Selbstcoaching: Hast du ein Karriere-Tagebuch?
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29. August 2011: Ich checke gerade Amazon und freue mich, nun offiziell eine Sektflasche öffnen zu dürfen! Danke an alle treuen Leser und Empfehler… Prost!
und weils so schön ist, legen die Golden Rules in Ihrer Kategorie nach:
Ich habe gerade eine interessante Ergonomie-Studie gelesen: Danach genügen bereits schon 20 Minuten starres Sitzen, um den Bandscheiben 70 Prozent ihrer Flüssigkeit tu entziehen und somit langfristig zu schädigen. Also: Move now!
Trick: Handywecker auf 20 min stellen und dann Haltung kontrollieren & korrigieren. Reicht für ein paar Stunden, nach einer Woche wiederhohlen…
Wieviel Selbstdisziplin und Motivation hast Du? Wie sehr kannst Du Impulse unterdrücken, um für deine langfristigen Ziele zu arbeiten?
http://willenstest.fernuni-hagen.de/
Ich finde den Test gelungen. Nicht weil er besonders elaborierte Fragen hat, aber weil die Fragen an sich und natürlich auch die Auswertung helfen, sich selbst zu beobachten, zu reflektieren und eigene Schlüße zu ziehen!
Viel Spass!
Schreibt gern mal, was Ihr davon haltet…
Sei dein eigener Chef und kontrolliere, wie produktiv du bist. Drei bewährte Varianten:
In Deutschland werden dringend Fachkräfte gesucht, meist jedoch für Berufe, bei denen man richtig schuften muss. Das lässt sich vermeiden! DER KOJOTE, Fachjournal für Drückeberger, hat recherchiert und nennt Top-Traumberufe für Faulpelze:
Möchte jemand diese Liste ergänzen?
In der „4-Stunden-Woche“ beschreibt Tim Ferris ein provokantes Zeitmanagement-System, wie man durch Priorisierung, Reduktion, Outsourcing und Automatisierung ein Geschäftsmodell entwickelt, das von allein Geld generiert und nur mit wenig Zeiteinsatz – eben etwa 4 Stunden pro Woche – nachjustiert werden muss. E-Mails werden nur einmal pro Woche gecheckt, stattdessen kann man Reisen und seinen Träumen nachgehen.
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Ein schöner Traum? Ich war anfangs skeptisch, doch habe mir das Buch gesorgt und muss sagen: Auch wenn die 4-Stunden-Woche für viele eine Fiktion bleibt weil sie aus ihrem Arbeitsleben nicht ausbrechen können oder wollen (aus welchen Gründen auch immer), so schafft das Buch dennoch wertvolle Denkansätze, die man sich nicht entgehen lassen sollte! Letzte Woche, im Mai 2011 war Tim Ferris zu Gast im Betahaus Berlin (einer Kolonie für Freestyle-Arbeiter) und stand uns im intimen Kreis Frage und Antwort. Ich nutzte die Gelegenheit, ihn zu seinen Optimierungstipps fürs Studium zu fragen: |
Martin: Und wie kann man effizient Vokabeln lernen?
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Bemerkenswert ist sein |
Mehr: Link zur 4-Stunden-Woche
Unser Gehirn macht nur circa 2 Prozent unseres Körpergewichts aus, verbraucht aber um die 20 Prozent der gesamten Energie! Es ist also nur verständlich, wenn das Gehirn Aufwand meidet und eher kleine Dinge erledigt, die schnell gemacht sind oder die nicht denkintensiv sind. Einmal in diesem „Kleinigkeiten-Modus“, ist es nur schwer, wieder rauszukommen: Es scheint nun sooo viel leichter, nach dem Einkauf noch schnell die Küche zu putzen oder nach den E-Mails noch ein paar Überweisungen zu tätigen, als plötzlich umzuschalten und intensiv über ein Projekt nachzudenken. Um diese Gravitationskraft um Kleinigkeiten zu verhindern, schalte morgens sofort in den „Denkmodus“! Damit signalisierst du deinem inneren Schweinhund: „Heute ist intensives Arbeiten angesagt!“ Und er wird den Schwanz einziehen und keinen Ärger machen.
Selbst wenn wir nach einer Stunde Denktätigkeit unterbrochen werden oder unsere Mails abrufen, fällt uns die Rückkehr zu den wichtigen Aufgaben ungleich leichter. Beginnen wir mit Kleinkram, verpassen wir diesen Anfangsschwung! Der aber ist ein Magnet, der die Gedanken wieder zurück zur wichtigsten Aufgabe zieht. Es ist dann gar nicht schlimm, eine Pause zu machen oder Routineaufgaben abzuarbeiten. Einmal angeregt, arbeitet das Gehirn in den Pausen weiter. Nach der Unterbrechung kommen wir schneller wieder rein oder sehen die Sache unter einem neuen Blickwinkel.
Zudem signalisieren wir unserem Gehirn im „Gruschel-Modus“, dass nach wenigen Minuten es bereits eine Belohnung erhält. Eine abgesendete E-Mail, eine sauberer Abwaschtisch, der aufgeräumte Schreibtisch, die bezahlte Rechnung. Man sieht sofort seinen Erfolg, man will mehr. Das ist wie ein Junkie: Man will den nächsten „Schuss“ – aber nicht lange dafür arbeiten. Das Gehirn muss aber Lernen, das sich Anstrengung lohnt und wird dafür belohnt – mit dem viel tiefergreifenden Gefühl von innerer Zufriedenheit und dem Bewusstsein, dass man Herr über seine eigene Lage und Aufgaben ist. Das dauert eine Weile, ist aber sehr erfüllend.
Fakt ist, dass dieses Prinzip langfristig angewandt tatsächlich auch unser Arbeitsgedächtnis trainiert. Es lernt, wieder komplexere Informationen zu verarbeiten, sich an einem Text intensiver hineinzudenken und will gar nicht mehr sofort auf Google& Co. ausweichen.
Statistik steht auf der Beliebheitsskala der meisten Studenten nicht gerade weit oben. Das liegt an der Komplexität des Faches nur zum Teil – oft ist nur die trockende und abstrakte Darstellung dran schuld. Markus Oestreich und Oliver Romberg wollen das mit “Keine Panik vor Statistik” ändern. Das Buch vermittelt eine leichte, cartoonierte und amüsante Einführung in das Thema mit Anwendungsbeispielen, die Studenten wirklich interessieren (Wie wahrscheinlich ist es, das Sie schwanger wird, etc.)
Aus dem Inhalt:
Das Buch kann ich mit gutem Gewissen empfehlen – auch wenn die Autoren gern auf einige witzig gemeinte Fußnoten hätten verzichten können. Denn irgendwann geht zuviel Lockerheit auch wieder auf Kosten des Verständnis. Dennoch: Ein super Einstiegsbuch für alle, die sich nicht durch ein Grundlagenfach frustrieren lassen wollen! –> Link zum Buch