Mehr Geld im Studium: So gelingt’s dir!



Wer braucht nicht mehr Geld im Studium? Doch meist ist das studentische Sparschwein ziemlich mager auf den Rippen. Hier gibtÂŽs Anregungen, um deine finanzielle Situation deutlich zu verbessern.

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Mehr Geld im Studium

Um mehr Geld im Studium zur VerfĂŒgung zu haben, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Die Einnahmen erhöhen oder die Ausgaben senken. Die Grafik gibt ein paar Beispiele, die weiter unten im Text genauer erklĂ€rt werden. Legen wir los!

 


Geld verdienen: Leichte Beute

Erfolgsfaktor 1: Einnahmen erhöhen

Kostenfrei alte Sachen los werden

Vielleicht hast du einige VerkĂ€ufe nur deshalb an das schwarze Brett der Uni gepinnt, weil dir die ebay-GebĂŒhren zu hoch sind. Hier gibt es aber noch mehr Möglichkeiten: Alles was auch fĂŒr Nicht-Studenten interessant ist und/oder sich gut per Post versenden lĂ€sst, kannst du effizient ĂŒber KleinanzeigenmĂ€rkte loswerden. Davon gibt es hunderte im Netz, aber nur fĂŒnf, die eine akzeptable GrĂ¶ĂŸe und ausreichend Kaufinteressenten haben: markt.de, kijiji.de, dhd24.com quoka.de, meineStadt.de. Von diesen fĂŒnf sind zwei besonders zu empfehlen, da hier der Erfolg mit deutlich weniger Aufwand erreichbar ist:

1. Kijiji.de: Hier ist pro Tag und Region eine Anzeige erlaubt. Klicke am besten auf der Homepage oben rechts auf „Region auswĂ€hlen“ und dann öffne den ersten Teil der StĂ€dte in unterschiedlichen Tabs. Dann kannst du unter der jeweiligen Kategorie in der Verkaufsmaske die Informationen den Text hintereinander zĂŒgig einfĂŒgen.

2. MeineStadt.de: Hier kannst Du leicht in mehreren StĂ€dten einstellen. Dabei werden aber auch StĂ€dte im weiteren Umkreis automatisch mit abgedeckt und die Anzeigen werden automatisch auch bei markt.de gelistet. DarĂŒber hinaus kannst du hier im Login-Bereich mit nur einer kleinen Änderung sofort wieder auf die erste Seite der Angebote rutschen.

 


Mehr Geld im Studium durch Nebenjobs

Jobs, die sich lohnen

Es gibt viele Studentenjobs, die auch bei flexiblen Einsatzzeiten fĂŒr den investierten Aufwand recht viel Geld bringen. Beispiele wie z.B. Messeservice (Stand betreuen, Flyer verteilen etc.) oder eine Anstellung als Werkstudent bringen ein nettes Einkommen. Noch ein Tipp fĂŒr diejenigen, die gern eine saftige Extrarendite kassieren wollen: Wenn du nebenher jobst, qualifizierst du dich in der Regel fĂŒr die Riester-Förderung. Als Student zahlst du meistens nur 5 Euro im Monat ein und bekommst dafĂŒr satte 154 Kröten (oder wahlweise auch Euro) vom Staat geschenkt – pro Jahr wohlgemerkt! Wer Kinder hat, bekommt pro Plagegeist noch mal 185 Euro dazu, bzw. 300 Euro, wenn die Bambinis erst ab 2008 geboren sind (da lohnt sich was das Kindermachen, aber es macht auch ohne Förderung Spaß…;). Ach, und Frau Merkel, oder besser gesagt der Peer (alias SteinbrĂŒck) legt nochmals saftige 2 Scheine (200 Euro) drauf, wenn man vor dem 25. Lebensjahr einsteigt.

Fazit: Diesen Ertrag auf den Einsatz gerechnet, bekommt man bei keinem vergleichbaren Finanzprodukt!

