Wochenplan Vorlage zum Ausdrucken für den perfekten Tag 📆 +Zeit-Tricks u. Downloads

 

Hey, du Fuchs!

Hier hast du Sie gefunden:

Die wohl besten Wochenplan-Vorlagen und Beispiele – ergänzt durch gute und bewährte Beispiele für einen Tagesplan, Jahresplan und Monatsplan, mit denen du stets den Überblick behalten kannst.

Ein Tagesplan und ein Wochenplan sollte kein starres Korsett sein, sondern eher ein Radarschirm“

Dr. Martin Krengel; (Erklärung weiter unten im Text)

 

 

Inhalt:

 

 

 

P.S.: Die Vorlagen stammen aus dem Zeitmanagement-Ratgeber-Buch „Golden Rules“. Dieses Buch habe ich mit viel Herz für dich geschrieben: In 50 prägnanten Kapiteln findest du dort alles, was du zum produktiven Denken, Arbeiten und Lernen brauchst. (Das erzähle ich dir nur, damit du es im Hinterkopf hast. Falls dir die Dinge mal wieder über den Kopf wachsen, findest du dort schnelle Tricks für mehr Motivation, Focus und Ergebnisse, die dir ein Lächeln auf die Lippen zaubern werden.)

 

 

Eine tolle Wochenplan Vorlage zum Ausdrucken und zwei gute Beispiele:

Die perfekte Woche – So sieht sie aus:

 

 

 

1. Wochenplan – Vorlage für Berufstätige

Durchs Planen wirst du flinker, denn ein Plan ist eine zeitliche Vorwegnahme von Entscheidungen:

Einmal am Wochenanfang gut nachgedacht, welche Tätigkeit wann am sinnvollsten ist, kannst du dich voll und ganz der Ausführung der Aufgaben widmen und reduzierst „Pufferzeiten“ (Wechselzeiten zwischen den Aktivitäten).

Ein Tag sieht in der Regel ganz anders aus als der nächste:

Montags hast du Training, mittwochs ist Tanzen angesagt, am Wochenende geht es auf die Piste… Vieles wiederholt sich im Wochenrhythmus. Du kannst dich so besser auf sich wiederholende Abläufe einstellen und diese mit der Zeit optimieren. Verwende die Vorlage von oben und trage dort alle festen Termine ein.

Wichtig sind auch Termine mit dir selbst, die du von vornherein blockst, zum Beispiel zum Lernen, Lesen oder Entspannen. Damit definierst du „Zeit-Rettungsinseln“ für Dinge, die notorisch zu kurz kommen. Links kommen dann die Ziele der jeweiligen Woche, der Rest ist flexibel anpassbar.

Schon fertig.

Nun kommt unten ein Beispielwochenplan für Julia, seit circa drei Jahren im Job. Ihre Aufgabe macht ihr zwar Spaß, allerdings hatte sie einen stressigen Einstieg. Sie versuchte deshalb, Dinge, die sie tagsüber nicht schaffte, abends zu kompensieren. Sie saß dann bis in den späten Abend im Büro, war aber letztlich meist zu müde, um mit ihren Konzepten wirklich weiterzukommen.

Regelmäßig verpasste sie ihre Fitnesskurse und auch für ihren Freund war unter der Woche selten Zeit. Samstags stand erstmal das Nötigste an: Einkauf, Haushalt etc. Eigentlich blieb nur der Sonntag, um ein wenig abzuschalten. Klar, dass sie unzufrieden mit sich und ihrem Job war!

Ich habe mit Julia einen für Sie passenden Wochenplan erstellt:

 

Wochenplan Vorlage zum Ausdrucken - Wochenplaner zum Download von Dr. Martin Krengel3.png

(c) Quelle: Golden Rules: Erfolgreich lernen und arbeiten – Alles, was du brauchst. von Dr. Martin Krengel; erschienen im Eazybookz Verlag

 

Julia hat sich vorgenommen, dass ihr Privatleben nicht mehr zu kurz kommen soll und hat private Termine nun fest eingeplant.

