstoff des Lernens. Wie können wir diese Offenheit fördern?

 

Weitere Tipps für Lehrer, Eltern, Schüler zum besseren Lernen in der Schule & im Studium gibt es in der „Bestnote“.

Bestnote das 1x1 zum Lernen in 10 Schritten

Es ist nicht immer einfach, aber Lernen mit Spaß ist möglich!

Suche die positiven Seiten

Viele Grundlagenfächer sind eine Herausforderung für unsere Motivation. Statistik ist z. B. für viele ein zähes Fach mit schwer greifbaren Fragestellungen. Und die meisten Dozenten brillieren nicht gerade darin, diese abstrakten Konzepte und ihre verwurstete Fachsprache in simples Deutsch zu übersetzen. Auch ich war damals gelangweilt und frustriert. Ich wollte ins Marketing – in eine Welt mit bunten Bildern, Kreativität und schönen Frauen. Statistik passte nicht in diese Reihe. Bis jemand mir erklärte, dass Marketing und Marktforschung eng verbunden sind und keine Werbekampagne ohne statistische Daten abgesegnet wird. Plötzlich war Statistik keine unliebsame Nebengeschichte mehr, sondern Grundlage für meinen späteren Erfolg. Während der Unterricht objektiv dröge blieb, änderte sich aber meine Einstellung und damit meine Motivation.

Buchtipp: Für alle Leidensgenossen erklären Markus Oestrich und Oliver Romberg in „Keine Panik vor Statistik“ auf unterhaltsame Art mit vielen Comics und zeigen durch studentennahe Beispiele („Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kondom reißt?“), dass Statistik wirklich sinnvoll sein kann. Erschienen bei Vieweg + Teubner, 3. Auflage, 2010.

Trockene Fächer, Bücher und Dozenten ziehen die Motivation in den Keller. Oft gibt es einen Überstrahlungseffekt und man findet alles schlecht. Damit macht man sich aber mehr Mühe und Aufwand als nötig!

Folgendes Motto zum Thema „geistige Offenheit“ fand ich sehr inspirierend:

„Ich will so leben, als ob jeder Tag der erste ist, und die Welt vorurteilsfrei jeden Tag aufs Neue entdecken.“

Amir Kassaei

Jeder hat ein Leidensfach, durch das man einfach durch muss. Versuche, das Beste draus zu machen! Schalte dein Gehirn von „Unlust“ auf „Aufnahme“. Suche die Lust am Detail, am komplexen Denken. Eine kleine Übung dazu? Spitze den Bleistift und wage dich an ein unliebsames Fach, ein schweres Thema oder eine langweilige Vorlesung. Sicher gibt es auch positive Aspekte. Finde fünf Gründe, warum dieses Fach bzw. der Dozent herausfordernd, motivierend, inspirierend ist:

Beispiele von Schülern und Studenten:

Positive Aspekte von Mathe: Es ist ein Grundlagenfach | Man braucht es, um mitreden zu können | Mathe ist in vielen Bereichen anwendbar | Wenn ich mit Zahlen umgehen kann, werde ich nicht übers Ohr gehauen | Es ist ein logisches Fach und baut aufeinander auf | Es wird nicht so viel geschwafelt wie in anderen Fächern | Zahlen lügen nicht | Man muss Dinge ausrechnen können, um Entscheidungen zu treffen | Man muss nicht so viel auswendig lernen | Man kann es praktisch anwenden | Es hat bis jetzt jeder geschafft | Rechnen ist etwas Aktives, das Spaß machen kann

 

Drei Dinge haben sich für „Horror-Fächer“ immer bewahrheitet:

Sie sind langfristig sinnvoll.

Jedes Fach ist ein Puzzleteil, das dir einmal beim Verständnis eines anderen Themas helfen wird. Man ärgert sich später, dass man nicht besser aufgepasst hat. Bei mir war es Statistik. Die Ironie des Schicksals will es, dass ich als Doktorand später wochenlang über statistischen Auswertungen gebrütet habe.

Sie sind eine Herausforderung.

Es wird uns im Job immer wieder begegnen, dass wir gewisse Dinge einfach tun müssen. Wer sich dagegen sträubt, macht die Aufgaben noch schwieriger und schiebt sie auf.

Der Dozent ist nicht der Inhalt.