 


Mehr Geld im Studium – Stipendien

Finanzierung des Studiums durch Stipendien: Ohne Arbeit Geld bekommen

BAföG kassieren oder besser: Stipendiat werden

Ohne Arbeit kommst du am besten ĂŒber das Bafög oder ein Stipendium zu Geld. Bafög ist gut, allerdings bekommt es nicht jeder und es ist bis zur HĂ€lfte wieder zurĂŒckzuzahlen. Anders beim Stipendium. Die materielle Förderung darfst du komplett behalten. Zudem wird meistens ein BĂŒchergeld gezahlt, dass Du auch ohne BĂŒcher zu kaufen behalten darfst. ZusĂ€tzlich bieten die Stiftungen eine Reihe von Seminaren an, bei denen du wertvolle FĂ€higkeiten und Qualifikationen erwirbst. Die Aufnahmekriterien sind sehr unterschiedlich. Bei manchen Förderwerken bist du mit guten Noten schon fast sicher dabei, bei anderen kannst Du auch mit mĂ€ĂŸigen Noten dafĂŒr aber mit Engagement in Sport, Gesellschaft, etc. Stipendiat werden. Ich selbst habe drei Stipendien erhalten, bei Fragen kannst du mir gern eine E-Mail an ronaldkrengel(at)gmail.com schreiben. Die Chancen sind gerade besser denn nie: noch vor wenigen Jahren waren die Mittel so knapp, dass auch geeignete Bewerber abgelehnt werden mussten. Derzeit ist nach einer enormen Aufstockung der Mittel bei nahezu allen Förderwerken die Situation anders herum.

Kostenlos surfen, recherchieren und Zeitung lesen

Das Stipendium von e-fellows.net zahlt dir zwar kein Geld, aber es gewÀhrt dir geldwerte Vorteile. So surfst du fast umsonst im Internet, nutzt kostenlos Hunderte Datenbanken (die dir bei Seminararbeiten teure Fernleihen und viel Zeit sparen) im Volltext vom heimischen Computer aus und liest frei Haus viele Zeitungen und Zeitschriften.

Auf der Seite von e-fellows.net kannst du auch als nicht-Stipendiat in der Stipendien-Datenbank ĂŒber 600 Förderprogramme durchforsten und das fĂŒr dich passende Angebot finden.

 

Geld vom Staat: Der Staat zahlt mehr als nur Bafög!

 

Wohngeld

Wenn du kein Anspruch auf Bafög hast, kannst du Wohngeld beantragen. Der Antrag ist bei der Wohngeldstelle deines Studienortes zu stellen. Du bekommst dann je nach der Höhe deiner Miete, den Mietkosten der Stadt, der Mitgliederzahl in deinem Haushalt und nach deinem Einkommen monatlich einen Zuschuss fĂŒr deine Miete.

SGB XII

Wenn alle Stricke reißen, ist Sozialhilfe vielleicht eine Rettung. Es gelten hier scharfe Grenzen fĂŒr Einkommen und Vermögen. Nach einem Urteil des Sozialgerichts in Dortmund muss allerdings das Studium dann unterbrochen werden. Da es hier eine Reihe von Spezialvorschriften gibt, empfiehlt sich hier eine Beratung bei der zustĂ€ndigen Sozialstelle.

 


Mehr Geld im Studium – Kredite

Studienkredite: Sinnvoll oder Abzocke?

Eine allgemeine Grundregel bei Krediten besagt, dass Kredite fĂŒr Konsumausgaben vermieden werden sollen, Kredite fĂŒr Investitionen hingegen sinnvoll sind. Auf Pump in den Urlaub fahren sollte man daher nicht, denn die volle Kraft des Zinseszinses schlĂ€gt dann langfristig zu deinem Nachteil durch. Ein Kredit fĂŒr ein Studium ist jedoch in aller Regel als Investition zu betrachten und sollte daher von den zukĂŒnftigen Einkommen zurĂŒckgezahlt werden können. Eine kritische Betrachtung deines voraussichtlichen spĂ€teren Einkommens solltest du daher auf jeden Fall vornehmen.

Bei den Studienkrediten sind zwei Modelle zu unterscheiden:

1) Der Studienkredit der KfW: Diesen Kredit kannst du ĂŒber die Sparkassen oder Volksbanken erhalten. Oft wird man, wie eine aktuelle Untersuchung des Handelsblattes zeigt, gar nicht oder nur unzureichend beraten. Der Hintergrund liegt darin, dass sich dieses Angebot fĂŒr die meisten Institute nicht rechnet.

