Modernes Lernen: Neue Lernmethoden Online und Offline für deinen maximalen Lernerfolg anwenden

Modernes Lernen? Was ist das denn? Wenn du dich schon etwas auf meinem Blog umgesehen hast, wirst du gemerkt haben, dass ich ein Fan von ungewöhnlichen Lerntipps und Ideen bin. Die Postmoderne hat uns mit dem Internet gesegnet. Warm sollten wir es nicht auch zum Lernen nutzen? Hier erfährst du meine besten Tipps zum Thema „Modernes Lernen“. Viel Spaß!


Modernes Lernen –  Meine besten Ideen

Ideen zum kreativen Lernen 2.0

Wenn ich die Frage nach den größten Zeitdieben in meinem Seminar stelle, kommt zu 97 Prozent die Antwort: das Internet (die restlichen 3 Prozent würden dasselbe sagen, haben aber gerade nicht zugehört, weil sie mit dem Handy im Internet gesurft haben)! Gerade für das Lernen ist das fatal, weil wir die volle Power und Konzentration brauchen.

Man sieht immer mehr Studenten mit Laptop in der Vorlesung. Das sieht unheimlich motiviert aus. Schaut man den Kollegen dann über die Schulter, sind sie doch nur in Facebook & Co. vertieft. Während der Vorlesung im Internet zu surfen ist nur in einem Szenario legitim: Man hat versucht, dem Dozenten zu folgen, aber es funktioniert nicht. Ist der Stoff zu abstrakt oder das Referat zu trocken? Wenn du das Internet nicht zur Ablenkung, sondern zur Recherche von Fachbegriffen sowie zur Anreicherung, Ergänzung und Visualisierung der Vorlesung nutzt, ist das nicht zu verurteilen. So kann man sonst verlorene Zeit nutzen und bekommt mit einem Ohr zumindest einige Zusatzinfos mit.

Generell wäre ich mit dem Computereinsatz beim Lernen aber vorsichtig. Ob Mindmaps, Notizen oder Kalender: Oft reichen die Papier- und Bleistift-Versionen vollkommen. Sie sind zugänglicher und praktischer. Konzepte oder Mindmaps am Rechner zu machen, ist ein Kreativitätskiller. Überorganisation raubt Zeit und Nerven und ständig online zu sein, funktioniert nur bei starker Selbstdisziplin. Bleib offline, damit dein Gehirn online bleibt! Was, wenn man was nachschlagen muss? Die Dinge auf einem Zettel zu sammeln und in der nächsten Pause gebündelt zu googeln ist die clevere Alternative.

Linktipp: Wenn man jedoch für eine Arbeit ein Wörterbuch, Thesaurus oder Duden online verwenden muss, dann gibt es den „Leech Blocker“ – ein Firefox-Plugin: googeln, installieren und dann die Seiten eintragen, mit denen du dich gewöhnlich ablenkst. Zeiten festlegen und dann werden diese Seiten nicht mehr aufrufbar. (Seitdem ich das Tool installiert habe, spare ich täglich mindestens 30 Minuten Arbeitszeit!)

Das Internet ist definitiv der Konzentrationskiller Nummer 1 ! Richtig dosiert lässt es sich dennoch unterstützend zum Lernen nutzen:

Modernes Lernen motiviert!

Zur Motivation

Lernblog. An US-Unis werden „Reading-Journals“ geführt, in denen Lernfortschritte festgehalten werden. Wenn du dich gern im Internet ablenkst, warum nicht damit? Status-Meldungen auf Facebook bzw. Twitter lassen sich als Motivator nutzen: Poste spannende Fakten, Erkenntnisse und Zusammenfassungen für deine virtuelle Lerngruppe. Diese kann kommentieren, liken, Gedanken weiterentwickeln und richtigstellen. Dein Wissen muss knapp formuliert werden und bleibt besser hängen. Du generierst zudem kleine Erfolgserlebnisse zwischendurch.

Facebook-Challenge. Selbstverpflichtungen sind wirkungsvoll: Wie wäre es, morgens dein Tagesziel und am Abend das Resultat zu posten? Du möchtest dein Gesicht vor deinen Freunden nicht verlieren und legst dich ins Zeug! Tipp: Bei Facebook kann man Freunde in Gruppen einordnen (z. B. „Uni“, „Lernbuddys“) und beim Posten auswählen.

Softwaretipp: Schreiben kostet viel Energie. Deswegen lenken wir uns dabei zu gern ab. Aber das Anti-Ausreden-Programm writeordie.com kennt keine Gnade: Die Anzahl der Wörter eingeben, Zeitziel bestimmen, die Bestrafungsart wählen („Sanft, Kamikaze oder Elektroschockmodus“) und schreiben. Aber wehe, du machst zu lange Pause – dann … Ist online gratis, den Desktop-Download gibt es für einen fairen Preis.

Modernes Lernen – Danke, Internet!