Auf dem Wochenplan hat sie der Zeit eine Struktur verschafft, so sieht sie gleich, welche Aufgaben wiederkehren und kann sich entsprechend darauf einstellen:

  • Da sind zunächst zwei Termine, die regelmäßig bei der Arbeit anstehen: Ihr Team-Meeting am Montag und der „Jour Fixe“ am Donnerstag. Sie wird daran erinnert, dass diese Zeit von ihrer Arbeitszeit abgeht, und passt ihre Erwartungen an diesen Tagen entsprechend an.
  • Denkintensive Aufgaben werden gleich früh erledigt. Stehen Termine an, legt sie diese vorzugsweise mittags und kombiniert sie mit dem Essen. Statt in einem düsteren Konferenzraum zu hocken, kommt sie öfter nach draußen und die Atmosphäre ist entspannter.
  • Organisatorisches und Kommunikation verschiebt sie ab sofort auf die Zeit nach der Mittagspause, wenn Körper auf Verdauung eingestellt ist. Dass Julia entspannter beim Telefonieren ist, merken auch ihre Kunden. Sind die „handwerklichen“ Dinge erledigt, freut sie sich auf eine Kaffeepause mit Kollegen. Dabei bleiben ein paar Minuten, um gemeinsam über offene Fragen nachzudenken.
  • Gegen 16:00 Uhr sind noch zwei Stunden Vollgas angesagt. Sie sieht es nun als Herausforderung, alle Unterlagen und E-Mails abzuarbeiten. Während sie früher unter Vollstress stand, macht ihr das Spiel mit der Zeit heute Spaß, weil die Aufgaben nun zeitlich begrenzt sind.
  • Montag und Mittwoch abends, wenn es ruhiger ist, legt sie eine Denkrunde ein, um die Arbeitsbelastung zu stemmen. Diese drei Überstunden investiert sie gern und macht dafür freitags früher Schluss.
  • Julia verschafft sich einen freien Samstag, indem sie Freitag Abend den
    Schwung mitnimmt und direkt zum Einkaufen fährt, und dann noch schnell durch den Haushalt „fegt“. Sie geht dabei nach dem 20/80-Prinzip vor und beschränkt sich auf das Wesentliche. Das fällt nicht schwer, da sie nun langsam müde wird. Nun noch schön eine DVD zur Entspannung, die zweite Waschladung vor dem Schlafengehen aufhängen und sich aufs Ausschlafen freuen.
  • Abends gibt es Termine, die sie fest für sich und die Aufladung ihrer Lebensbatterie „Körper“ reserviert hat: Ihren Kurs im Fitnesscenter hat sie bewusst schon auf 18:30 Uhr gelegt. Damit hat sie an diesen Tagen ein klares Ziel vor Augen. Das zwingt sie, sich nicht in Details zu verstricken. Auf wundersame Weise schafft sie an diesen Tagen nun mehr als früher, obwohl sie weniger Zeit hat. Samstags geht sie schwimmen und in die Sauna. Erledigt von der Arbeit nutzt sie diesen Tag nun am produktivsten, indem sie sich richtig entspannt. Ihre Nackenschmerzen haben nachgelassen und sie kann sich in der Woche besser konzentrieren.
  • Besonders freut Julia sich auf Mittwoch. Auch wenn es spießig klingt, aber dies ist nun ein fester Pärchenabend. Da auch ihr Freund berufstätig ist, war ein fixer Termin notwendig, um Absprachen zu reduzieren. Es steht extra „Erholungsabend“ da, denn allzu oft versumpften die beiden vorher vor dem Fernseher. Nun versuchen sie mehr in der Stadt zu machen, nett essen zu gehen oder Squash zu spielen. Auch Samstagabend ist fürs Ausgehen oder private Termine mit Freunden reserviert. Und siehe da, plötzlich hat man wieder Zeit füreinander, die nicht von Arbeitsstress vergiftet ist.
  • Morgens, mittags und nach der Arbeit sind genügend Puffer geplant. Wenn man den Wochenplan betrachtet, ist noch reichlich Spielraum für Spontanität: Montagabend ist komplett frei, Samstagnachmittag ist ein reueloser Shopping- oder Museumstrip möglich, Sonntag ist „Social Time“. Auch Dienstag- und Donnerstagabend ist Freiraum, hier hat sich Julia nur zum Ziel gesetzt, jeweils entspannt vorm Einschlafen noch ein Sachbuch zu lesen. Oder sie paukt Spanisch, weil sie weiß, dass Vokabellernen vorm Schlafengehen am effizientesten ist.
  • In den Feldern unter dem Plan kann Julia all die Dinge bündeln, die leicht an einem Stück abgearbeitet werden können. Telefonate, zu Recherchierendes und ähnliches notiert sie dort und erledigt diese Dinge dann, wenn circa eine Stunde Arbeitsvolumen frei ist.
  • Während Julia sonst schon Sonntag wieder sorgenvoll an die Aufgaben der nächsten Arbeitswoche dachte, hat sie nun ein nettes Ritual eingeführt: Sie lebt das Wochenende bis Sonntagabend voll aus. Nachdem sie ihre Sachen zurechtgelegt hat, durchdenkt sie eine halbe Stunde ihre kommende Woche: Welche Aufgaben stehen an? Wie lange dauern diese? Für das strukturierte Denken hilft ihr dieser Wochenplan: Sie überlegt sich, welche Aufgaben anstehen und trägt sie in eine To-do-Liste ein. Dann schätzt sie die Länge und ordnet sie den Modulen der Woche zu.

