Motivation lernen

Motivation zum Arbeiten und Lernen

Wie motiviere ich mich zum lernen & arbeiten? Wer kennt es nicht: Das Lernpensum ist enorm – also schiebt man es noch etwas vor sich her. Oder: Der Abgabetermin für das Konzept naht – lieber noch einmal schnell eMails checken… Die Begriffe “Prokrastination”, “Aufschieberieties”, “Innerer Schweinhund” und “Demotivation” sind längst zum Sprachgebrauch in Beruf & Studium geworden.

Motivation ist ein Dauerthema, denn sie muss immer wieder selbst hergestellt werden. Tag um Tag, Stunde für Stunde müssen wir uns immer wieder neu motivieren – sei es beim Arbeiten oder Studieren. Deswegen hier 5 Motivations-Tipps.

Motivation | Lernen & Arbeiten

Nr.1: Motivierende Vorbilder

Motivation zum Lernen und Arbeiten bekommen wir durch Vorbilder: Biografien lesen, ehrgeizige Freunde suchen, und mit erfolgreichen Menschen (Professoren, Unternehmer, Führungskräfte) reden. Der Austausch und das Wissen über andere ispiriert,  verdeutlicht was alles möglich ist in diesem Leben, und lädt zum Nachmachen ein.

Motivation | Lernen & Arbeiten

Nr.2: Neuer Input & Dinge vollkommen anders machen

Wenn das “Selbstverständliche” verschwindet kommen neue Fragen und mit dieser Neugier neue Motivation auf: Warum ist das so? Wie kann man Dinge anders als gewohnt lösen? Dinge können und müssen hinterfragt werden, das steigert die Kritik- und Problemlösefähigkeit. Die aufgeworfenen Fragen sind Treibstoff bei der Aufnahme neues Wissen – weil du nach Anworten lechst.

Wie entstehen neue Fragen? – Indem sein gewohntes Umfeld aktiv verlässt: Ab ins Ausland, ins Praktikum, zu Gast in einem anderem Studienfach, ein neues Hobby, ein unbekanntes Buch lesen!

Motivation | Lernen & Arbeiten

Nr.3: Vielfalt & Vernetzung

Vielfalt und Vernetzung: Wissen hat drei wunderbare Eigenschaften:

  1. Etwas zu wissen ist cool und nährt das Selbstbewusstsein.
  2. Wissen vermehrt sich exponentiell: Je mehr wir lernen, desto leichter fällt das Lernen.
  3. Wissen lässt sich leicht vernetzen und in anderen Gebieten anwenden: Je vielfältiger unser Wissen ist, desto kreativer sind wir und desto mehr Perspektiven können wir zum Lösen von Problemen einsetzen.
Motivation | Lernen & Arbeiten

Nr.4: Ziele

Realistische und herausfordernde Ziele energetisieren und geben unserem Handeln eine Richtung. In der konzentrierten Anspannung kommen wir in „Flow“, verfolgten angespannt unsere Ziele ohne uns ablenken zu lassen. Ein wenig Zeitdruck ist sogar förderlich – er zwingt zur Selektion der wichtigsten Aufgaben. Die Effizienz wird durch eine klare Linie gesteigert. Durch Ziele lassen sich Erfolg und Misserfolg erst definieren – das motiviert oder zwingt dazu, Fragen nach dem “Warum?” zu stellen.

Motivation | Lernen & Arbeiten

Nr.5: Ausgleich

Durch ein ausgewogenes Verhältnis der “Lebenssäfte” läuft der Motor am Besten und Nachhaltigsten! Die sechste Tasse Kaffee, die dritte durchgearbeitete Nacht, der zweite Herzinfarkt? Lass es nicht soweit kommen! Ehrgeiz in Beruf und Studium sind eine gute Sache, eine gewisse Fokussierung auch – aber nicht die Vernachlässigung der menschlichen Grundbedürfnisse!

Es gibt 5 Lebensbatterien, die alle regelmäßig aufgeladen werden müssen, damit deine Zufriedenheit und Motivation hoch bleibt: Die “Leistung” ist nur eine von ihnen. Die anderen: dein Körper, dein soziales Umfeld, Hobbys und „Organisatorisches“. Also: Gönn dir mal wieder was richtig Gesundes; rufe einmal in der Woche einen vernachlässigten Freund an und nimm dir Zeit für dein Hobby! Das hilft auch in stressigen Zeiten cool zu bleiben und Probleme aus anderer Perspektive zu sehen. Ausserdem bringen dich Netzwerke und Informationen von anderen oft weiter als manch durchgelernte Nacht!

Zu guter Letzt solltest Du auch nicht die Lebensbatterie „Organisatorisches“ vernachlässigen: Sie ist auch eine Art Schmiermittel für die anderen Lebensbereiche: Streikt dein Computer, weil du dir nie Zeit für die Wartung genommen hast, geht die Zeit evtl. in der Klausurphase drauf. Ist der Kühlschrank leer, kannst du dich mit knurrendem Magen nicht richtig konzentrieren… Die Erfahrung lehrt: Verschiedene Interessen müssen sich gar nicht ausschließen und lassen sich in der Regel gut in das Studium integrieren. Hobbys helfen beim „Runterkommen“ oder sind eine gut nutzbare Kreativitätsquelle fürs Studium.

Motivation zum Lernen und Arbeiten – Fazit:

Wir müssen in Studium und Beruf unsere Interessen besser integrieren. Dann kann ich mir selbst treu bleiben und meine Persönlichkeit besser entfalten. Letztendlich kommt es in den meisten Situationen, in denen man Überzeugen muss, nicht auf das Zeugnis an, sondern ob man etwas zu erzählen hat. Kannst du für die Dinge, die du bisher gemacht hast, begeistert sein. Kannst du diese Begeisterung auch vermitteln? Wenn nicht, ist es an der Zeit, etwas zu ändern!

Wie motivierst du dich zum Lernen bzw. Arbieten. Was sind deine speziellen Motivation-Tricks? Teile diese mit anderen, die Motivations-problem haben – durch einen kurzen Kommentar.

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