2) Studienkredite der Banken: Die Deutsche oder die Dresdner Bank vertreiben eigene Studiendarlehen. Da mittlerweile die KfW bereits zweimal den Zinssatz angehoben hat, sind diese Angebote inzwischen preiswerter und darĂŒber hinaus flexibler. Außerdem bieten zahlreiche öffentliche Banken Studienkredite an. Allerdings solltest du bedenken, dass die Privatbanken meist weniger am Verkauf des Studienkredits interessiert sind, sondern dich gern als Bankkunden gewinnen möchten.

Kredite vergleichen mit smava

Doch welcher Kredit ist nun der beste Deal? Um das herauszufinden, bietet das Online-Vergleichsportal smava dir die Möglichkeit, Online Kredite in wenigen Sekunden zu vergleichen. Und das Beste: Es ist völlig kostenlos. FĂŒhrende Banken als auch private Anleger sind hier vertreten. ZunĂ€chst erfĂ€hrst du online, wie wahrscheinlich eine Genehmigung ist. Du musst also nicht mehrere Tage warten, sondern kriegst den Kredit im besten Fall innerhalb von Minuten zugesagt. Probier’s mal aus, es kostet nichts!

Insgesamt empfiehlt es sich zunĂ€chst nach dem BAföG oder einem Stipendium zu streben. Wenn diese beiden Optionen jedoch wegfallen, kann ein Kredit und dabei auch ein Online Kredit eine interessante Option fĂŒr mehr Geld im Studium sein. In jedem Fall kannst du dann alle Geldsorgen ĂŒber Board werfen und dich voll und ganz aufs Studieren konzentrieren. Und darum geht es ja eigentlich!

 


 

Erfolgsfaktor 2: Ausgaben organisieren

Clever sein: Warum Dagobert recht hat

Die wichtigste Tugend der reichsten Ente ist die Sparsamkeit. Auch als Student sollte man kein Geld verschwenden, d.h. fĂŒr Sachen ausgeben die auch gĂŒnstiger zu haben sind.

Hardware und Software gĂŒnstiger beziehen

Studenten bekommen alles rund um den Computer um bis zu 90% gĂŒnstiger. So können Studenten Apple-, Dell- oder Samsung-Computer oder Software wie z.B. Office oder Dreamweaver zu Studentenpreisen beziehen. Entsprechende Angebote findest Du leicht mit den Suchbegriffen „student edition“ oder „Studentenversion“ bei Google bzw. fĂŒr die Hardware direkt auf folgenden Webseiten:

  • http://store.apple.com/Apple/WebObjects/deInd
  • https://www.academic-center.de/cgi-bin/pages/dell_notebooks
  • http://www.studentbook.de/

schon GEZahlt?

GrundsĂ€tzlich sind RundfunkgerĂ€te von Studenten am Ausbildungsort anmelde- und gebĂŒhrenpflichtig. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um eine Haupt- oder Nebenwohnung handelt. Wohnst du allerdings bei deinen Eltern, die bereits ein GerĂ€t angemeldet haben und liegt dein Einkommen unter dem Sozialhilferegelsatz fĂŒr Haushaltsangehörige, brauchst du keine GEZ-GebĂŒhren zahlen.

 

Bankkonten

Eigentlich klar: als Student zahlt man bei den meisten Banken keine KontofĂŒhrungsgebĂŒhren. Beachten solltest du, dass die Alters-Höchstgrenze fĂŒr das kostenlose Konto nicht ĂŒberall gleich ist. Hier lohnt sich gegebenenfalls noch mal ein Bankwechsel. FĂŒr Berufseinsteiger bieten einige Banken auch Sonderkonditionen an, z.B. verlangt die Deutsche Bank fĂŒr ein Jahr nur die HĂ€lfte des ĂŒblichen Preises. Allerdings wird das nicht beworben und selten aktiv angeboten – hier musst du einfach nachfragen. Es geht aber auch zum Nulltarif: Mittlerweile gibt es viele Banken, die dir ein kostenfreies Girokonto bieten, dazu noch kostenfreie Kreditkarte mit der du weltweit kostenlos abheben kannst und weit ĂŒberdurchschnittliche Zinsen kassierst. FĂŒr mehr Infos schreib mir einfach eine E-Mail.