Dieser Wochenplan ist idealtypisch und muss nicht eisern eingehalten werden. Die Hauptfunktion besteht darin, sich einmal klar zu werden, wann die beste Zeit für bestimmte Dinge ist und sich proaktiv Zeit für sonst zu kurz Kommendes einzuplanen.

Auf Wochenbasis plant man realistischer, unter anderem weil man sieht, welche Zeit eigentlich schon „besetzt“ ist.

Und man verbringt nicht täglich Zeit damit, unerledigte Dinge vom Vortag auf die To-do-Liste von heute zu schreiben.

Feststehende Termine sind ein Zeitgerüst, eine Struktur, auf die man sich einstellen kann und die den Tag übersichtlicher machen.

Rituale, auf die man sich freuen kann, werden sichtbar. Und die Akkus werden aufgeladen, bevor man richtig k.o. geht. Zusammen mit dem selbstdisziplinierenden Effekt (wenn eine „denkintensive Aufgabe“ auf dem Plan steht, bin ich weniger geneigt, als Erstes meine Mails abzurufen) macht diese optimierte Work-Life-Balance einen hohen Produktivitätsgewinn aus, der sich auch in der Zufriedenheit niederschlägt.

 

 

Wochenplan Vorlage zum Ausdrucken: Download hier:

Kopiere die Vorlage und zeichne regelmäßige Termine ein. Schreibe Wochenziele für jede Lebensbatterie in die linken Blöcke.

 

Wochenplan Vorlage zum Ausdrucken - Wochenplaner zum Download von Dr. Martin Krengel2

(c) Quelle: Golden Rules: Erfolgreich lernen und arbeiten – Alles, was du brauchst. von Dr. Martin Krengel; erschienen im Eazybookz Verlag

 

 

 

Wichtige Prinzipien zum Erstellen deines Wochenplans und für deinen Tagesplan

Schlage zwei Fliegen mit einer Klappe. Versuche, mit einer Tätigkeit mehrere Ziele zu erreichen. Modifiziere das Projekt so, dass aus Ziel- konflikten Zielharmonien werden.

Wochenplan erstellen-wichtige Methoden fur den perfekte Wochenplan-Tagesplan-Monatsplan-Vorlagen&Tipps zum Ausdrucken-2-von Dr.MartinKrengelEat the Frog first. Erledige die wichtigsten Aufgaben immer zuerst. Das entspannt den Tag und erhöht die Zufriedenheit.

