Lernfrust: Eine traurige Geschichte.

 

Wer hat Schuld?

Diese Geschichte ist sehr wichtig – nicht für den Erfolg beim Lernen, sondern auch im Job und im Leben.

Die Geschichte ist etwas länger,
also bitte nochmal tief  L U F T hohlen:

 

 

 

 

 

 

 

 

Gut gemacht! Let´s go:

Ich hatte mal einen echt guten Kumpel.

Wir saßen in der Schule nebeneinander und waren ständig am quatschen. Wir kämpften beide um die besten Noten. Nachmittags trainierten wir zusammen, und abends versuchten wir vergebens die Mädels aus der 12b von unseren Qualitäten zu überzeugen (leider vergebens).

Anton war ein echt dufter Kerl!

Bis sein Studium began.

Er studierte erst Wirtschaft an einer großen Uni.

Obwohl er dort bald seine Traumfrau traf, beschwerte er sich ständig. Darüber, wie viele Leute in der Vorlesung saßen. Wie verknöchert die Dozenten waren. Wie unfair das System bei der Notengebung war. Alles war „Schei… „!

Naja – ein bisschen auskotzen hier und da – das macht ja jeder mal.

Doch Anton kannte kein anderes Thema mehr.

Jedes Mal, wenn wir uns sahen, war er unzufrieden.

 

Zum Glück entschloss er sich bald, das Studienfach zu wechseln. Nun studierte er sein Muße-Fach: Kunstgeschichte.

Ich freute mich schon, mit ihm endlich wieder um die Häuser zu ziehen und über Mädels quatschen zu können. Aber – Überraschung – „Der Dozent X ist ein A…, ich kann Fach Y erst nächstes Semester abschließen“ … und und und …

Es hörte nicht auf! Er hörte nicht auf. Meckern, Motzen, Auskot …

Ich empfahl ihm ein Zeitmanagement-Buch, das ich damals las. Dafür hatte er natürlich keine Zeit. Ich versuchte, mit ihm über Lerntricks zu reden.

Aber nein:

Das geht hier nicht.“

Nein, für mein Fach ist das ganz anders.“

Puh, anstrengend!

Der Kontakt wurde weniger.

Ich hatte einfach keine Lust mehr, mir diese negative Energie reinzuziehen.

Heute, 10 Jahre nachdem ich ihn das letzte Mal gesehen habe, hörte ich, dass er auch sein zweites Studium abgebrochen hat. Er ist von seiner Traumfrau geschieden ist kellnert in einem Billard-Kaffee.

 

 

 

 

Ich konnte das nicht verstehen: Er gehörte zu den Besten in der Schule!

Warum fiel es ihm so schwer, sich an die neue Lernumgebung anzupassen?

Zugegeben: Mir ging es ja nicht anders. Auch ich zweifelte daran, ob meine Studienwahl die richtige war.

Bis ich mich entschied, mich durchzubeißen und noch mehr Fokus auf meine mentale-methodische Entwicklung zu legen.

Der Unterschied zwischen Anton und mir war:

  • Anton steigerte sich immer mehr in die externe Schuldzuweisung rein („Das universitäre System ist schuld!“).
  • Auch ich war mit meiner Studienwahl unzufrieden – doch als Reaktion auf die schwierigen äußeren Umstände begann ich stärker an mir selbst zu arbeiten.

Das Ergebnis ist so plakativ, dass ich mich fast gar nicht traue, es zu schreiben.

Doch es ist war:

Anton scheiterte. Ich schloss mein Studium mit Bestnoten ab. (Du kennst meine Story, glaube ich?)

Der Punkt ist:

Es mag gut sein, dass er wirklich unglückliche Voraussetzungen an seiner Uni hatte. Aber auch sein Traum-Studium brachte ihn nicht weiter, weil er den Schalter im Kopf nicht umlegte.

Wohlgemerkt:

Sowohl in seinem schweren Wirtschaftsstudium als auch in Kunstgeschichte gab es viele Leute, die in SEINEM Fach / an seiner Uni Bestnoten kassierten. Es lag also nicht an den Umständen, sondern an seiner Einstellung und Reaktion gegenüber diesen!

 

Fazit Nr. 1:

Es mag sein, dass die äußeren Umstände schwierig sind, aber nur EINER kann etwas hier und jetzt verändern: DU! Nur wenn Du selbst dein Leben in die Hand nimmst und Dich den Umständen anpasst, wirst Du vorankommen.

 

Fazit Nr. 2:

Mit dem Wechsel in eine neue Umgebung (Uni, Job, oder auch wenn sich die Umstände ändern) brauchst Du geistige Flexibilität. Du musst lernen, schnell umzudenken und Dich an das neues System / an neue Spielregeln anpassen. Du musst lernen, Dich anzupassen. Du musst Dein Denken, Dein Handeln, Deine Arbeitsweise / Deine Lernstrategien anpassen.

 

 

Übung / Empfehlung:
  

Beobachte mal in den nächsten Tagen Dein Denken und Deinen Inneren Dialog. Wie oft ärgerst Du Dich über etwas / über andere? Wie oft bereitet es dir Frust oder zieht Energie, dass Du Dich über Dinge aufregst, Du nur schwer ändern kannst?

 

 

Für das Beste in Dir!

Dein

 

PS: Zugegeben, es ist nicht ganz diese Art der Anpassung und geistigen Flexibilität zu erlangen. Wenn Du magst, kann ich Dir dabei jedoch helfen.

Ich habe all meine Erfahrungen und mein ganzes Wissen, all die Aha-Effekte und Wow-Beispiele, in meinen Bestnoten-Kurs eingearbeitet, um Dir beim Anpacken, Dranbleiben und Durchstarten zu helfen.

 

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