Nur weil das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz es ausdrücklich vorgibt, sind Bewerber nicht mehr dazu verpflichtet, zusammen mit ihren Unterlagen ein Bewerbungsfoto einzureichen. In Ländern wie den USA und Großbritannien sind Fotos in einer Bewerbung gar nicht üblich, was eine gewisse Chancengleichheit gewährleisten soll. Dagegen wird es hier in Deutschland noch eine Weile gängige Praxis bleiben.

Es nützt viel mehr, ein Bewerbungsfoto einzufügen, als es schadet. Je nach Branche können Bewerbungsbilder eher klassisch bleiben mit dezentem Hintergrund oder ein Ausdruck der Kreativität des Bewerbers sein. Dennoch gilt es, sich an die gängigen Regeln zum Bewerbungsfoto zu halten.

Das richtige Bewerbungsfoto

Größe, Qualität und Farbe: Grundlegendes zum Bewerbungsfoto

Aufgrund der witzigen Geschichten zum Thema Bewerbungsfoto, die es immer wieder im Internet zu lesen gibt, muss gesagt werden: Um sich bei Personalverantwortlichen ins richtige Licht zu rücken, ist ein Urlaubsfoto in Badehose oder gleich noch mit Kind und Kegel im Schlepptau nicht geeignet. Auch Bilder aus einem Passbildautomaten oder „Marke Eigenbau“ sammeln keine Pluspunkte für den Bewerber. Bilder vom Fotografen sind stets die richtige Wahl.

Dabei unterscheiden sich Bewerbungsfotos von Passbildern wesentlich. Letztere sind nicht nur kleiner, sie zeigen auch nur das Gesicht. Beim Bewerbungsfoto wird der Oberkörper mit fotografiert. In der Regel sind Bewerbungsfotos im Hochformat. Wer auffallen möchte und einen guten Fotografen gefunden hat, der könnte allerdings auch das Querformat wählen. Hierbei ist der Bildausschnitt entscheidend.

Eine Zeit lang waren Fotos in Schwarz-Weiß in Mode. Inzwischen sind sie es nicht mehr. Sie wirken zwar eleganter, könnten beim Personaler allerdings auch den Eindruck erwecken, der Bewerber hätte etwas zu verbergen (Bilder in Schwarz-Weiß oder Sepia sind stets vorteilhafter). Am besten, man lässt sich hierzu von einem Profi beraten.

Das richtige Bewerbungsfoto

Die richtige Positionierung in den Unterlagen

Traditionell gehört das Bewerbungsfoto auf den Lebenslauf, und zwar auf die erste Seite. Das Foto wird entweder ins pdf-Dokument eingefügt oder, bei einer „echten“ Bewerbung“, mit einem Klebestift oberhalb der ersten Zeile fixiert. Ob links oder rechts davon, das ist davon abhängig, in welche Richtung man selbst auf dem Bild schaut. Der Blick sollte dabei stets zur Seite hingehen.

Viele Bewerber integrieren das Foto am PC in den Lebenslauf. Auch hierfür gibt es Regeln. Zum einen sollte für das Foto eine möglichst hohe Auflösung gewählt werden. Zusätzlich muss der Ausdruck, wenn die Bewerbung nicht per E-Mail verschickt wird, auf hochwertigem Papier erfolgen. Bewerber sollten dabei stets im Hinterkopf haben, der Personalabteilung zu zeigen, dass sie bereit sind, in ihre Zukunft zu investieren. Weitere Infos rund um das Thema Bewerbung und aktuelle Tipps und Tricks gibt es auf sueddeutsche.de.


Kategorie: Berufswahl: Was soll ich studieren? | Artikel von | am 11.03.2014


2 Kommentare
Seonkyung
02.08.2014

mein name ist kevin und ehrlich gesagt war mir dieser name immer schon peinlich. ich bin wohl das absolute gegenteil von dem kevin den man sich so vorstellt. ich mache mein abitur, habe keine finanziellen sorgen und stehe kurz vor meinem studium mit sehr hohen karrierezielen. da ich mir natürlich gedanken über meine zukunft mache, bin ich zu dem entschluss gekommen, dass ich mit meinem namen in der geschäftswelt nachteile haben werde. meine mutter meinte, dass der name damals keineswegs einen solchen ruf hatte und eher beliebt war. mittlerweile habe ich mich entschlossen nach meinem abitur einen zweiten namen zu beantragen. diesen kann ich dann voll nutzen. kevin wäre dann mein zweitname. eine vollständige änderung des namens ist leider nur eingeschränkt möglich, dh mit einem triftigem grund.

    Kai
    04.08.2014

    Hey Kevin, danke für deine Anmerkung. Das ist natürlich fies, wenn dein Name einen schlechten Ruf hat. Lass dich davon aber nicht bremsen oder dein Selbstvertrauen schädigen. Ich kenne auch einen sehr erfolgreichen Kevin, das heißt man kann das schlechte Image des Namens überwinden. Wenn du dich mal bewirbst, kannst du ja auch humorvoll damit umgehen; greife die Vorurteile beispielsweise im Anschreiben bei der Bewerbung auf im Stil „Sie erwarten wahrscheinlich etwas anderes von einem Kevin, meine Mutter mochte einfach gerne den kleinen blonden Jungen aus Hollywood“ – oder so ähnlich. Viel Erfolg!

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