 

Sparen: Superreich werden

Zahle dich selbst zuerst aus

Ein wichtige Regel zum Vermögensaufbau lautet: Zahle dich zuerst aus. Damit stellst du sicher, dass dein Sparplan gleich am Monatsanfang Geld bekommt. ErfahrungsgemĂ€ĂŸ kommt man mit dem Rest auch gut hin. Eben auch schon deshalb, weil ein Blick auf den Kontostand zum Sparen animiert. Nimmt man sich hingegen nur vor, den nicht verbrauchten Betrag am Monatsende zu sparen, so bleibt oft wenig oder nichts mehr ĂŒbrig. Wie viel du entbehren kannst, hĂ€ngt ganz von dir ab. Mit dem Sparen erfĂŒllst du dir Deine Ziele der Zukunft. Sind diese fĂŒr dich wichtig, fĂ€llt es Dir sicher leichter zu sparen. Selbst wenn Du permanent den Dispo nutzen musst, macht ein regelmĂ€ĂŸiges Sparen Sinn. Rein wirtschaftlich verlierst du dadurch ein paar Euro im Jahr, weil die Kreditzinsen des Dispos meist höher als deine Sparzinsen sind. Der Effekt liegt aber darin, dass du eine Spar-Routine und Vertrauen in deine FinanzstĂ€rke erhĂ€lst. Bei Schulden hat das eher einen psychologischen oder symbolischen Wert, daher sollte hier die Sparrate eher niedrig liegen. Empfehlen wĂŒrde ich das ZurĂŒcklegen von mindestens 10% des Einkommens, wer es sich leisten kann, wird bei 30% Sparrate in ein paar Jahren richtig die Korken knallen lassen. Im Übrigen ist es auch ratsam, bei einer Einkommenserhöhung die HĂ€lfte des Zuwachses zu sparen. Damit hast du mehr Geld als vorher zu VerfĂŒgung und da du dich nicht einschrĂ€nken musst, fĂ€llt dir das Sparen der anderen HĂ€lfte des Zuwachses kaum auf.

 

Investiere in einkommensgenerierende Anlagen

Ein Erfolgsrezept ist, Geld in einkommensgenerierende Objekte zu investieren. Diese ErtrĂ€ge werden nach und nach neu investiert und nach einiger Zeit reichen die ErtrĂ€ge allein zum leben. Solche einkommensgenerierenden Objekte sind z.B. Sachwerte wie MietshĂ€user oder Aktien. Diese haben den weiteren Vorteil, dass sie inflationsgeschĂŒtzt sind, wĂ€hrend dein Geld auf dem Sparbuch vielleicht 2% Zinsen bei 2-8% Inflation eigentlich jedes Jahr weniger Wert ist (Wie wir alle schon bemerkt haben, ist die reale Preissteigerung höher als die offizielle Inflationsrate. Der Grund ist der, dass 30% des Warenkorbes anhand dessen die Inflation bestimmt wird, aus GĂŒtern besteht, die eigentlich nicht billiger sondern nur besser werden, wie z.B. Computer. Dies reduziert natĂŒrlich kĂŒnstlich die Inflationsrate. Wenige kaufen sich einen 5 Jahre alten Computer – der Warenkorb wird aber nur alle 5 Jahre neu bestimmt!). Bei Sachwerten hingegen steigen bei einer Inflation die Einnahmen ĂŒber die Mieten und Produkte der Aktiengesellschaften. Der Wert des Einkommens aus Sachwerten nimmt damit nicht ab.

 

Doppelte Minderung des Risikos

Setze nie alles auf eine Karte. Diese altbekannte Weisheit wird leider oft missachtet oder einfach falsch umgesetzt. Wer dachte, sein Risiko am Neuen Markt vor einigen Jahren dadurch zu verringern, einfach mehrere Neue-Markt-Aktien zu kaufen, der hat am Ende mit allen einen Verlust erlitten. Die optimale Streuung funktioniert so, dass wenn die Investition A an Wert verliert, die Investition B dafĂŒr an Wert gewinnt. Entscheidend ist was unter dem Strich fĂŒr alle Investitionen rauskommt. Markowitz hat den Nobelpreis dafĂŒr gewonnen, weil er gezeigt hat, daSs man durch Streuung sind(sein?) Risiko deutlich verringern kann, ohne (!) an Rendite einzubĂŒĂŸen. In der Praxis kann man sogar regelmĂ€ĂŸig noch seine Rendite steigern.