Es ist meist nicht der Inhalt, der langweilig ist. Ein schlechter Referent kann einem das Interesse an einem Thema fürs Leben versauen. Lass das nicht zu! Suche andere Wege – Videos, Bücher, Online-Vorlesungen, die dich faszinieren. Lass es auf einen zweiten Versuch ankommen.

Das Fach mag nach wie vor nicht zu deinen Favoriten gehören, aber die Einstellung macht’s! Eckhart von Hirschhausen meint zu Recht: „Shit happens. Die Frage dabei ist nur, ob du Taube bist oder Denkmal.“ Was ist mit dir? Ist dein Glas halb leer oder halb voll? Ein schwerer Text ist nichts weiter als ein schwerer Text. Er ist nun mal etwas sperriger zu lesen als dein Nachttisch-Roman. Aber dafür lernst du ja! Wir brauchen eine Möglichkeit, unsere Lernmotivation zu steigern. Ein paar Ideen dafür gefällig?


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Mit konkreten Lernzielen mehr Lernen mit Spaß

Setze dir konkrete Lernziele für das aktuelle Fach

Aufmerksamkeit ist mentale Energie. Wir müssen sorgsam mit ihr umgehen, sonst verpufft sie. Bündele deine Aufmerksamkeit auf konkrete Ziele in verschiedenen Ebenen, z. B.:

Mehr Spaß beim Lernen dank konkreter Lernziele

 

 


Endlich Lernen mit Spaß!

6 Wege, um sich mit einem Thema anzufreunden

  1. Beginne leicht, um ins Thema kommen: Allein die Beschäftigung mit einer Sache generiert ein gewisses Interesse. Je leichter du reinkommst, desto besser. Wähle entsprechende Einstiegspfade: Der eine mag Praktiker-Guides, der andere Taschenbücher, manch einer arbeitet mit Online-Vorlesungen. Persönlich fand ich Philosophie-Comics witzig. So etwas gibt es auch für Quantenphysik, Psychologie etc. Eine Liste dazu findest du auf studienstrategie.de.
  2. Lerne den Autor kennen: Wer war er? Wie lebte er? Lasse die Helden der Forschung und der Geschichte keine unbekannten Geister bleiben! Wenn man weiß, dass Kant Königsberg nie verlassen hat und Casinonarr war, dass Dalí mit Hilfe von Drogen seinen surrealen Bildern neuen Schwung verliehen hat oder dass Alexander der Große bereits im Alter von 33 Jahren verstorben ist, dann hat man auch mehr Interesse an ihren Theorien und Taten.
  3. Vernetze. Suche dir Leute, mit denen du über die Inhalte debattieren kannst. Dinge, über die wir reden, signalisieren dem Gehirn, dass sie wichtig sind. Damit ist man aufmerksamer bei der Sache (à Kapitel 5).
  4. Tu es! Dasselbe gilt für Dinge, die wir selbst anwenden, dann haben wir einen Bezug dazu. Ein BWLer könnte sich z. B. ein Musterdepot halten, eine Buchhaltung für seine Ausgaben führen, eine kleine Webfirma betreiben oder Statistiken für das Geschäft seiner Eltern erstellen.
  5. Du bist Einstein! Gibt es jemanden, den du bewunderst? Schlüpfe in seine Rolle. Frage dich, wie Mr. X oder Mrs. Y deine Themen beschreiben würde. Forscher haben herausgefunden, dass amerikanische Mädchen bessere Noten in technischen Fächern schreiben, wenn man sie vorher daran erinnert, dass sie asiatischer Herkunft sind (wird assoziiert mit technischen Kompetenzen) als wenn man sie vorher daran erinnert, dass sie weiblich sind (wird mit schlechtem technischen Verständnis assoziiert). Also: Versuche, ein kleiner Forscher, Entdecker oder Entrepreneur zu sein. Je deutlicher dieses Bild in deinem Kopf entsteht, desto besser. Lies Biografien deiner Vorbilder, imitiere sie!
  6. Verdeutliche den Nutzen. Es gibt sicher einen Grund, warum du ausgerechnet das Studienfach belegt hast. Was ist dein persönlicher Nutzen – für dich, den Alltag, für deinen Beruf oder dein Hobby?

