Effektive Lernziele: Viel lernen oder GUT lernen?

 

Du suchst nach perfekten Lernstrategien für deine nächste Klausur oder mündliche Prüfung?

Wunderbar! Buchautor und Lernexperte Dr. Martin Krengel macht dich hier schnell und sicher Prüfungsfit – mit seinen 10 merk-würdigsten Lernstrategien:


Lernziele erreichen mit dem Lern-BestsellerDie wenigsten Schüler und Studenten denken über ihre Lernziele und Lernstrategie nach, sondern lernen einfach drauf los. Das ist ein großer Lernfehler. Wenn nicht der fatalste Lernfehler überhaupt. Warum? Das liest du hier in diesem Artikel - der ein Auszug aus dem Buch „Bestnote. Lernerfolg verdoppeln, Prüfungsangst halbieren“ ist.


Dieses Lernposter kannst du dir hier zusammen mit weiteren Lern-Checklisten und Lernplan-Vorlagen herunterladen.

 

 

Effektiv lernen heißt, dir VOR dem Lernen über deine  Lernziele und deine Lernstrategie klar zu werden.

Folgende Fragen gilt es zu klären:

  1. Wie bekomme ich heraus, was wichtig ist?
  2. Wie kann ich entscheiden, wann ich genug weiß?
  3. Was muss ich mir besonders anschauen, was kann ich vernachlässigen?

Zu einer guten Prüfungsvorbereitung gehören Prioritäten, Fokus und Motivation. All das bekommst du in diesem Artikel! Erfahre gleich, wie und warum du mit den richtigen Lernstrategien jede Klausur mit bestehst.

 

Inhalt: Let’s go

 

 

 

 

1. Wer unter zuviel Lernstoff ächzt, lernt meistens ziemlich dumm (meine Erfahrung):

 

Es war ein kühler Wintertag an der Uni – unmittelbar vor Beginn der Prüfungszeit.

Ich wusste nicht, wo mir der Kopf stand: Sechs Prüfungen lagen vor mir.

Ich wollte eigentlich lieber auf die Skipiste, als in meinen Ferien in der verstaubten Bibliothek zu versauern. Doch in den verbleibenden Tagen war das Pensum kaum zu schaffen. Nicht mit herkömmlichen Methoden.

Ich musste meine Lernmethodik und den ganzen Lernprozess ändern … und zwar radikal.

Ich beschloss ein Experiment: Ich gab mir für eine Prüfung genau ein Wochenende Lernzeit.

Das Vorlesungsskript umfasste 80 Seiten, das Buch 600. Uff. Ich musste hart priorisieren: In dem Skript sollten alle relevanten Inhalte drinstehen. Wozu brauche ich dann das Buch? Ich entschied, es nur als Nachschlagewerk zu verwenden. Dies sparte eine Woche Leseaufwand.

Dann blätterte ich das Skript mit zwei Fragen im Kopf durch:

  1. Wenn ich Dozent wäre, was würde ich wollen, dass sich meine Studenten merken?
  2. Welche Inhalte kommen zu 80 Prozent Wahrscheinlichkeit nicht dran?

Ich markierte entsprechende Inhalte und strich Themen mit geringer Relevanz. Im folgenden verdeutlichte ich die innere Struktur mit Farben, Trennstrichen und Überschriften und übersetzte wichtige Fakten in Lernbilder.

Nach dem Wochenende kam der Prüfungstag. Ich fühlte mich unwohl, aber schrieb wie ein Wahnsinniger. Die Zeit war flugs um. Ich zögerte, gab schließlich doch ab. Schwitz! Ob das gut geht?

Sechs Wochen später bekam ich das Ergebnis und war entsetzt: Ich habe die Bestnoten geschrieben. Ich war entsetzt! Eine 1,0 mit zwei Tagen Aufwand?! Hatten die meine Matrikelnummer vom Prüfungsamt vertauscht?

Ich war entsetzt! Eine 1,0 mit zwei Tagen Aufwand?!

Kann ich in der Hälfte der Zeit eine ganze Note besser sein?

Mein mentales Modell war bis dahin „mehr Arbeit = bessere Leistung“: Nur wenn ich gründlicher läse, länger lernte und intensiver recherchierte, würde ich mehr Erfolg haben.

Ich quälte mich durch zähe Texte und versuchte jeden Satz zu verstehen.

Ein Studienfreund ging genau andersherum an den Text heran: Er blätterte das Buch nur durch und suchte die Zusammenfassungen. Diese versuchte er zu verstehen und Anwendungen zu finden. Nur wenn ihm das nicht gelang, las er das entsprechende Kapitel intensiv. Während ich mich vier Wochen Zeile um Zeile quälte, brauchte er gerade zwei Wochen – und schnitt eine ganze Note besser ab! Während mein Hirn überfrachtet und verwirrt von den Details war, hatte er sich einen Überblick erarbeitet und die Zusammenhänge verstanden.

