Lernen mit Spaß ✑ mit diesen Tipps richtig für die Schule lernen

Lernen mit Spaß in Schule und beim Abitur: Wie können wir leichter lernen lernen?

Leichter Lernen in der Schule: Was sind die besten Tipps zum richtigen Lernen?

Pauken, Büffeln, Eintrichtern: All das sind nicht gerade schöne Assoziationen von Schülern, wenn es daraum geht, für Schule oder Abi zu lernen. Wenn Kinder, Schüler und Abiturienten aber merken, wie sie leichter und besser Sprachen, Mathe, Englisch, Biologie, Chemie, Physik und andere „Problemfächer“ lernen können, macht das Lernen wieder Spaß. Wetten?

Das fleißige Bienchen, dass zu viel für die Schule lernt, wird schnell an seine Grenzen kommen, auf Dauer keinen Spaß beim Lernen haben und nicht nachhaltig lernen.

Das fleißige Bienchen, dass zu viel für die Schule lernt, wird schnell an seine Grenzen kommen, auf Dauer keinen Spaß beim Lernen haben und nicht nachhaltig lernen.

Hier habe ich einige Tipps und Methoden für Eltern und Lehrer zusammengestellt, die ihnen helfen sollen, das Lernen für Kinder und Abiturienten in der Schule leichter zu machen und ihnen die Freude am Lernen zu zeigen. Wenn du als Schüler diese Lerntipps liest, passe sie einfach gedanklich entsprechend an oder rede mit deinen Eltern darüber …

Weitere Tipps zum leichten lernen lernen findest du auch hier.


 

Lernen mit Spaß in der Schule und beim Abitur, statt gestresst und verzweifelt sein

Statt gestresst und verzweifelt zu sein, können Schüler auch viel Spaß beim Lernen haben und mit den richtigen TIpps motiviert und konzentriert lernen.

Lernen mit Spaß: Besseres lernen beginnt mit der Motivation

Interesse und Neugier schafft Motivation

Positive Einstellung, Neugier und Motivation sind die halbe Miete für erfolgreiches Lernen. Wer Lust auf das Lernen hat, Interesse an einem Thema verspürt oder eine konkrete Frage lösen möchte, der empfindet lernen nicht als unangenehm. Lernen ist ein einfacher, natürlicher Vorgang, der uns als menschliche Spezis zu dem gemacht hat, was wir sind. Leider haben einige dieser Spezies das Lernen so weit verkompliziert, institutionalisiert und verbürokratisiert, dass es Kindern oft „madig“ gemacht wird.

  • Wer immer nur unter Leistungs- und Notendruck lernt, verbindet es mit Pflicht. Das ist aber das kleinere Problem.
  • Das größere ist: All die Fakten, Namen, Daten und Zahlen, die gelehrt werden, vernebeln den Blick für das „große Ganze“, verschleiern die spannenden Geschichten, elementaren Fragen des Lebens und Aha-Effekte. Wer diesen Zusammenhang nicht sieht, für den sind Fakten und Zahlen nur Schall und Rauch.

Eltern sollten mit gutem Beispiel vorangehen und ein echtes Interesse zeigen. Und zwar für die Inhalte, nicht vordergründig für die Leistungen. Vermeide geschlossene Fragen. Wenn ich meine Kinder frage: „Wie war es heute in der Schule?“, verleitet das zu einsilbigen „gut / nicht gut“-Antworten.

Frage ich hingegen: „Was habt ihr heute Spannendes gelernt?“, vermittle ich Interesse am Stoff und kann mit weiteren W-Fragen anschließen:

  • Wozu braucht man das?
  • Wie funktioniert es?
  • Wer ist beteiligt?
  • Wann war es?

Schwupps, schon puzzelt das Kind das Global Picture zusammen und kann den Stoff wiederholen und festigen.

Verdeutliche auch immer wieder die Bedeutung des Lernstoffes und den praktischen Nutzen: Wer einmal zum Mond fliegen möchte, braucht einen sportlichen Körper. Wer sich wie MacGyver durch handwerkliches Geschick aus brenzligen Situationen retten will, braucht chemische und physikalische Grundkenntnisse, und wer später als Tierärztin armen Wichten helfen möchte, ist mit Biologie vielleicht doch nicht so schlecht bedient …

Besser lernen lernen und Prüfungsangst halbieren Bestnoten-System von Martin Krengel von Martin Krengel

 

Lernen mit Spaß in der Schule:Fähigkeiten fördern + Probleme erkennen = Besser lernen

Stärken und Potenziale des Kindes als Eltern und Lehrer fördern

1. Fördere die Stärken des Schülers / Kindes:

Wo zeigt es eine besondere Begabung und gesteigertes Interesse? Bei welchen Lernthemen ist es geduldiger und stellt mehr Fragen? Wo glänzen die Augen?