Selbstbewusst Nein sagen lernen ohne Schuldgefühle - Sprüche und Zitate um nett nein zu sagen ohne zu verletzen-aus dem Buch Golden Rules.jpg

Hüte dich vor dem Affen. Prüfe kritisch Aufgaben, die an dich herange- tragen werden. Hüte dich vor Labertaschen. Lass sie untereinander ins Unendliche debattieren. Du arbeitest lieber an der Erfüllung deiner Träume!

Carpe diem. Nutze den Tag effizient durch die Arbeit in Blöcken und indem du am Tagesende eine Auswertung vornimmst.

Plane wöchentlich. Im Wochenrhythmus wiederholen sich die meisten Termine. Es ist gut, deinen „Stundenplan“ als Zeitraster im Kopf zu behalten, um dein Zeitbudget realistisch einschätzen und Aufgaben anpassen zu können.

Wochenplan erstellen-wichtige Methoden fur den perfekte Wochenplan-Tagesplan-Monatsplan-Vorlagen&Tipps zum Ausdrucken-3-von Dr.MartinKrengelVerjage den Detailfuchs! Konzentriere dich auf die 20% der Dinge, die 80% des Erfolges bringen. Erledige so lieber fünf Aufgaben zu 80-pro- zentiger Zufriedenheit als eine Aufgabe zu 100%.

Senke Transaktionskosten. Versuche, Warte-, Reise und Pausenzeiten für deine Weiterentwicklung oder wenigstens zur Entspannung zu nutzen. Kombiniere Wegstrecken und Termine und beuge der Zerglie- derung deines Tages vor.

Fange Zeit- und Energiediebe. Jeder hat so seine typischen Ablenkungs- faktoren. Analysiere die Dinge, die dir wiederkehrend Zeit rauben und mache mit ihnen kurzen Prozess!

Entscheide dich. Eine schnelle Entscheidung ist mitunter besser als gar keine Entscheidung. Suche nicht die perfekte Nadel im Heuhaufen, wenn du bereits eine akzeptable Nadel gefunden hast.

Packe die Gelegenheit beim Schopfe. Bleibe offen und flexibel und prüfe immer wieder Chancen, die sich spontan bieten.

 

 

 

 

 

Der perfekte Tagesplan zum Ausdrucken:

Der perfekte Tag hat Struktur und Flexibelität

 

 

 

2. Tagesplan erstellen – Tagesplan Vorlage:

Eine To-Do-Liste bzw. ein Tagesplan sollte kein starres Korsett sein, sondern eher ein Radarschirm für die Aufgaben und Termine, die in der Woche anstehen.

Auf einen solchen Radarschirm kommen alle Aufgaben – vor allem jene, die du gern vernachlässigst. Richtig eingesetzt, bereichert ein Plan dein Leben und verleiht dir mehr Flexibilität als er nimmt: Du denkst vorausschauender, packst wichtige Aufgaben konsequenter an und verteilst die Arbeitsbelastung gleichmäßiger.

Das verschafft neue Handlungsspielräume und mehr Spontaneität, weil du deinen Fortschritt besser einschätzen kannst und weißt, wann Pausen sinnvoll sind.

Sicher kennst du die Lösung „Carpe diem“. Sie sagt: Heute kannst du den ersten Schritt zur Verwirklichung deiner Ziele machen! Heute kannst du die Weichen stellen!

Sie bedeutet in einem zweiten Sinne:

Genieße heute das Leben – sieh und träume nicht zu weit in der Ferne, du lebst im hier und jetzt.

Also: Nutze den Tag, trauere nicht einer verpassten Chance hinterher – schaffe lieber die nächste!

Den Tag perfekt planen: Zeit richtig nutzen

Wenn ein Tag nicht oder nur schlecht geplant ist, ist dieser schnell hinüber. Kämpfe um jede Minute – sei es, um mehr zu schaffen oder um dir etwas Schönes zu gönnen.

