Was motiviert uns wirklich?

Fang endlich an!

Das Versuchs- & Irrtumsprinzip (”Trial-and-Error”).

Viele haben gute Ideen, machen sich aber zu viele Gedanken. Das lähmt.

Oft bringt uns zu langes Überlegen nicht weiter. Uns fehlen Informationen & Rückmeldungen aus der Umwelt. Das beste was wir tun können: Loslegen! Erste Recherchen, Sichtung des Materials, mit Leuten sprechen, die etwas Änhliches  gemacht haben. Erst nach diesem ersten Überblick können wir die neue Herausforderung richtig einschätzen und Meilensteine bestimmen.

Auch ich kenne das. Selbst als nun schon etwas erfahrener Autor fällt es mir regelmäßig schwer, meine Gedanken zu Papier zu bringen. Für mich gilt das Motto: “Wie soll ich wissen, was ich meine, bevor ich nicht gehört habe, was ich gesagt habe? Deswegen überlege ich nicht lange, und fange an zu schreiben. Alles, was  in den Sinn kommt. Bin ich dann “leer”, drucke ich diese Gedankenfetzen aus und sehe dann “Ah, das ist eien gute Idee” oder “Nein, so kann ich das nicht formulieren”. Nun kann ich den Inhalt beurteilen, restrukturieren und ein  Konzept erstellen. Dieser erste Entwurf überlebt nie,  aber er ist ein wichtiger Baustein im Gedankenprozess .

Also: Warauf wartest du? Fang einfach an! Muss du eine Hausarbeit schreiben, dann erstelle erst einmal eine zweiseitige Gedankenskizze. Willst du ein Unternehmen gründen, verstricke dich nicht drei Monate in einen überdetailierten Business-Plan. Baue lieber ein kleines Modell und diskutiere mit Freunden darüber. Biete einfach mal ein paar Prototypen Leuten an und achte auf die Reaktionen…

Nun im zweiten Schritt, ist es Zeit seine Pläne auf den ersten Erfahrungen aufzubauen und weiterzuentwickeln:

  • Beginne mit den Tätigkeiten, die den größten Fortschritt versprechen.
  • Beobachte kritisch, ob die Handlung auch tatsächlich den gewünschten Erfolg bringt.
  • Es empfiehlt sich die wissenschaftliche Vorgehensweise: Erst erst einmal nur einen Faktor zu verändern und zu auswerten, wie dieser sich auswirkt.
  • Akzeptiere Unvorhergesehenes als Teil des Prozesses.
  • Suche Vorbilder: Wer macht welche Tätigkeiten besonders gut?
  • Diskutiere viel mit anderen Leuten, das bringt frische Ideen und Abstand. Glaube nicht, du könntest deine Probleme durch reines Nachdenken lösen. Du brauchst Anregung von außen.
  • Distanziere dich immer wieder von dem Projekt und arbeite auch am statt nur im Prozess!

Kommentare  gern!

Gratis Spanischkurse und eBooks

Eine innovative und interessante Weise um sein Spanisch aufzufrischen: http://www.thespanishforum.com/

Leben wir in einem Affentheater?

Eine wahre Geschichte: Im Berliner Zoo machten Sozialpsychologen in den 60ern ein Experiment: Sie legten saftige Bananen in einen Affenkäfig. Doch jedes Mal, wenn ein Affe zugreifen wollte, wurde er mit einem Wasserwerfer abgespritzt und weggedrängt.

Dann wurde ein neuer Affe zugelassen, der wollte auch zu den Bananen greifen – die anderen Affen aber hinderten den Neuankömmling daran, denn sie wollten verhindern, dass dieser Schmerzen erleiden musste. Nach und nach wurden aber alle alten Affen ausgetauscht.Schlussendlich waren nur noch „neue“ Affen im Käfig. Doch keiner rührte die Bananen an. Wenn es ein neuer Affe versuchte, hinderten die anderen ihn daran. Obwohl keiner von ihnen wußte warum, waren die saftigen, leckeren Bananen tabu.