2. Probleme erkennen und besprechen

Nimm den Lernfrust und die Demotivation des Schülers / Kindes ernst. Lass es seine Sorgen aussprechen. Ist das Gewitter vorüber, könnt ihr gemeinsam überlegen, welche Aspekte des unliebsamen Faches dennoch nützlich sind und so den Fokus wieder auf positive Seiten richten.

3. Auf geht’s: Leichter Lernen mit Kreativität und Spaß. Überlegt, wie ihr das Lernen lustvoller gestalten könnt: Die meisten der in „Bestnote“ besprochenen Lerntechniken kommen der kindlichen Neugier entgegen: Strukturkarten zeichnen, Visual Codes erfinden, Wiederholungen spielerisch variieren. Sie sollen merken, dass Lernen und Spaß keine Gegensätze sind.

 


Lernen mit Spaß: Tipps für Eltern, Lehrer, Schüler

Motivation + Struktur – Ablenkungen = Besseres Lernen

Achte darauf, dass dein Kind rechtzeitig beginnt, konzentriert arbeitet, regelmäßig Pausen macht. Reduziere potenzielle Ablenkungen – sei ein HIRTE! Ein Hirte sein heißt: Handy, Internet, Radio, TV und sonstiges Elektronisches Spielzeug (Nintendo, Computer & Co.) zu überwachen.

Es gibt deutliche Anzeichen dafür, dass das Mediennutzungsverhalten die Konzentration und Aufmerksamkeit nachhaltig beeinträchtigt. Das Internet ist der Zeitdieb Nr. 1, weil hier Unterhaltungs- und Nutzwert verschwimmen. Auch Radio + TV senken durch Interferenzen die Konzentration erheblich. Mache deinem Kind klar: Je effizienter es lernt, desto schneller kann es seine Freizeit genießen.

Schafft gemeinsam eine Lernoase – einen Arbeitsplatz, an dem sich das Kind wohlfühlt, der aber ablenkungsarm gestaltet ist. Der Schreibtisch sollte ein Schreibtisch bleiben, er ist keine Ablagefläche. Am besten bietet er zudem die Möglichkeit, an einer Pinnwand Lernübersichten, Mindmaps & Co. aufzuhängen.

 


Lernen mit Spaß

Mit der richtigen Hilfe fällt das Lernen leichter und macht wieder Spaß

Zum Abschluss noch ein Auszug aus meinem Lernbuch „Bestnote – Lernerfolg verdoppeln – Prüfungangst halbieren“:

 

Bild zeigt Ausschnitt aus dem Buch "Bestnote" und erklärt wie man Chemie in der Schule oder im Studium leichter lernen kann

Quelle: „Bestnote: Lernerfolg verdoppeln – Prüfungsangst halbieren“, S. 173

 


Willst du mehr?

Lernen mit Spaß - Was dein Gehirn damit zu tun hat

Wiilst du deinem Kind das Lernen erleichtern

… und damit seine Chancen in der Zukunft verbessern?

Ich habe hier ein Power-Paket für dich zusammengestellt, mit allen wichtigen Tipps & Tricks >>

 


Lernen mit Spaß in der Schule

Zusammenfassung: 3 Tipps für leichteres und besseres Lernen in der Schule

  1. Die Vorraussetzung für bessers Lernen mit Spaß in der Schule ist eine intrinsische Motivation, Neugier und Interesse.
  2. Der Turbo für besseres Lernen mit Spaß ist die Förderung von Stärken +  gezielte Milderung von „Schwächen“ durch Lernmethoden, Memotechniken, Motivations- und Lerntricks
  3. Ein weiterer Faktor, um das Lernen NICHT zu hemmen, ist es, Ablenkungen abzulenken +  die Konzentration beizubehalten.

 



Weitere Tipps für Lehrer, Eltern, Schüler zum besseren Lernen in der Schule & im Studium gibt es in der „Bestnote“.
Bestnote das 1x1 zum Lernen in 10 Schritten

Leseempfehlung: Stern „Schule: 20 Tipps fürs Lernen. Neurobiologen und Lernexperten geben Tipps für Schüler, Lehrer und Eltern.


Eine Frage: Wie schaffst du es, beim Lernen Spaß zu haben und dich richtig zu motivieren? Was sind in DEINEN Augen die größten Schwierigkeiten beim Lernen in der Schule? Kommentiere gerne unten, damit wir auch dafür noch bessere Lerntipps besprechen können. Danke!







7 Kommentare
Anita
09.12.2015

Hallo, mein Sohn ist gerade in der 4.Klasse.Er möchte gerne an die Realschule, aber seitdem er in der 4. ist, schreibt er nur noch 4er und 5er.