Was heisst nun doppelte Minderung des Risikos? Zum einen solltest du in verschiedene sogenannte Asset-Klassen (Anlagekategorien) investieren. Dazu gehören Anleihen, Aktien, Immobilien, Rohstoffe, WĂ€hrungen und noch einige mehr. Zum anderen solltest du innerhalb einer asset-Klasse auch breit streuen, d.h. bei Aktien z.B. mehrere LĂ€nder und Branchen im Depot haben oder bei Rohstoffen nicht nur Gold sondern auch andere Edelmetalle und Rohstoffe erwerben. Du fragst nun sicher, wie soll ich dass mit meinen paar Kröten hinbekommen? Du musst keine ganzen HĂ€user kaufen, dennoch kannst du ĂŒber Fonds und andere Produkte auch schon mit 50 Euro einen Bereich abdecken. Die genaue Verteilung hĂ€ngt von deiner Risikobereitschaft ab und kann am Ende auch ĂŒber eine Handvoll breit aufgestellte Fonds erzielt werden. Dabei sind die Kosten lĂ€ngst kein Kriterium mehr wie vor wenigen Jahren. Depots und Fonds gibt es heute schon zum Nulltarif. Eine maßgeschneiderte Strategie bieten die Banken in der Regel erst ab einem Vermögen im sechsstelligen Bereich an – aber es ist heute allein oder mit Hilfe eines guten Finanzberaters ohne weiteres möglich, diese Strategien im kleinen Maßstab umzusetzen.

 

SchlĂŒssel zum Reichtum: Wenig Geld/viel Zeit oder viel Geld/wenig Zeit

Viel Geld haben die wenigsten von den Studenten, also widmen wir uns gleich der Frage, wie du mit wenig Geld im Studium auch superreich werden kannst. Die zwei entscheidenden Faktoren sind die Zeit und die Rendite Deiner Anlagen. Diese Wirkung des Zinseszinses wird daher auch als achtes Weltwunder bezeichnet. Sparst Du z.B. also vom 18. Lebensjahr bis zum Rentenbeginn dynamisiert pro Monat 10 Euro in einen Aktienfond mit nur durchschnittlicher Rendite, hast du als Rentner 1,1 Millionen Euro auf dem Konto. Die Dynamisierung, d.h. die jĂ€hrlich leichte Erhöhung der Sparleistung wird nicht jeder bis zum Ende durchhalten – ohne Dynamisierung wĂ€ren es fĂŒr Dich noch immer ĂŒber 340.000 Euro. Wartest Du nur ein Jahr mit dem Sparen, d.h. du zahlst insgesamt 120 Euro weniger in den Aktiensparplan ein, so kommen ohne Dynamisierung nur 302.00 Euro raus. Das `Warten kostet Dich 38.000 Euro! Teuer kann es auch werden, wenn du einen renditeschwĂ€cheren Fond wĂ€hlst. Der ist zwar allein betrachtet vielleicht immer noch vom Chartbild gut anzusehen aber ein kleiner Renditeunterschied von nur 2% pro Jahr wĂŒrde dich in unserem Beispiel ganze 175.000 Euro kosten!

 

Und und und…

Hier gibt es weitaus mehr zu schreiben, als der Platz hergibt. Jede Anlageklasse gehorcht eigenen Spielregeln. DarĂŒber hinaus gibt es einige Strategien, die sich in bestimmten MĂ€rkten seit Jahrzehnten enorme Renditen erwirtschaften. Wenn du dazu mehr wissen willst, schreibe mir einfach eine E-Mail.

Vorsorgen: Ja! Viel Geld dafĂŒr binden? Nein!

Viel Geld frisst in vielen FĂ€llen die Versicherung. Dabei wird oft Geld fĂŒr Dinge ausgegeben, die man gar nicht braucht oder die fĂŒr einen Bruchteil des Geldes versicherbar sind. Es gibt keinen so intransparenten Bereich wie den Tarifdschungel der Versicherer. Guter Rat kann hier ĂŒber die Jahre mehrere zehntausend Euro sparen. Manche Versicherer setzen auf Lockangebote fĂŒr bestimmte Zielgruppen wie z.B. die Mediziner. Diese bekommen eine Versicherung fast geschenkt und wenn der Kunde angebissen hat, wird er „rundum“ auch mit den exorbitant teueren Produkten eingedeckt. Hier empfehle ich dir, einen Berater zu suchen, der aus mehreren Gesellschaften auswĂ€hlen kann. Somit kann er dir aus jedem Bereich die Rosinen empfehlen und der Berater kĂŒmmert sich um alles fĂŒr dich. Du hast Zeit fĂŒr Dinge, die dir wichtig sind. Interessant ist auch, dass der Versicherungsvertreter „um die Ecke“ nur der verlĂ€ngerte Arm der Versicherung ist. Makler hingegen stehen rechtlich auf der Seite des Kunden und sind nur diesem verpflichtet.