Egal ob Leistung, Entspannung oder eine ausgewogene Mischung; nutze den Tag für die wichtigen Dinge und vermeide es, die Zeit mit Unentschlossenheit, Zeitdieben und Planlosigkeit zu vergeuden! Dies ist besonders schwer, wenn wir keine Termine haben und den Tag selbst einteilen müssen. Dann fehlt der Druck von außen. Der Tag hat keine Struktur, das erschwert die Selbstdisziplin.

Selbstständige und alle, die sich in der Lernzeit befinden, können sicher ein Lied davon singen! Was hilft, ist ein „Masterplan“, bei dem du den Tag gedanklich in Blöcke à 1,5 bis 2 Stunden einteilst.

Das gibt einen Rahmen. Man bestimmt konkrete Ziele für jede Arbeitsrunde und geduldet sich mit Kleinigkeiten bis zur nächsten Pause. Man arbeitet systematischer und konzentrierter. Die Pausen sind verdiente Auszeiten, in denen man die Arbeit hinterfragen oder neue Ideen sammeln kann.

 

 

Das ist eine schöne Kombination aus Tagesplan und Wochenplan, die ich persönlich gern verwende.

Tagesplan Vorlage zum Ausdrucken Tagesplaner Beispiele und Tipps von Dr. Martin Krengel3

Meine Vorlage dafür zeichne ich selbst – auf einer Magnetwand, auf der ich all meine Wochen-Aufgaben visualisieren kann.

 

 

Du solltest ebenso einen Muster-Struktur für deinen Idealtag entwerfen:

 

 

 

 

 

 

Tagesplan Vorlage zum Ausdrucken Tagesplaner Beispiele und Tipps von Dr. Martin Krengel2

  • Beginne mit einer Einstimmung auf deine Aufgaben. Was gibt es heute zu tun? Was ist wann sinnvoll? Wie kannst du To-dos kombinieren, delegieren, abschließen?
  • Bündele Aufgaben (siehe auch Regel 27, S. 110 aus den Golden Rules).
  • Arbeite streng nach deinen Prioritäten. Folgende Fragen helfen: Was geschieht, wenn ich das nicht erledige? | Wenn ich heute nur eine Sache tun könnte, welche wäre das? | Wenn ich heute Abend nach Hause gehe – was möchte ich dann erledigt haben, um ein ruhiges Gewissen zu haben?
  • Kleinigkeiten werden in die Pausen geschoben. Vertröste „Störer“ auf die nächste Pause – so muss er maximal zwei Stunden warten. Halte Störungen klein, aber rechne Pufferzeiten für Unerwartetes ein.
  • Pausen sind auch geeignet für Routineaufgaben, Support oder zum Essen kochen. Für Dinge, die eine echte Abwechslung zum Hauptprojekt sind.
  • Beende den Tag mit einer „persönlichen Tagesschau“: Was hast du erreicht? Was könnte besser laufen?
Ich orientiere meinen Tagesplan an meinem persönlichen Biorhytmus

 

Grafik-Quelle: „Golden Rules“

 

Was dir ebenso hilft ist ein solches Zeitprotokoll:

 

Tagesplan Vorlage zum Ausdrucken Tagesplaner Beispiele und Tipps von Dr. Martin Krengel2.png

Diese Vorlage findest du in den „Golden Rules“

 

 

Tagesplan zum ausdrucken

Alle Planung und Theorie nutzt nichts, wenn du deine Aufgaben nicht anpackst. Wenn ein Tag schlecht geplant ist, ist dieser schnell hinüber. Kämpfe um jede Minute – sei es, um mehr zu schaffen, oder um dir etwas Schönes zu gönnen. Egal ob Leistung, Entspannung oder eine ausgewogene Mischung; nutze den Tag für die wichtigen Dinge und vermeide es, die Zeit mit Unentschlossenheit, Zeitdieben und Planlosigkeit zu vergeuden! Dies ist besonders schwer, wenn wir keine Termine haben und den Tag selbst einteilen müssen. Dann fehlt der Druck von außen. Der Tag hat keine Struktur, das erschwert die Selbstdisziplin.