 

Belohne dich

Die Lernzeit ist eine schöne Zeit! Statt in der Prüfungszeit zu jammern, schaffe dir lieber eine angenehme Lernatmosphäre! Man kann sich die Zeit sehr angenehm gestalten: Du musst nicht raus, hast den Tag für dich. Du kannst fünf Cappuccino-Sorten zurechtlegen, im Bett lernen, dich mit Kommilitonen im Café treffen, ein kurzes Nickerchen halten oder das Mountainbike mal für eine Stunde auf Hochleistung trimmen, damit der Kopf wieder frei wird. Lernzeit ist ein „produktives Eingeigeltsein“, das echt Spaß machen kann!

Glaub an dich

Studien zeigen: Schüler, die sich für wenig begabt halten, entfalten ihre Fähigkeiten nicht. Nicht, weil sie nicht intelligent oder talentiert genug wären, sondern weil sie einfach nicht an sich glauben: Sie geben früher auf, obwohl sie mit etwas Geduld eine passable Lösung oder einen Ansatz finden würden. Hartnäckige und Selbstbewusste schneiden besser ab, auch wenn sie weniger begabt sind!

Lust auf noch mehr Tipps zum Thema Lernen mit Spaß? Dann habe ich hier extra für dich meine 9 Ideen zum Lernen mit Spaß zum Downloaden!

 

 

Lernen mit Spaß in der Schule

Zusammenfassung: 3 Tipps für leichteres und besseres Lernen in der Schule

  1. Die Vorraussetzung für bessers Lernen mit Spaß in der Schule ist eine intrinsische Motivation, Neugier und Interesse.
  2. Der Turbo für besseres Lernen mit Spaß ist die Förderung von Stärken +  gezielte Milderung von „Schwächen“ durch Lernmethoden, Memotechniken, Motivations- und Lerntricks
  3. Ein weiterer Faktor, um das Lernen NICHT zu hemmen, ist es, Ablenkungen abzulenken +  die Konzentration beizubehalten.

 

 

 

 

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Lernen mit Spaß? Das geht! 6 Wege, für mehr Motivation bei Hausaufgaben, Vorlesungen und beim Lernen in der Uni oder fürs Abitur

 

Ich hoffe, dass dir meine 6 Wege zu mehr Lernen mit Spaß und mehr Motivation helfen werden. Noch mehr hilfreiche Lerntipps und Tricks findest du in meinem Buch „Bestnote: Lernerfolg verdoppeln, Prüfungsangst halbieren“.

Ich wünsche Dir bei deiner Prüfung / Klausur / Referat viel Erfolg!

Dein Dr. Martin Krengel

 

 

 

 









7 Kommentare für "Lernen mit Spaß ✑ 6 Wege, leichter und motivierter in Schule und Uni selbst schwere Fächer wie Mathe und Statistik oder Horror-Hausaufgaben leichter und lockerer zu machen"

  1. Anita sagt:

    Hallo, mein Sohn ist gerade in der 4.Klasse.Er möchte gerne an die Realschule, aber seitdem er in der 4. ist, schreibt er nur noch 4er und 5er.

    Nachdem er in HSU schon eine 5 hatte, habe ich mit ihm etwa 4 Wochen auf die nächste Probe gelernt. Er konnte mir so ziemlich alles sagen (es ging um Bayern) und auch auf der Karte einzeichnen. In der probe allerdings, wusste er noch vieles, hat es aber in der Karte falsch eingezeichnet, so dass er wieder eine 5 bekommen hat. Er ist jetzt natürlich sehr frustriert. In der Englisch-Probe kam er dann auf die Idee, das Diktat nicht einfach wie diktiert in Englisch zu schreiben, sondern er übersetzte das diktierte und schrieb es auf Deutsch auf. Wie kann ich ihm helfen, dass er das Gelernte auch wieder mit Zusammenhang wiedergeben kann und nicht nur wie Brocken ohne jeglichen Hintergrund aus seinem Kopf purzeln?