Mehr ist nicht immer besser. Im Gegenteil: Ab einem bestimmten Aufwand verschlechtern sich die Ergebnisse: immer dann, wenn wir vor Perfektionismus am falschen Ende beginnen.

Mir wurde klar, dass sich einiges im Lernprozess verbessern lässt.

Ich experimentierte mit Lerntechniken und entwickelte Strategien, um die Informationsflut zu besiegen. So bringe ich heute meinen Seminarteilnehmern bei, die wichtigsten Aussagen eines Buches in nur einer Stunde zu verstehen oder sich zehn chinesische Vokabeln inklusive Schriftzeichen in acht Minuten zu merken.

 

Aufgrund dieser krassen Prüfungserfahrungen wurde ich Lernexperte und Autor einen Lernratgebers. Mir war klar: All diese ganzen Loci-Techniken und Lerntipps siedeln auf zu niedriger Ebene an.

Vor der Lerntechnik und Lernmethoden zum Auswendig Lernen brauchst du vor allem eins:

Die richtige Lernstrategie.

Bitte investiere 10 Minuten Lesezeit in diesen Artikel. Er wird die Art, wie du übers Lernen nachdenkst vollkommen ändern!

 

Es fängt mit der Richtung an: Wenn du doppelt so schnell lernst, aber es der falsche Lernstoff ist, verschwendest du doppelt soviel Energie für nix.

Deswegen starten wir mit Lernzielen.

 

 

Lernziele erreichen mit dem Lern-BestsellerDie wenigsten Schüler und Studenten denken über ihre Lernziele und Lernstrategie nach, sondern lernen einfach drauf los.

Das ist ein großer Lernfehler. Wenn nicht der fatalste Lernfehler überhaupt.

Warum? Das liest du hier in diesem Artikel – der ein Auszug aus dem Buch „Bestnote. Lernerfolg verdoppeln, Prüfungsangst halbieren“ ist.

 

 

 

2. Warum ist der Weg nicht das Ziel?

Sicher kennst du die buddhistische Weisheit „Der Weg ist das Ziel“. Leider trifft sie auf Lernziele nicht zu – auch wenn viele Schüler und Studenten nach dieser Maxime leben und sich deshalb leicht verlaufen. Statt innezuhalten und zu fragen „Wieso?“, schieben sie Überstunden und merken nicht, dass sie in die falsche Richtung unterwegs sind.

Das kann fatale Folgen haben, wie ich selbst leidvoll erfahren musste:

Ich bereitete mich einmal intensivst auf die Bewerbung an meiner Traum-Uni vor. Da die Zulassungsprüfung anspruchsvoll war, legte ich mich mächtig ins Zeug und lernte ein komplettes Buch „Volkswirtschaft“ auswendig. Zwar hatte ich theoretisch viele Mechanismen im Kopf. Praktisch war ich jedoch nicht in der Lage, das situationsbezogen anzuwenden.

400 Seiten Infos in meinem Kopf – alle wertlos! Zwei Monate hatte ich Stunde für Stunde Fakten, Diagramme, Definitionen gebüffelt. Umsonst. Ich hatte zu viel gelernt! Es wäre sinnvoller gewesen, mich mit einem Freund in den Park zu setzen und die Konzepte zu diskutieren. Mein großer Traum war geplatzt.

Durch diese schmerzhafte Prüfungserfahrung habe ich gelernt:

Es bringt nichts, doppelt so schnell zu werden, wenn wir in die falsche Richtung unterwegs sind.

 

 

 

3. Das fleißige Bienchen mit dem Hammer

Uns hindern alte Gewohnheiten. In der Schule ist Lernen nicht so komplex wie im Studium oder in der Berufsprüfung. Dort muss man „nur“ einen überschaubaren Lernstoff parat haben. Fakten sind gefragt. Man muss sich Infos sicher einprägen und genau so wieder abrufen. Später kommen ein paar Schreibfähigkeiten und mündliche Prüfungen hinzu. Der Fokus aber bleibt: Man testet, wie gut Schüler auswendig lernen können. Wer damit Erfolg hat, entscheidet sich für ein Studium. Doch nun unterscheiden sich die Struktur und Komplexität des Wissens stark nach Situation und Fach. Wer weiterhin auf dieselbe Art und Weise lernt, verschenkt Potenzial.

Es gilt das „Gesetz des Hammers“:

Haben wir nur einen Hammer in der Werkzeugkiste, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus.

