Besser zuhören und konzentriert bleiben in Meeting, Vorträgen, Vorlesungen – mit diesen 8 Tricks gelingt es

Wer gut zuhören kann, punktet nicht nur besser bei der Kommilitonin, sondern auch bei der nächsten Klausur.

Und weil konzentriertes Zuhören vielen nicht einfach fällt, gibt es hier ein paar Tipps für mehr Output aus Vorlesungen.

Diese Prinzipien sind natürlich auch auf Meetings übertragbar.

 


Besser zuhören und konzentriert bleiben in Meeting, Vorträgen, Vorlesungen

So bleibst du am Ball

Wer sich auf einen Vortrag nicht vorbereitet, bekommt nur die Hälfte mit. Wenn überhaupt. Neunzig Minuten sind einfach zu lang, um sich zu konzentrieren und die Informationsmenge ist zu hoch. Besser ist es, schon Ankerpunkte zu haben, an denen man die neuen Inhalte „aufhängen“ kann.

Dabei reicht es schon, den Text oder die Folien vorher zu überfliegen. Verschaffe dir einen Einblick in das Thema, kläre Fachbegriffe durch einen Blick ins Web-Lexikon. Wenn du die Folien schon gedruckt oder ein Skript zur Verfügung hast, kannst du bereits die Struktur des Vortrags oder des Meetings nachvollziehen.

Welche Folien/Infos hast du auf Anhieb verstanden? Hier kannst du dich im Vortrag zurücklehnen. Die schweren Stellen markierst du dafür deutlich und weißt, dass du hier besonders aufmerksam sein musst. Fertige eine kleine Liste mit Fragen an, die du während oder nach dem Vortrag sofort klären möchtest.

Anker (Vorwissen, Strukturen und Zusammenhänge)
sind die Rettungsinseln, die Strukturen im Kopf, die dir auch beim
Lernen und Lesen die Konzentration erleichtern.

Klar, es ist nicht leicht, sich immer vorzubereiten. Doch es lohnt sich: Für die Vorbereitung brauchst du vielleicht 20 bis 30 Minuten. Das Ziel ist ja nicht, schon alles zu verstehen, sondern die Stellen ausfindig zu machen, bei denen du bei der Nachbereitung stocken würdest.

Aber lange, nachdem die Details und der Zusammenhang einer Vorlesung noch in deinem Kopf präsent waren, bräuchtest du ein Vielfaches der Zeit, um dir einzelne Aussagen noch einmal zu erschließen. Nun aber kennst du die Fallstellen und weißt, wo du besonders gut mitschreiben musst.

Körperliche Anwesenheit ist keine Garantie für Geistesgegenwart.

Ich fand es immer schwer, tatsächlich „beim anderen“ zu sein und vollkommen in das Thema einzutauchen.

 

Golden Rules – Zeitmanagement, Motivation, Konzentration von Martin Krengel
Zur Steigerung deiner Konzentration findest du hier einen Auszug aus meinem Buch Golden Rules.
Mehr nützliche Tipps findest du im Kapitel 4 ab Seite 123.

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Konzentration lernen / Dr Martin Krengel

 


Weitere Tipps für Besseres Zuhören und mehr Konzentration

Diese Tricks helfen für besseres Zuhören und mehr Konzentration

  • Stell dir bildlich vor, wie aufkommende, ablenkende Gedanken sich wie
    eine Dampfwolke auflösen und der Blick auf die Tafel wieder frei wird.
  • Versetze dich voll und ganz in den anderen hinein. Versuche, das Thema
    ganz aus seiner Gedankenwelt, aus seinem Blickwinkel zu verstehen.
  • Versuche es spielerisch: Stell dir vor, du bist ein Sozialarbeiter, dessen
    Job es ist, den armen Kerl dort vorne, der verzweifelt versucht, eine
    Aussage herüberzubringen, zu verstehen. Oder du bist der Detektiv, der
    herausfindet, worum es in diesem schwierigen Fall geht!
  • Fasse nach ein paar Sätzen das Gesagte kurz zusammen – in deiner Sprache.
    Im Zweifel stell die „Überblicksfrage“: „Herr Professor, habe ich Sie
    richtig verstanden, dass Sie das nicht für optimal halten?“
  • Denke weiter, als der Redner es explizit tut. Achte nicht auf die Wortwahl
    – versuche, Probleme, Gründe und Lösungsversuche zu verstehen.

 


Weitere Tipps für Besseres Zuhören und mehr Konzentration

Höre mit selektiver Konzentration zu

Es ist normal, dass wir bei 90 Minuten Vorlesung mal einen Aussetzer haben. Konzentriere dich auf die wesentlichen Teile und schalte bei ausufernden Diskussionen und Exkursen ab. Oder gönne dir eine individuelle Toiletten- bzw. Raucherpause. Nach fünf Minuten hast du vielleicht etwas verpasst, bist dafür aber in der restlichen Zeit präsenter.

 

Konzentriert lernen lernen

 


Weitere Tipps für Besseres Zuhören und mehr Konzentration

Hole das Maximale aus deiner Vorlesung

Viele Kommilitonen würden sich am liebsten noch Popcorn kaufen, wenn sie sich vom Vortragenden berieseln lassen! Aber du bist selbst schuld, wenn du nicht das Maximale aus der Veranstaltung ziehst. Da vorne steht ein Experte und du zahlst Geld dafür!

Gehe nie ohne konkrete Fragen in die Vorlesung. Wenn die nicht beantwortet werden, hake nach! Oder wenn du etwas Wesentliches nicht verstanden hast, schön Pfötchen heben! Ignoriere das nicht. Nein, du bist nicht zu dumm, es zu verstehen. Die anderen werden dir dankbar sein, dass du fragst und so einen kleinen Gedanken-Boxenstopp einlegst.

 

Faustregel: Versuche dich in jeder Vorlesung mindestens einmal direkt einzubringen – indem du Gedanken teilst oder Fragen stellst!

 

Bist du zu schüchtern, nutze die Pause, um den Dozenten zu sprechen!

 


Weitere Tipps für Besseres Zuhören und mehr Konzentration

Sichere dir den richtigen Spähplatz

Die Vorlesung ist (leider) kein Kinosaal. Hier sind die besten Plätze vorn: Die Schrift ist größer, du wirst weniger leicht abgelenkt und hast den „Star“ der Vorstellung direkt vor dir. Bedenke, dass viele Informationen durch Körpersprache transportiert werden und vor allem durch Mimik.

Nonverbale Kommunikation erleichtert Konzentration und Verständnis stark! Außerdem kannst du einfacher Rückfragen stellen.

Gehe nie zu einer Vorlesung oder einem Meeting, ohne dir vorher einen Überblick über die Struktur und deine Ziele verschafft zu haben!

 

>> Perfekte Motivation & Konzentration. Mehr Tipps hier.

 


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