Kommt dir das bekannt vor?

Wir müssen althergebrachte Strukturen, etablierte Modelle und Prozesse hinterfragen. Es gab vielleicht mal einen Grund dafür, der ist aber wahrscheinlich schon passé. Im Kern neuer Innovationen, Entrepreneurship und Erfolg steht deswegen diese eine, kurze Frage: “WARUM?“

Neues Zeitmanagement-Poster

10 Zeitmanagement Tipps von Martin Krengel  www.studienstrategie.de-2010

Diese schöne Gestaltung eines meiner Texte stammt aus der aktuellen Ausgabe der Passauer Allgemeinen.

Multitasking: Zwei Lesertipps

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Eine nette Mail erreichte mich heute mit zwei ganz hilfreichen Tipps, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen…

Hi Martin,

ich habe dein Buch letzte Woche gelesen. Es ist sehr gelungen. Hat richtig Spaß gemacht :) Zwar habe ich (glücklicherweise) gemerkt, dass ich einige Regeln schon befolge (Prozessmanager etc.), aber es waren auch sehr viele neue Tipps dabei. Ich werde das Buch definitiv weiterempfehlen und habe es auch schon gemacht.

Du wolltest doch Feedback von den Lesern zu eigenen Ideen? Kannst du haben :

1.) Ich kann die Spracherkennungssoftware von Dragon (Naturally Speaking 10) empfehlen. Kostet ca. 50 Euro bei Amazon inkl. Mikrofon. Es erkennt gesprochene Worte sehr gut und es ist eine wahnsinnige Hilfe beim schreiben von Emails etc. Da ich nebenher mir noch ne Stimmtrainings-CD geholt habe, nutze ich nun das Schreiben von Emails um meine Stimme zu coachen (da man eine klare Aussprache benötigt). Und nebenbei kann ich noch Sport machen oder kochen. Wenn das mal nicht Multi-Tasking ist. Emails schreiben, kochen und Stimmtraining in einem.

2.) Ich bin nach wie vor ein großer Fan von www.mitfahrgelegenheit.de
So kann ich die “Totzeit” nutzen und verdiene Geld, lerne neue Leute kennen, betreibe Networking und lerne Mädels kennen. Meine Sozialkompetenz gegenüber neuen Leuten hat sich dadurch massiv verbessert.

Viele liebe Grüße und viel Erfolg mit deinem neuen Bestseller (wird es definitiv!)

Stephan

Was ist Entrepreneurship? Witziges Video

Ich komme gerade aus der Schweiz von einem interessanten Symposium: Hier schon einmal ein netter Eindruck und Einstieg ins Thema:

Studium & Unternehmensgründung: Wie schaffst du das?

Ich hDavid Haasatte die Ehre, einen jungen und engagierten Studenten, David Haas, interviewen zu dürfen. David ist sehr passabler Jurist und hat zusammen mit seinem Bruder “BuildUP” gegründet (mehr Infos unten). Das machte vor kurzem sogar die Wirtschaftswoche neugierig. Gute Gelegenheit also, ihn mal zu seinen Zeitmanagementtaktiken zu verhören…


Martin: David, du bist Jura-Student mit sehr passablen Noten und hast nun mit deinem Bruder ein Unternehmen gegründet. Und das mit 24 Jahren. Du hättest doch super Chancen in eine Top-Kanzlei oder eine Unternehmensberatung zu gehen. Warum dieses Risiko? Woher kommt die Motivation?

