Perfektionismus ablegen: „Ich bin nicht perfekt“ – na und? | Eine persönliche Geschichte

Viele Leute denken „Ich bin nicht perfekt“. Du auch?

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Viele Menschen sind sind perfektionistisch und haben ständig ein schlechtes Gewissen.

Deswegen stehen sie sich selbst im Weg.

Daher fällt es ihnen so schwer, die Motivation aufzubringen, anzufangen und motiviert und konzentriert an ihren Träumen, Zielen und Projekten zu arbeiten.

Das ist ein fataler Fehler!

Mit deinen Erwartungen und Perfektionismus stehst du dir selbst im Weg.

Dazu eine persönliche Geschichte, die ich in meinem Buch „Dein Ziel ist im Weg“ erzähle …

 

Ich komme aus einer Kleinstadt im tiefsten Brandenburg. Die Menschen in dieser Gegend sind nicht gerade dafür berühmt, dass sie ihre Welt rosig sehen. Nunja, unsere Nachbarstädte heißen z.B. „Finsterwalde“ und „Senftenberg“. Meine Mutter stammt aus „Schwarzheide“. Und meine Heimatstadt „Lauchhammer“ geht auf das altsorbische Wort „Luch“ zurück, das so viel wie Sumpf heißt:

Gestatten: Ich bin Martin aus dem Sumpf-Dorf!“

Kneif mich mal!

Heute kann ich selbst kaum glauben, was ich alles erreicht habe. Damit meine ich nicht unbedingt, dass ich zehn Bücher geschrieben, zweimal studiert oder 50 Länder bereist habe. Ich habe ca. 90 Prozent meiner Ziele, die ich mir mit 25 aufgeschrieben hatte, mit 35 Jahren erreicht. Wirklich happy macht mich, was ich dabei gelernt habe: nämlich mich selbst und meine Gedanken zu hinterfragen, immer wieder Neues zu entdecken und mir ein Leben nach eigenem Rhythmus erschaffen zu haben.

Das klingt toll. Ist es auch! Doch dafür brauchte ich einiges an Veränderungsarbeit und Lernoffenheit. Ich habe den Großteil meiner Träume erfüllt, OBWOHL ich

  • aus der tiefsten Provinz Ostdeutschlands komme
  • schlechte Noten nach Hause brachte (meine Klassenlehrerin attestierte mir, dass aus mir „nie etwas werden wird“)
  • ich voll von Selbstzweifeln und bremsenden Gedanken war
  • viele Rückschläge und Enttäuschungen erlebte
  • und obwohl ich ein übervorsichtiger, schüchterner und völlig verkopfter Mensch war.

Ich war und bin heute noch teilweise voll von belastendem Gedankenkram. Und es waren ja nicht nur innere Hürden, die mir meinen Weg schwer machten. Die äußeren spielen schließlich auch immer eine Rolle. De facto traute ich mich nicht einmal richtig, meiner Familie und meinen Freunden von einigen meiner Projekte zu erzählen, weil ich Angst hatte, schief angesehen zu werden.

Doch ich habe Wege gefunden, näher zu mir selbst zu kommen, das heißt, zufriedener zu sein. Dafür habe ich experimentiert und bin so lange an den Dingen drangeblieben, bis ich eine Lösung fand.

Hier ist ein Eindruck von meinem Leben heute:

Und ja, mein Erfolg im Job, mit meinen Büchern und im Privatleben ist schön. Aber auch heute noch muss ich meine Hürden meistern. Aber selbst ein Leben nach eigenen Maßstäben muss gut koordiniert werden. Im Selbstmanagement ist es „leider“ so, dass die Probleme nie aufhören. Wenn du eine Antwort gefunden hast, ändern sich die Fragen!

Netterweise werden diese Fragen und „Probleme“ aber interessanter. Genau das finde ich so spannend an persönlicher Entwicklung: Es gibt immer Neues zu lernen und (an dir) zu entdecken.

 

FAZIT:

Du musst NICHT perfekt sein, um vorwärtszukommen. Niemand ist das! Du brauchst nicht alles zu wissen, du musst nicht alles können. Neugier, Offenheit und ein wenig Experimentierfreude reichen.

 

Lies hier weiter:

Vielleicht bist du selbst noch auf der Suche, was dein Weg im Leben ist? Dann habe ich hier zwei hilfreiche Artikel mit vielen Übungen für dich geschrieben: 1. Welcher Beruf / Job passt zu mir? und Was soll ich studieren?

 

 

 

 









Martin Krengel

Hi,

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