    1. admin sagt:

      Liebe Anita,

      in letzter Zeit häufen sich die Fragen von Eltern. Hast du schon in der Bestnote nachgeschaut – dort habe ich ein spezielles Kapitel mit Tipps für Eltern gegeben, wie sie ihren Kindern beim Lernen helfen können: https://www.studienstrategie.de/buecher/bestnote/

      Bitte trage dich zudem in das Brain-Update ein – hier beantworte ich sich häufende Fragen und ich produziere zudem gerade einen Video-Lernkurs und teile dort mit, wann er erscheint:

      http://studienstrategie.us4.list-manage.com/subscribe?u=ccae71739f86fa8ddf6bdc2bd&id=1fd9c56b19

      Danke, Martin

  2. Sara sagt:

    Hallo
    Ich hab ein Problem wenn ich lerne bekomme ich das Zeug nicht in meinen Kopf hinein. Ich habe das Gefühl es hundert mal wiederholt zu haben und trotzdem geht es nich in meinen Kopf hinein. Sollte ich lieber sollte ich die Lerntechnik ändern noch ,ehr Kern ich weiß nicht was ich machen soll. Ich würde mich über Antwort freuen.
    LG Sara

    1. Johanna sagt:

      Liebe Sara,

      ich weiß natürlich nicht, wieviel du versuchst, auf einmal zu lernen. Alles auf einmal ohne System in den Kopf zu bekommen, klappt nicht. Entscheidend ist zum Beispiel, was für ein Lerntyp du bist und die richtige Lernmethode.
      Möglicherweise bist du eher der visuelle Typ, dem z.B. bildliche Kodierungen oder Mindmaps sehr gut helfen. Wichtig ist auch, sich einen Lernplan zu erstellen und zwischen dem Lernen Pausen zu machen. Hier findest du noch ein paar Tipps dazu: https://www.studienstrategie.de/lernen/lerntipps-wie-lerne-ich-am-besten/
      Mit dem Lernratgeber „Bestnote: Lernerfolg verdoppeln, Prüfungsangst halbieren.“ findest du die für dich richtige Methode und lernst, dich besser zu organisieren und strukturieren.

      Ich wünsche dir viel Erfolg!

      Viele Grüße
      Johanna

  3. Amelia sagt:

    Die größten Schwierigkeiten beim Lernen in
    der Schule, sind Lehrer die den Unterrichtsstoff nicht vermitteln können.
    Lehrer die unvorbereitet in den Unterricht gehen , selbst den Stoff nicht beherschen…
    Ja es gibt soche Lehrer und das ist nicht eine Minderheit. Das bedeutet für mich, ich muss mir nun den Stoff in diesen Fächern selbst aneignen. Ein imenser Zeitaufwand
    (in diesem Schuljahr Chemie, Biologie, Spanisch, Physik)
    Schüler 10. Klasse Gymnasium

  4. Theresia sagt:

    Hallo, mein Kind lässt sich im Unterricht schnell von anderen Dingen die ihm durch den Kopf gehen, durch Dinge die er sieht und vor allem auch durch Mitschüler ablenken – wie kann ich ihm da helfen? Auch weiss ich nicht wie ich ihm ein strategisches, organisiertes Lernen so vermitteln kann, dass er das auch alleine umgesetzt bekommt.
    Danke für die schon abgegebenen Tipps!
    Theresia

    1. Kai sagt:

      Hallo Theresia,

      Kinder und Jugendliche lassen sich natürlich schnell ablenken – die Welt ist aufregend, bunt und die herkömmlichen Lehrformen erleichtern nicht gerade das Zuhören. Klar, dass die Kids unter den Umständen lieber toben und oft auch nicht erfolgreich davon abgehalten werden.

      Fokus kann man aber lernen! Und es ist ja auch nicht so, dass die Kinder von heute es nicht können. Schon mal einen 12-Jährigen mit einem Smartphone, völlig vertieft in ein cooles Spiel, gesehen? Es könnte eine Blaskapelle unbemerkt vorbeiziehen. Entscheidend sind also Konzentration und das sich-konzentrieren-wollen, auch Motivation genannt. Jeder Mensch ist außerdem von Natur aus neugierig.

      Sprich mit deinem Sohn über die verschiedenen Lernziele; am wichtigsten ist immer der Zusammenhang und ein Interesse am Stoff zu erregen. Versuche, spielerische Elemente in den Lernablauf zu bringen – zum Beispiel durch ein selbst gebasteltes Progress-o-Meter. Diese Tipps habe ich aus dem hinteren Teil der Bestnote gezogen („Das Team dahinter“).

      Viel Spaß und Erfolg weiterhin!

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