Während meines Auslandsaufenthaltes in China 2007  bin ich viel spazieren gegangen und habe mir bewusst die Zeit genommen, darüber nachzudenken was ich wirklich im Leben machen will. Was sind die Dinge die mich begeistern? Welchen Weg würde ich wählen, wenn ich wüsste ich könnte nicht scheitern? Dabei habe ich gemerkt, dass mich die Arbeit mit Jugendlichen begeistert. Nach dem Abi wusste ich selbst noch nicht so richtig, was ich mit den nächsten Jahren anfangen möchte. Vielen Schülern geht es heute genauso. Dieses gesellschaftliche Problem anzugehen fand ich spannend. Da Dinge organisieren, leiten und „etwas“ aufbauen mir Freude bereitet, lag die Gründung eines eigenen Unternehmens nicht fern. Die Möglichkeit, das mit meinem Bruder gemeinsam zu starten, hat diese Entscheidung bekräftigt bzw. erst so richtig reifen lassen.

Wenn man weiß, was man wirklich machen will sind die Risiken nebensächlich. Umgedreht haben Risiken auch einen gewissen Reiz. Ja, Unternehmensberatung oder Top-Kanzlei klingt gut. Aber wie heißt es so schön: „ Der Feind des Besten ist das Gute.“


Martin: Verstehe. Dennoch hat so ein Gründungsprozess viele Unbekannte und Variablen. Wie reduziert Ihr die Unsicherheit? Wie trefft Ihr Eure Entscheidungen?

Ich versuche eine Entscheidung immer in alle wesentlichen Komponenten zu zerlegen. Das reduziert zumindest die Komplexität. Ob das die Unsicherheit reduziert, ist eine andere Frage. Wir Menschen möchten die Dinge um uns herum unter Kontrolle haben und uns „sicher“ fühlen. Viele Unsicherheiten lassen sich aber – vorallem in einer Gründung – nicht kontrollieren. Daher ist es aus meiner SIcht oft effektiver sein Sicherheitbedürfnis zu reduzieren als die Unsicherheit.


Martin: Als Jura-Student muss man enorm viel lernen. Du hast noch das Unternehmen und gibst viele Seminare. Wie schaffst Du es, das alles unter einen Hut zu bekommen?

Mehr als 4h Schlaf ist Luxus. Kleiner Scherz. Ich habe ca. 60h pro Woche, die ich verplanen kann. Zuerst wird das reingepackt, was die höchste Priorität hat. Dabei steht Unternehmen und phasenweise stattfindende Seminare sehr weit oben. 4-8h bleiben zurzeit für das Jurastudium übrig. Wenn ich pro Woche nur 4-8h für mein Studium Zeit habe ist die nächste Frage „Was davon ist das absolut Wichtigste?“ In einer Klausurenphase können sich die Prios dann natürlich einmal verschieben.


Martin: Sehr interessant. Was sind denn für dich deine persönlich zwei wichtigsten Zeitmanagement-Tipps/ Prinzipien die Du auch tatsächlich anwendest?

Erstens: Pareto Prinzip. Ich glaube die starke Priorisierung wie gerade  beschrieben, zwingt einen zu der 20:80 Regel. Ich versuche mich immer wieder zu fragen: Was sind die 20%, die ausreichen um 80% des Ergebnisses zu erzielen? Und: Wo investiere ich zuviel Zeit, nur um die letzten 20% Perfektionismus zu erzwingen, die aber kaum einen Einfluss auf meinen Erfolg haben.? (–> siehe auch Regel 26, Golden Rules)

Zweitens: Konsequent sich Zeit für die wichtigen, nicht dringenden Dinge zu nehmen (Bspw. Sport, Familie & Freunde, strategischer Ausblick im Unternehmen). Es ein riesengroßer Unterschied, ob ich aus einer Ausgeglichenheit heraus fokussiert meinen Alltag bestimme oder aber den permanent dringlichen Dingen hinterherlaufe. (–> siehe auch Regel 22, Golden Rules)



Martin: Noch ein Stichwort liegt in der Luft: Multitasking. Wie schaffst du es, dich beim Lernen aufs Lernen und beim Arbeiten aufs Arbeiten zu konzentrieren? Kommen da nicht in der Bibliothek immer Gedanken wie “ich muss XY noch anrufen, ich muss die Rechnung noch schreiben, ich muss noch die Webseite aktualisieren, …” und dann schwirrt einem bei der Arbeit “Staatsrecht Probeklausur, Strafrecht noch 40 Paragraphen, Steuerrecht noch 2 Bücher lesen” durch den Kopf… ?