Dann versuchen wir, unsere Probleme immer mit derselben Technik zu lösen und beachten nicht die speziellen Anforderungen, die eine Variation der Methode erfordern würden. So klopfen wir wild drauflos, weil wir nur das Hämmern, aber nicht Schrauben, Sägen und Malern gelernt haben. Ein solcher Handwerker würde sofort entlassen werden!

Haust auch DU immer wieder in dieselbe Kerbe,
ohne deine Lernstrategie der konkreten Prüfung anzupassen? 

 

Passt deine Lernstrategie zu deinen Lernzielen?

Gab es in deiner Klasse auch Leute mit super Noten, die es im Studium plötzlich besonders schwer hatten? Unsere Klassenbeste hat ihr Studium fast abgebrochen! Meist ist es das gleiche Muster: Die fleißigen Bienchen schwirren umher. Sie haben gelernt, diszipliniert die anfallende Arbeit abzuarbeiten. Diese wird im Studium viel mehr, die Erfolgsfaktoren ändern sich. Nun gerät das fleißige Bienchen in Stress. Es schwirrt schneller und aufgeregter. Irgendwann kommt es nicht mehr mit oder verzettelt sich an verlockenden Blüten, die aber unfruchtbar sind.

 

 

4. Wir müssen unsere Welt auf den Kopf stellen

Lernbücher verwenden gern die Trilogie „Input – Verarbeitung – Output“ in Anlehnung an den Computer, wenn sie von Lernprozessen sprechen. Diese Metapher stammt aus den 70ern und ist überholt.

Das Gehirn ist kein PC. Es ist viel komplexer. Manchmal muss man Prozesse parallel bewältigen oder die Reihenfolge umdrehen. Ich brauche z. B. den Output (erste Zeilen), um neue Ideen und Input für meine Texte zu generieren. Die Gliederung in Wissensinput – Verarbeitung – Output hat noch einen weiteren Fehler: Sie stellt das Ziel ans Ende. Wir müssen uns aber zum Anfang bereits Gedanken über die Art der Wiedergabe machen! So kann der Stoff zielgerichtet aufbereitet werden.

Das macht auch das Auswendig lernen, speichern und Abrufen des Lernstoffs einfacher und sicherer.

 

Wie effektiv du lernst und wie schnell du deine Lernziele erreichst, hängt von deinem Lernprozess ab.

 

Bisher lernen viele nach dem Motto: „Was auf den Tisch kommt, wird gelernt!“, also „datengetrieben“. Sie nehmen alles hin, stopfen das Material in sich hinein, differenzierende Denkprozesse sind auf „AUS“ gestellt. Dieses passive Lernen ist nicht effizient. Wir müssen uns proaktiv einen eigenen Fahrplan entwerfen, die Themen abgrenzen, einteilen und lebhaft aufbereiten.

 

Eine Anektode aus meiner Prüfungszeit, ist meine Begegnung mit dem „Phantom“:

Bei uns kannte man eigentlich alle Studenten, das Phantom aber habe ich nur ein einziges Mal im Kopierraum getroffen. Wir kamen ins Gespräch und das Phantom erklärte mir:

Lernziele setzen und erreichen„An dieser Uni kommt es mehr darauf an zu zeigen, dass man kritisch denken kann. Deswegen kopiere ich mir nur zentrale Texte, arbeite diese gründlich durch und diskutiere die mit einem Kumpel. Das hat bisher immer gereicht!“

Uiiihh, da stand ich mit meinen dicken Kopierordnern. Entblößt in meinem Detailfimmel.

Ein anderes Aha-Erlebnis hatte ich bei einer Teamarbeit für eine Präsentation / ein Referat. Während ich gründlich gelesen hatte und mit meinem Kollegen zuerst über den Inhalt sprechen wollte, hatte dieser den Text lediglich überflogen und bestand darauf, dass wir zuerst die Präsentationsstruktur entwerfen und gezielt nur die notwendigen Infos heraussuchen. Während ich zwei Tage und zwei separate Treffen eingeplant hatte, waren wir bereits nach drei Stunden fertig.

Oft dauert es nicht lange, die Erfolgsfaktoren für die nächste Prüfung zu bestimmen: Stefan muss 80 Bücher für die Literaturprüfung lesen. Nach kurzer Diskussion im Seminar wird klar, dass er die Bücher gar nicht im Detail lesen, sondern einordnen muss. Er muss dafür im Groben die Inhalte kennen und verstehen, warum ein Buch für eine Epoche bedeutsam ist. Statt ein Buch zeilengenau zu lesen, muss er sich mehr mit dem Buch an sich und seinen Hintergründen beschäftigen.

Zeitbedarf für das Gespräch: 15 Minuten. Ersparnis: viele schlaflose Nächte…

 

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Wie du nun eine konkrete Lernstrategie entwickelst liest du hier:

 

 

 

 

 

 

 









Martin Krengel

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