Nachdem er in HSU schon eine 5 hatte, habe ich mit ihm etwa 4 Wochen auf die nächste Probe gelernt. Er konnte mir so ziemlich alles sagen (es ging um Bayern) und auch auf der Karte einzeichnen. In der probe allerdings, wusste er noch vieles, hat es aber in der Karte falsch eingezeichnet, so dass er wieder eine 5 bekommen hat. Er ist jetzt natürlich sehr frustriert. In der Englisch-Probe kam er dann auf die Idee, das Diktat nicht einfach wie diktiert in Englisch zu schreiben, sondern er übersetzte das diktierte und schrieb es auf Deutsch auf. Wie kann ich ihm helfen, dass er das Gelernte auch wieder mit Zusammenhang wiedergeben kann und nicht nur wie Brocken ohne jeglichen Hintergrund aus seinem Kopf purzeln?

Sara
09.04.2015

Hallo
Ich hab ein Problem wenn ich lerne bekomme ich das Zeug nicht in meinen Kopf hinein. Ich habe das Gefühl es hundert mal wiederholt zu haben und trotzdem geht es nich in meinen Kopf hinein. Sollte ich lieber sollte ich die Lerntechnik ändern noch ,ehr Kern ich weiß nicht was ich machen soll. Ich würde mich über Antwort freuen.
LG Sara

    Johanna
    10.04.2015

    Liebe Sara,

    ich weiß natürlich nicht, wieviel du versuchst, auf einmal zu lernen. Alles auf einmal ohne System in den Kopf zu bekommen, klappt nicht. Entscheidend ist zum Beispiel, was für ein Lerntyp du bist und die richtige Lernmethode.
    Möglicherweise bist du eher der visuelle Typ, dem z.B. bildliche Kodierungen oder Mindmaps sehr gut helfen. Wichtig ist auch, sich einen Lernplan zu erstellen und zwischen dem Lernen Pausen zu machen. Hier findest du noch ein paar Tipps dazu: http://www.studienstrategie.de/lernen/lerntipps-wie-lerne-ich-am-besten/
    Mit dem Lernratgeber „Bestnote: Lernerfolg verdoppeln, Prüfungsangst halbieren.“ findest du die für dich richtige Methode und lernst, dich besser zu organisieren und strukturieren.

    Ich wünsche dir viel Erfolg!

    Viele Grüße
    Johanna

Amelia
20.01.2014

Die größten Schwierigkeiten beim Lernen in
der Schule, sind Lehrer die den Unterrichtsstoff nicht vermitteln können.
Lehrer die unvorbereitet in den Unterricht gehen , selbst den Stoff nicht beherschen…
Ja es gibt soche Lehrer und das ist nicht eine Minderheit. Das bedeutet für mich, ich muss mir nun den Stoff in diesen Fächern selbst aneignen. Ein imenser Zeitaufwand
(in diesem Schuljahr Chemie, Biologie, Spanisch, Physik)
Schüler 10. Klasse Gymnasium

Theresia
26.11.2013

Hallo, mein Kind lässt sich im Unterricht schnell von anderen Dingen die ihm durch den Kopf gehen, durch Dinge die er sieht und vor allem auch durch Mitschüler ablenken – wie kann ich ihm da helfen? Auch weiss ich nicht wie ich ihm ein strategisches, organisiertes Lernen so vermitteln kann, dass er das auch alleine umgesetzt bekommt.
Danke für die schon abgegebenen Tipps!
Theresia

    Kai
    26.08.2014

    Hallo Theresia,

    Kinder und Jugendliche lassen sich natürlich schnell ablenken – die Welt ist aufregend, bunt und die herkömmlichen Lehrformen erleichtern nicht gerade das Zuhören. Klar, dass die Kids unter den Umständen lieber toben und oft auch nicht erfolgreich davon abgehalten werden.

    Fokus kann man aber lernen! Und es ist ja auch nicht so, dass die Kinder von heute es nicht können. Schon mal einen 12-Jährigen mit einem Smartphone, völlig vertieft in ein cooles Spiel, gesehen? Es könnte eine Blaskapelle unbemerkt vorbeiziehen. Entscheidend sind also Konzentration und das sich-konzentrieren-wollen, auch Motivation genannt. Jeder Mensch ist außerdem von Natur aus neugierig.

    Sprich mit deinem Sohn über die verschiedenen Lernziele; am wichtigsten ist immer der Zusammenhang und ein Interesse am Stoff zu erregen. Versuche, spielerische Elemente in den Lernablauf zu bringen – zum Beispiel durch ein selbst gebasteltes Progress-o-Meter. Diese Tipps habe ich aus dem hinteren Teil der Bestnote gezogen („Das Team dahinter“).

    Viel Spaß und Erfolg weiterhin!

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