Was hilft, ist ein „Masterplan“, bei dem du den Tag in Arbeitsblöcke von ungefähr 1,5 Stunden einteilst. Das gibt einen Rahmen. Man bestimmt konkrete Ziele für jede Arbeitsrunde und geduldet sich mit Kleinigkeiten bis zur nächsten Pause. So arbeitet es sich systematischer und konzentrierter. Die Pausen sind verdiente Auszeiten, in denen man die Arbeit hinterfragen oder neue Ideen sammeln kann. Besonders praktisch ist es auch, wenn du die Pausen für Organisatorisches nutzt: Formulare ausfüllen, Akten sortieren, eine kurze Rücksprache. Bist du Heimarbeiter, kannst du eben schnell einkaufen, die Wäsche ansetzen, die Wohnung saugen. Damit hast du einen schönen Gegenpol zur steifen, denklastigen Computerarbeit und regst zudem die Vernetzung deiner Gehirnzellen an.

 

     

     

     

    Noch ein Effizienzbringer: Bündele dabei gleichartige Aufgaben, z.B. alle Dinge, die du recherchieren musst, alle Rechnungen, Angebote etc. und arbeite diese in einem Arbeitsblock gebündelt ab. Das fokussiert die Aufmerksamkeit und reduziert Ablenkung. Und nochmals: Beginne den Tag mit deiner größten Priorität. Egal welche Störung dann kommt, du kannst am Abend garantiert zufriedener nach Hause gehen! Beende den Tag mit einer „persönlichen Tagesschau“: Was hast du erreicht? Was könnte besser laufen? Welche zwei Dinge bezüglich deiner persönlichen Organisation kannst du morgen verbessern?

     

     

     

     

    Der perfekte Tag – die ausgeglichene Woche: Das solltest du beachten …

     

     

    3. Gut zu wissen: Wie alles zusammenhängt

    Die Golden Rules repräsentieren die wichtigsten Faustregeln für deine persönliche Produktivität. Mit den fünf Bausteinen Selbstcoaching, Motivation, Konzentration, Zeitmanagement und Organisation kannst du deine Leistung und Zufriedenheit steigern und Stress reduzieren.

    Wochenplan erstellen - wichtige Methoden fur den perfekte Wochenplan - Tagesplan-Monatsplan - Vorlagen fuer die perfekte Woche von Dr. Martin Krengel

    Gutes Zeitmanagement ist wichtig, doch längst nicht alles. Sicher hast du schon einmal einen Tag vertrödelt und dich am Ende gewundert, warum du wieder nichts geschafft hast – obwohl du eigentlich viel Zeit hattest. Spätestens, wenn du alle Verabredungen und Termine abgesagt hast und dann am Schreibtisch auf ein leeres Blatt Papier starrst, merkst du, dass dir weitere Zutaten zur zündenden Idee fehlen. Und so kannst du wohl nachvollziehen, dass 95 Prozent meiner Seminar- teilnehmer über Motivations- und Konzentrationsprobleme klagen.

    Aber auch eine clevere Organisation ist nicht zu verachten: Wenn dein Arbeitsumfeld gut strukturiert ist, fällt die Kontrolle über deine Aufgaben leichter. Und hält dir den Effizienzkiller Unentschlossenheit vom Hals. Aufgrund dieser verschiedenen Erfolgszutaten möchte ich hier lieber von „persönlicher Produktivität“ sprechen.

    Es geht eben darum in deiner Jahres-, Monats-, Tages- und Wochenplandung darum, deine Energien und Prioritäten gut zu verteilen. Eine Work-Life-Balance ist kein Schlagwort, sondern eine Notwendigkeit, wenn du fit, fröhlich und frisch im Kopf arbeiten, denken und lernen willst.