Zum Lesen, Lernen, Recherchieren

Wikipedia ist der erste Anlaufpunkt für Recherchen. Wenn ein Artikel unbefriedigend ist, checke die englische Seite, dort gibt es mehr und ausführlichere Einträge. Wikipedia hat jedoch auch Grenzen: Dass viele Unidozenten hier mitschreiben, zeigt sich leider am Schreibstil. Wenn ich ein Statistik-Problem verstehen will und dort wieder auf mathematische Erklärungen treffe, hilft mir Wikipedia wenig.

Deswegen bieten Foren eine Anlaufstelle. Einfach die Stichworte in Google eingeben und schauen, auf welchen Foren die Fragen gut beantwortet werden. Die besten Resultate geben 1) Fragen: „Wie mache ich einen t-Test in SPSS?“ und 2) Stichworte: „t-Test, SPSS, Mittelwertvergleiche“. Eigene Fragen zu posten lohnt sich meist nur in hochfrequentierten Foren, bei denen du innerhalb von zwei Tagen Antwort erhältst. Dazu zählen: gutefrage.net, juraforum.de, medi-learn und die Communitys von unicum.de und e-fellows.net.

Amazon Search Inside. Neben den Standardseiten gibt es eine Suche für Fachworte. Dadurch erhältst du Einblick in sonst verborgene Seiten. Ein Geschenk an Studenten!

Google Books ist einen Besuch wert. Hier finden sich Volltexte vieler (vorwiegend englischsprachiger) Bücher, auch aktueller Lehrbücher.

Homepages der Autoren. Lehrstuhlseiten der Lehrbuchautoren sind nützlich, um sich ein Bild von Aussehen, Lebenslauf und Forschungszusammenhang zu machen. Interessant für Masterarbeiten und Dissertationen sind die Publikationslisten, die häufig einen direkten Download von Fachartikeln erlauben.

Jura-Studenten finden es hilfreich, z. B. Institutionen wie den Europäischen Gerichtshof in Karlsruhe zu googeln, um sich den trockenen Stoff besser „vor Augen“ führen zu können. Mark drückte es so aus: „Der Stoff ist sonst so grau und zu weit weg. – Ich muss es schaffen, dass er wieder bunt wird!“. Ich persönlich google gern Fotos der Autoren meiner Promotions-Texte, um mich an diese besser erinnern zu können.

Zur Gedankenklärung

E-Mail für dich. Schreibe eine E-Mail an deinen Betreuer und schildere deinen Arbeitsfortschritt: Was hast du bisher getan? Wo stehst du jetzt? Welche Probleme sind aufgetreten? Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es? Was wären die nächsten Schritte? So siehst du klarer – das Absenden wird überflüssig.

Webseiten und Apps, die modernes Lernen möglich machen

Zum Nachschlagen, Spicken, Schreiben

Leo.org Bekanntes Wörterbuch, mittlerweile in fünf Sprachen.

Duden.de (Nie mehr) ohne Worte.

Canoo.net hilft auch bei der deutschen Grammatik.

Openthesaurus.de bringt dir Synonyme fürs Schreiben.

Fremdwort.de macht Deutsch draus.

Apps. Ich schwöre auf Wörterbücher, welche die Suchanfragen speichern (z. B. von PONS). So kann man einfach Vokabeln unterwegs wiederholen.

Modernes Lernen dank YouTube

YouTube als Lernhilfe

US-Unis bieten Mitschnitte erstklassiger Vorlesungen (z. B. Psychologie von Yale oder Quantenphysik von Stanford). Viele Vorträge renommierter Forscher von Konferenzen (z. B. „TED“) werden 1 : 1 online gestellt. Salman Khan ist mit seinen Mathe-Videos ein Star im Internet, eine deutsche Variante kommt z. B. von Felix Donhöfner. Die Bundeszentrale für politische Bildung erklärt das Zustandekommen von Überhangmandaten, thespanishforum.com erklärt in kurzen Videolektionen spanische Grammatik und Unis wie Bielefeld bieten Vorlesungspodcasts.

Tipps fürs Lernen mit YouTube:

Die wichtigste Frage: Welche Absicht verfolgt der Anbieter?

  • Seriöse Autoren bleiben nicht anonym.
  • Thema, Inhalte und Lernziele werden zu Beginn genannt.
  • Je mehr Beiträge und Besucher, desto vertrauenswürdiger.
  • Mit dem Firefox Add-On „DownloadHelper“ lassen sich Videos herunterladen und offline ansehen (z. B. beim Pendeln zur Uni).

Modernes Lernen - Neue Lernmethoden Online und Offline für deinen maximalen Lernerfolg anwendenIch hoffe, dass dir Tipps zum Thema „Modernes Lernen“ helfen werden. Noch mehr hilfreiche Lerntipps und Tricks findest du in meinem Buch „Bestnote: Lernerfolg verdoppeln, Prüfungsangst halbieren“.

Ich wünsche Dir bei deiner Prüfung / Klausur / Referat viel Erfolg!

Dein Dr. Martin Krengel








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