Zu guter Letzt: Genau das will ich!

Mit etwas Weitsicht fĂŒllen wir nicht nur unseren heutigen Geldbeutel, sondern auch gleich den Geldbeutel zukĂŒnftiger Jahre. Zum Beispiel bringt die Finanzquelle Stipendium neben einer tollen Referenz, auch Kontakte und Qualifikationen mit sich, die spĂ€ter zu höheren VergĂŒtungen fĂŒhren. Auch auf Seite der Ausgaben ist es wichtig zu wissen, was man erreichen will. Möchtest du unbedingt eine Weltreise nach dem Studium machen, ist vielleicht eine clevere Anlagestrategie fĂŒr dich ideal. Falls Dir aber Freundschaften und Netzwerke wichtig sind, macht es durchaus Sinn, auch Geld im Studium fĂŒr Parties etc. auszugeben. Keine dieser Beispielausgaben ist per se besser oder schlechter – die Wertigkeit hĂ€ngt allein von deinem Ziel ab. Einschnitte auf der Ausgabenseite sind außerdem leichter bei den dir nicht so wichtigen Bereichen zu verschmerzen. Oft sind wir aber gerade dort nachlĂ€ssig, oder wir wollen einfach nicht unsere Zeit mit Geldoptimierung in den Bereichen verschwenden, mit denen wir „einfach nicht viel anfangen“ können. Aber genau die Ersparnis hier, macht das Geld fĂŒr die Dinge frei, die wirklich wichtig sind. Dabei musst du selbst nur eins tun: KlĂ€re, am besten schriftlich, was dir wichtig ist. FĂŒr die anderen Bereiche holst du dir Hilfe wie z.B. ĂŒber diese Tipps. Viel Erfolg!

 

Literatur zum Thema:

Geld im Studium

Schweineteuer

Studium und Doktorarbeit finanzieren

 

Weiteres: BerufsunfĂ€higkeitsversicherung fĂŒr Studenten

Studenten sollten unbedingt die Möglichkeit nutzen, Geld zu sparen bei der BerufsunfĂ€higkeitsversicherung und somit gĂŒnstig vorsorgen. In jedem Fall sollte man eine BerufsunfĂ€higkeitsversicherung so frĂŒh wie möglich abschließen. Denn liegen erst einmal gesundheitliche Probleme vor, wird es schwierig bis unmöglich, eine effektive BerufsunfĂ€higkeitsversicherung zu wĂ€hlen. Je gesĂŒnder man ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, ausgeschlossen zu werden oder RisikozuschlĂ€ge zahlen zu mĂŒssen.

Bei einem Studenten ist nicht eindeutig, welchen Beruf er spĂ€ter ergreifen wird. Daher kann eine BerufsunfĂ€higkeit im eigentlichen Sinne noch gar nicht zustande kommen. Viele Anbieter gewĂ€hren deshalb Studenten nur die wenig leistungsstarke ErwerbsunfĂ€higkeitsversicherung bis zum Studienende. Doch es gibt auch Gesellschaften, die Studenten mit einer BerufsunfĂ€higkeitsversicherung absichern. Wichtig ist dabei, dass diese eine Nachversicherungsgarantie enthĂ€lt. Sie besagt, dass man nach dem Studium die BerufsunfĂ€higkeitsrente ohne erneute GesundheitsprĂŒfung erhöhen und diese somit an die aktuelle BerufstĂ€tigkeit anpassen kann.

Autor: Ronald Krengel, Finanzexperte

 

 



Kategorie: Lifehacks | Artikel von | am 06.12.2012

1 Kommentar fĂŒr "Mehr Geld im Studium: So gelingt’s dir!"

  1. Mrs Anni sagt:

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