     

    Wochenplan erstellen - wichtige Methoden fur den perfekte Wochenplan - Tagesplan-Monatsplan - Vorlagen fuer die perfekte Woche von Dr. Martin Krengel

     

    Das oben erwähnte Buch „Golden Rules“ (aus dem alle diese Grafiken und Vorlagen in diesem Artikel stammen) zeigt dir diesen ganzheiltichen Zeitmanagement-Ansatz. Es ist in 5 Kapitel eingeteilt:

    • Wir beginnen mit dem Selbstcoaching. Wie ein Trainer einen Sportler, kannst du dich selbst zu Höchstleistungen anspornen. Dieses Modul hilft, dein Selbstvertrauen zu stärken, innere Blockaden zu lösen und aktiv deinen Entwicklungsprozess voranzutreiben. Damit legt es den Grundstein für die anderen Module.
    • Motivation ist der Schlüssel, etwas zu verändern und voranzubrin- gen. Es geht hier um deine Ziel- und Selbstfindung, aber auch darum, die notwendigen energetischen Ressourcen kurz- und langfristig bereitzu- stellen.
    • Ist die Grundenergie aufgebaut, hilft dir Zeitmanagement bei der Umsetzung deiner Ziele. Dieses Kapitel wird dich animieren, bewusster mit deiner Zeit umzugehen, und Denkkategorien vermitteln, mit denen es leichter fällt, die richtigen Prioritäten zu setzen.
    • Das Konzentrations-Kapitel gibt nützliche Hinweise, wie du die Klarheit und Tiefe deiner Gedanken steigern und auf dein Ziel richten kannst. Auch Motivations- und Zeitmanagement-Tricks helfen dabei.
    • Im letzten Schritt verankern wir im Kapitel Organisationdie genannten Ideen und Konzepte fest in deinem Alltag, indem wir deine Umgebung produktivitätsfördernd gestalten.
    In dem Buch findet jeder etwas Motivierendes, Inspirierendes, Bewährtes. Vor allem besticht der ungewöhnliche Ratgeber durch seine persönliche und humorvolle Art.
    Kurz: Ein unentbehrliches Handbuch, das in keinem Bücherregal fehlen sollte. Für alle Ehrgeizigen und Chaoten, für Studierende und Young Professionals aber auch anspornend für Fortgeschrittene.

     

     

     

       

       

       

      Wochenplan Vorlage zum Ausdrucken:

      4. Spezialfall: Wochenplan – Vorlage für Studierende | Semesterplan

       

      https://www.studienstrategie.de/wp-content/uploads/2020/05/wochenplan-vorlage-zum-ausdrucken-wochenplaner-zum-download-von-dr.-martin-krengel1.png

      (c) Quelle: Dr. Martin Krengel; Golden Rules | Eazybookz Verlag

       

      Der perfekte Wochenplan für Studenten

      So bereitest du dich besser auf Vorlesungen und Seminare vor:

      Quälst du dich, wenn du deinen Ordner am Semesterende aufbereitest und wichtige Einsichten verloren gegangen sind? Wer immer dem Stoff hinterherhechelt, macht es sich unnötig schwer. Eine Vorbereitung spart Zeit und Stress, denn:

      • Die Nachbereitung ist kürzer. Typisch: Man fängt erst in der Prü- fungsphase mit dem Lernen an und stolpert über unverständliche Fo- lien. Nun grübelt man über einen Satz im Skript, der eigentlich total banal ist. Ziel der Vorbereitung ist es, solche Stolperstellen vorher zu kennzeichnen und in der Vorlesung zu entschärfen. Gerade wenn es Skripte, Bücher, Folien, Begleitmaterial gibt, unbedingt kurz überflie– gen! Markiere Passagen, die zentral bzw. unklar erscheinen. Das sind Aufmerksamkeitsanker: Nun weißt du, wann du deinen Bleistift im Vortrag spitzen musst!
      • Du bist erfolgreicher. Wer sich vorbereitet, muss sich Gedanken über seine Ziele machen und setzt seine Aufmerksamkeit effektiver ein. Ein Kollege kam zu Seminaren schon mit einem Entwurf seiner Haus- arbeit, die er dort mit dem Dozenten besprach. Dann arbeitete er die frischen Eindrücke sofort ein und eine Woche später war die Arbeit im Kasten. So hatte er Zeit für die nächste Aufgabe. Wow! Kein Wunder, dass er das Studium um ein Jahr verkürzte.