Anfangs war das nicht einfach. Während ich gerade Erbrecht gelernt habe, kam der Gedanke „Oh, du musst heute unbedingt noch die Seminartermine klären.“. Ich habe meine Gedanken aufgeschrieben. Eine große Erleichterung ist es, die Punkte einfach auf dem Tagesplan zu vermerken. Im Zeitfenster von 20-22Uhr ist genügend Zeit für diese „noch zu tun“ Aufgaben. Das schafft Ordnung im Denken. Na klar ist es richtig, dass man heutzutage 1000 Dinge zu tun hat. Mein Helferlein „denk dran was du alles noch machen musst“ hat recht und meint es wohl nur gut. Es muss aber auch lernen, dass ich die 1000 Dinge in der hälfte der Zeit schaffe, wenn ich mich jetzt nur auf eins konzentrieren kann und das zügig abarbeite. Das zu verstehen und zu verinnerlichen hat mein Helferlein irgendwie zum Schweigen gebracht. Damit liegt die Lösung wohl eher im “Only One-Tasking.”


Martin: Hast du noch einen letzten Appell / ein Motto für Studenten bzw. Berufsteinsteiger?

Ein Zitat von Steve Jobs: „You are already naked. There is no reason not to follow your heart. You’ve got to find what you love!


Martin: Yupp. Danke für die Tipps. Jetzt aber zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben: Lass uns ein Bier trinken gehen…


Hintergrund zu David´s Firma:

build.UP will Schüler fit fürs Leben machen. Es werden zwei Hanteln gestemmt:

  1. setUP: Kompetente und zuverlässliche fachliche Lernunterstützung, die weit über “Nachhilfe” hinaus geht.
  2. liveUP: Spannende und hilfreiche Seminare zu zentralen Schlüsselkompetenzen die den Schülern helfen, ihr eigenes Potenzial zu entfalten

build.UP ist seit Anfang 2010 in Münster* tätig. Weitere Infos gibt es unter www.build-up.de <http://www.build-up.de> .

* Anmerkung von Martin: Gut das die die Jungs bisher nur in Münster sind – die Seminare sind nämlich echt gut. Hätte es die Semiare schon früher und deutschlandweit gegeben, wäre mein Studi-Survival-Guide wohl nie entstanden… :)



Entrepreneurship

Ich komme gerade von einem Entrepreneurship-Symposium aus der Schweiz. Habe dort einen Engländer kennengelernt, der eine pfiffige Idee hatte: er vermittelt spanende Praktika bei Start-Ups. Wer also Wirtschaft von seiner dynamischen Seite erleben möchte, kann sich dort bewerben. Zudem ist das sich eine gute Gelegenheit ins Ausland zu kommen…

Hier ist der Link:
www.enternships.com

Mehr Beratungsbedarf zu Lern- & Zeitmanagement

Die psychologischen Beratungsstellen haben jährlich 80.000 Beratungskontakte und führen 23.000 Gespräche mit entnervten Studenten. Ja, der Bachelor-Stress hat auch hier zugeschlagen, denn das ist ein Ansteig von 20 Prozent seit 2007. Was sind wohl die häufigsten Themen? Überaschender Weise keine heftigen Dinge, vielmehr zählen dazu:

  1. Lern- & Arbeitsstörungen
  2. Leistungsprobleme
  3. Arbeitsorganisation & Zeitmanagement
  4. Prüfungsangst

Dann erst kommen depressive Stimmungen, Identitäts- & Selbstwertprobleme. (Quelle: Dt. Studentenwerk/ FAZ Hochschulanzeiger).


Effizienter werden und die richtigen Prioritäten setzen. Hier sind 11 wichtige  Zeitmanagement-Tipps: Ziele setzen, Aufgaben bündeln, den eigenen Arbeits-Rhytmus finden. Zeit sparen leicht gemacht!


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