      So setzt du diese Vorsätze richtig um

      Zugegeben: Immer am Ball bleiben ist eine Herausforderung: Wir müssen so viele Dinge koordinieren und unsere Zeit ist knapp. Oft scheitert es an unseren (zu) großen Erwartungen: Weil wir denken, wir müssten die Dinge immer „richtig“ (= intensiv, = lange) machen, finden wir nie aus- reichend Zeit für diesen Anspruch. Je höher die eigenen Erwartungen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass diese nicht erfüllt werden. Vorschlag: Gib dir jeweils 45 Minuten zur Vor- und Nachbereitung. Da- mit sparst du dir in der Lernzeit viel Wiederholungsarbeit. Ein Kom- promiss für Faulpelze: Zehn Minuten Vor- oder Nachbereitung sind Pflicht, notfalls zwischendurch im Bus! Gehe unbedingt deine Notizen der letzten Woche noch mal durch. Oft fragt der Dozent nach Unklar- heiten, aber keiner hat etwas auf Lager, weil in dem Moment für alle unklar ist, was eigentlich unklar geblieben ist. Spätestens in der Pause solltest du deine Chance nutzen, Fragen loszuwerden! Deine Prüfungs- zeit wird um einiges entspannter werden.

      Noch zwei Tricks, um Zeit und Konzentration für die Vor- und Nachbereitung zu finden:

      Verlängere deine Vorlesungen, indem du gedanklich 30 Minuten vor- her bzw. danach mit verplanst. Viele spätere Detailfragen erledigen sich, wenn du direkt im Anschluss an einen Vortrag Infos ergänzt oder Zusammenhänge mit eigenen Worten formulierst. In deinem Wochenplan steht dann nicht „Mathe 11.00 – 12.30 Uhr“, sondern 10.30 – 13.00 Uhr. Damit erledigst du alles in einem Block und brauchst nur einmal in der Woche Aufmerksamkeit dafür. Die Eindrücke sind noch frisch und es geht nichts verloren. Oder plane direkt nach der Schule eine Stunde zur Wiederholung der Fächer des Tages ein.

      Die „Stapelattacke“ ist die Methode deiner Wahl für Vorlesungen, die so eng getaktet sind, dass keine Zeit für eine unmittelbare Vorbereitung bleibt. Reserviere einen Vor- oder Nachmittag, ca. 3–4 Stunden, um alle Vorlesungen am Stück abzuarbeiten. Lege alle Skripte, Mit- schriften und Bücher auf einen Stapel und widme jeder Vorlesung ma- ximal 45 Minuten: Verschaffe dir einen Überblick über die Gliederung des Buches, lies ein paar Seiten und markiere die Kernaussagen im Skript. Ergänze dann deine Mitschriften, male ein Mindmap, mit dem du Kernaussagen und Aha-Effekte optisch protokollierst.

      Durch die Zeitbegrenzung fällt es leichter anzufangen. Der Fächer- wechsel innerhalb des Lernblocks bringt Abwechslung. Die Bündelung zu einem Arbeitsblock zwingt zur Effizienz. Sicher musst du einige The– men noch einmal in Extra-Lerneinheiten vertiefen, doch dieser Block ist ideal, um am Ball zu bleiben.

      Was kannst du tun, wenn du für 6 verschiedene Fächer gleichzeitig lernen musst? Das erkläre ich dir hier in dem Video ab Minute 2:

        Hier kannst du dir dir die Wochenplan-Vorlage Ausdrucken:

         

         

        Weitere Downloads die dir helfen, deinen Tag und deine Woche zu planen:

         

         

        Ein Kraft-Paket solcher Zeit- und Focus-Methoden findest du hier (Klick)

         

         

         

         




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